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06.08.2014

Concept Laser als "Best-50-Unternehmen" ausgezeichnet

Das bayerische Wirtschaftsministerium ehrt mit dem Preis „Best 50“ fünfzig Unternehmen aus Bayern, die sich um Innovation und Wachstum verdient machten. In diesem Jahr ist der Werkzeugmaschinenhersteller für den 3D-Metalldruck Concept Laser aus Lichtenfels in dieser Auswahl.

Concept Laser als „Best 50“-Unternehmen ausgezeichnet

Unternehmer, die neue Chancen für Wachstum und Beschäftigung aufspüren und diese konsequent nutzen, sind das Rückgrat der Wirtschaft. Sie leben Unternehmertum, übernehmen Verantwortung und schaffen Arbeitsplätze. Das bayerische Wirtschaftsministerium ehrt mit dem Preis „Best 50“ fünfzig Unternehmen aus Bayern, die sich um Innovation und Wachstum verdient machten. In diesem Jahr ist der Werkzeugmaschinenhersteller für den 3D-Metalldruck Concept Laser aus Lichtenfels in dieser Auswahl. Dass der Anlagenbauer seine „Hausaufgaben“ in der Vergangenheit gut erledigte, zeigt sich in einer überdurchschnittlichen Entwicklung des Wachstums und hoher Innovationsgeschwindigkeit.

 Basis dieses Erfolges ist die konsequente technische Ausrichtung des Unternehmens. Als Pionier des Laserschmelzens mit Metallen prägen zahlreiche Patente und Innovationen die bald 15-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Bei komplexen Anlagen gilt es, ein intensives Zusammenspiel von Optik, Konstruktion, Labor, Steuerungstechnik und Software sicherzustellen. Insbesondere das starke Engagement in den Bereichen Forschung und Entwicklung der Anlagentechnik, sowie Werkstoffzertifizierung gilt branchenweit als vorbildlich. So nahm Concept Laser zu Beginn des Jahres 2014 ein neues Entwicklungszentrum in Betrieb, um die Prozess- und Anlagentechnik als Technologieführer mit Innovationen weiter auszubauen.

 Die stark zunehmende Akzeptanz der generativen Fertigung im Markt und die Attraktivität der Laserschmelzanlagen aus Lichtenfels zeigen sich in den überdurchschnittlichen Wachstumszahlen. Als Auftragseingang wurden im 1. Halbjahr 2014 bereits 45 Maschinen verbucht (Vorjahr: 31 Maschinen). Dies entspricht einem Wachstum von 45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzsteigerung liegt sogar bei 100% gegenüber dem Vorjahr, was der steigenden Verkaufszahl von Großanlagen geschuldet ist. Die Verkaufsentwicklung schildert Vertriebschef Oliver Edelmann wie folgt: „Tragend ist die Luft- und Raumfahrtbranche, die nun verstärkt auf generative Fertigungsstrategien setzt. So zeigt das Beispiel von Verbindungselementen beim Airbus, Brackets genannt, wie zukünftig Leichtbauelemente für Flugzeuge produziert werden können. „Additiv statt Fräsen“ lautet das Motto der Fertigungsexperten heute verstärkt. Natürlich helfen auch dynamische Entwicklungen der Märkte, wie China und in den USA generell, diese positive Entwicklung weiter zu verfestigen. Wir liegen deutlich über Plan.“

Die „Best 50“-Auszeichnung bezieht das bayerische Wirtschaftsministerium auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen. Aus einer kleinen Startmannschaft bei Concept Laser sind inzwischen 85 Mitarbeiter geworden. „Tendenz weiter steigend“, wie Frank Herzog, Geschäftsführer von Concept Laser, betont. „Die Auszeichnung „Best 50“ sehen wir als Ansporn, unsere Innovationsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen.“

Erfolg scheint Erfolg anzuziehen. Zahlreiche Industrien setzen verstärkt auf das generative Laserschmelzen mit Metallen. Treibende Industrien sind die Luft- und Raumfahrt sowie die Medizin/Dentaltechnik. Da verwundert es nicht, dass sich die Kunden des ersten Halbjahres 2014 wie ein „Who-is-Who“ dieser Branchen liest: Nach Auskunft von Oliver Edelmann sind dies beispielsweise Kunden aus dem Dienstleistungsbereich, wie FineLine division of Proto Labs (USA) oder Fr. Aussieker (D). Der Werkzeugbau war durch FloMet Llc (USA) vertreten. Im Dentalbereich waren es Stomus (RUS), Dentware AB (SE) oder Dentes Fräszentrum (D). „Insbesondere die Luft- und Raumfahrtbranche, mit Kunden wie Honeywell (USA), NASA (USA), Lockheed Martin (USA), Premium Aerotec (D) sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (D), trug zu den stark wachsenden Verkaufszahlen bei“, so Oliver Edelmann.

„Unsere Anstrengungen bei der Leistungsfähigkeit der Anlagentechnik und die umfassenden Anpassungen der Kapazitäten auf nahezu allen Ebenen tragen nun Früchte. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei der Anpassung der Produktionskapazitäten, um den hohen Auftragseingang auch abarbeiten zu können.“ So entsteht derzeit eine 3.500 qm große Produktionshalle, welche ab Herbst 2014 zur Verfügung steht. Die Produktionskapazität kann so, im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr, um den Faktor 2,5 gesteigert werden.

 Entsprechend der starken Nachfrage aus den USA kündigt Concept Laser die Gründung einer Niederlassung in den USA an. Diese soll in Service und Vertrieb für mehr Kundennähe mit dezentral eingesetzten Mitarbeitern sorgen. „Neben dem Stammsitz für den europäischen Markt und einer existierenden Niederlassung in China sind wir dann in drei exponierten Regionen rund um den Globus aktiv“, so Frank Herzog.

 

www.concept-laser.de