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Technische Rundschau

Ab 2050 klimaneutral

Franz Untersteller (links), Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg, übergibt Andreas Beutel, Geschäftsführer der J. Schmalz GmbH, die Beitrittsurkunde zum Klimabündnis Baden-Württemberg.
Bild: Eric Vazzoler, Umwelttechnik BW

Schmalz unterzeichnet das neue Klimabündnis Baden-Württemberg. Das selbstgesteckte Ziel lautet: 3440 Tonnen Treibhausgase bis 2030 einzusparen. Ambitioniert, aber essenziell für den Erfolg des Unternehmens, findet Geschäftsführer Andreas Beutel.

Die J. Schmalz GmbH hat sich zusammen mit 16 weiteren Unternehmen aus dem Land als erste Mitglieder dem neuen Klimabündnis Baden-Württemberg angeschlossen. Am 7. Oktober 2020 überreichte Landesumweltminister Franz Untersteller im Rahmen des neunten Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongresses in Baden-Württemberg den Unternehmen ihre Beitrittsurkunden. Mit ihrem Bekenntnis zum Klimabündnis setzen sich diese Unternehmen ehrgeizige Ziele: Sie wollen klimaneutral werden, ihren Gesamtenergieverbrauch reduzieren und ihre Produkte möglichst frei von Kohlenstoffdioxid herstellen.

Schmalz handelt schon lange nachhaltig. Das bedeutet zum Beispiel mehr Strom und Wärme regenerativ zu erzeugen, als der Standort selbst verbraucht, effizient mit Material umzugehen und CO2-Emissionen zu vermeiden. «Der CO2-Rucksack eines Schmalz-Produktes ist deutlich kleiner als bei vergleichbaren Produkten am Markt», betont Andreas Beutel, Geschäftsführer der J. Schmalz GmbH. «Mit unserem Beitritt zum neuen Klimaschutzbündnis unterstützen wir den notwendigen Wandel und gehen aktiv mit gutem Beispiel voran.» 

Laut Vereinbarung erwartet Schmalz, bis 2050 klimaneutral zu sein. Ein wichtiges Zwischenziel ist für 2030 angegeben: In zehn Jahren sollen mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgasemissionen (THG) in der CO2-Bilanz stehen als 2018 – trotz geplantem Umsatzwachstum. Das entspricht 3440 Tonnen. Dafür nutzt der Vakuum-Experte unter anderem eigene, erneuerbare Energiequellen und verbessert die Energieeffizienz seiner Gebäude. Transport- und Distributionswege werden ebenso unter die CO2-Lupe genommen wie Geschäftsreisen. Wenn es Sinn ergibt, ersetzen Videokonferenzen Vor-Ort-Termine. Darüber hinaus will Schmalz den CO2-Ausstoß seines Fuhrparks reduzieren. Auch die vor- und nachgelagerten Prozesse hat das Unternehmen im Blick – von der Entwicklung bis zum Recycling. 

Mit der Klimaschutzvereinbarung verpflichten sich die Klimabündnispartner – das Land Baden-Württemberg und die klimaengagierten Unternehmen –, sich gegenseitig bei der Erreichung der politischen und unternehmerischen Klimaschutzziele zu unterstützen und kooperativ zusammenzuarbeiten. Das neue Bündnis soll zu einer positiven Reputation und Signalwirkung über Landesgrenzen hinweg führen. 

schmalz.com