Eine Publikation der Binkert Medien AG
Ausgabe 11/2017, 10.11.2017

Big analog Data, IoT, Smart Devices und 5G

Diese Technologien stehen gleichzeitig für die entscheidenden Trends in unserer Gesellschaft der nächsten Jahrzehnte, da ist man sich bei National Instruments (NI) sicher. Sie waren folgerichtig die inhaltlichen Dreh- und Angelpunkte auf dem Technologie- und Anwenderkongresses «NIDays», dessen 20. Ausgabe dieses Jahr erstmals Ende September im Kursaal Bern über die Bühne ging.

Der Termin hat zwar auf dieses Jahr hin gewechselt vom Frühlingsbeginn in den Herbst, dem Publikumsinteresse hat dies aber offensichtlich in keiner Weise geschadet: Mit über 350 Teilnehmern war der Kongress für den Veranstalter NI wieder ein voller Erfolg. Die Workshops zu den unterschiedlichsten Sujets waren voll, und auch die Standbetreuer der rund 20 Firmen, die in der Tischmesse im Foyer Aufstellung genommen hatten, machten allesamt zufriedene Gesichter.

Die heurigen NIDays hatte man unter das Motto «Engineer Next» gestellt. Vorträge und Workshops standen ganz im Zeichen der NI-Plattform und ihrer Systeme. Schwerpunktthemen waren unter anderem autonomes Fahren, die Erstellung von Prototypen neuster Mobilfunkstandards, Lösungen für das industrielle Internet der Dinge IIoT, Strategien für die Verwaltung verteilter Systeme und die nächste Generation von LabView. Nachdem Christian Moser, Managing Director Switzerland and Regional Inside Sales Manager, CER National Instruments, den prominentesten Gastredner, Chad Chesney, seines Zeichens Vice President of Product Marketing, Data Acquisition von National Instruments, den vollen Rängen vorgestellt hatte, stieg der in seine Keynote mit einer Frage ein: Wie testen wir autonome Fahrzeuge, erstellen Prototypen für den Mobilfunkstandard 5G oder halten mit dem ständigen Technologiewandel Schritt?

Chesney gab die Anwort gleich selbst: Wer die vernetzte Welt von morgen gestalten will, sieht sich bereits heute etlichen Herausforderungen gegenüber. Ingenieure und Wissenschaftler entwickeln und testen Technologien, die einem raschen Wandel unterliegen. Dabei muss ihnen immer wieder das Kunststück gelingen, die Grenzen des bis dahin Möglichen zu überschreiten. Er forderte das Publikum auf, sich von den Vorträgen mitnehmen zu lassen und dabei zu erfahren, wie Kunden und Partner diese Herausforderungen mithilfe der NI-Plattform lösen, indem sie diese für Anwendungen wie Transportsicherheit, drahtlose Kommunikationssysteme, die Raumfahrt und das IoT verwenden.

Auch für Christian Moser geht es um nichts weniger als heute die Lösungen von morgen zu entwickeln. Er ist überzeugt: «Die Zukunft der Engineering-Software beginnt jetzt! Und Software bildet seit über 30 Jahren das Herzstück unserer Plattform.» Man wolle noch stärker auf Effizienz und Produktivität fokussieren. Ein Baustein dazu und die Zukunftsvision einer innovativen Entwicklungssoftware ist und laut Moser das neue «LabView NXG». (msc)

National Instruments Switzerland
5408 Ennetbaden, Tel. 056 200 51 51
ni.switzerland@ni.com
SPS IPC Drives Halle 7 Stand 381



Chad Chesney nimmt die Kongressteilnehmer von der Bühne des Kursaals aus mit in die Zukunft von NI. (Bilder: NI)


Auf der parallelen Tischmesse im Foyer: Jeder will die Augmented-Reality-Brille mal ausprobieren.