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Technische Rundschau

Endress+Hauser engagiert in der dualen Ausbildung

58 junge Menschen starten in diesem Jahr eine Ausbildung bei Endress+Hauser im Dreiländereck.
Endress+Hauser

Die betriebliche Ausbildung hat einen hohen Stellenwert bei Endress+Hauser. Daher hat das Unternehmen in der Vergangenheit die Zahl der Ausbildungs- und Studienplätze kontinuierlich erhöht. Auch in diesem Jahr konnten wieder 58 junge Menschen eine Ausbildung bei Endress+Hauser im Dreiländereck beginnen.

Der Schwerpunkt des Ausbildungsengagements liegt dabei auf den Standorten DE-Maulburg und Reinach/BL. Die beiden Werke dort bilden derzeit rund 150 junge Leute in sämtlichen Lehrjahren und insgesamt zwölf Berufen aus. Hinzu kommen Studierende der dualen Hochschulen und des StudiumPlus – einer Kombination aus Studium und Ausbildung. «Junge Menschen beruflich zu qualifizieren, ist Teil unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen. Und natürlich haben wir ein Interesse, junge Talente für Endress+Hauser zu gewinnen», sagt Jörg Stegert, Chief Human Resources Officer der Firmengruppe.

Internationaler Austausch 

Während ihrer Zeit in den Betrieben haben die jungen Leute die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen zu sammeln – auch international, etwa in Partnerfirmen und anderen Endress+Hauser Unternehmen, bei Sprachaufenthalten oder Wettbewerben. «Uns ist es wichtig, dass unsere Auszubildenden andere Arbeitsweisen, Kulturen und Sprachen kennenlernen», sagt Jens Kröger, Abteilungsleiter der Personalentwicklung in Maulburg. Im Betrieb selbst durchlaufen die Auszubildenden verschiedene Abteilungen; in einigen Berufen werden die Grundlagen in einer Lehrwerkstatt vermittelt.

Sicherer Start ins Berufsleben

Nach dem Abschluss werden die Auszubildenden in der Regel in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis übernommen. «Unser Ziel ist es, möglichst alle mindestens für ein Jahr anzustellen», erklärt Céline Ritter, Abteilungsleiterin Bildung und Entwicklung in Reinach. Viele Auszubildende machen in einem zweiten Schritt ihr Abitur – oder beginnen ein Studium. «Für sie haben wir ein Förderprogramm, um sie auf ihrem weiteren beruflichen Weg zu unterstützen und sie damit langfristig an das Unternehmen zu binden», sagt Jens Kröger.

Enge Zusammenarbeit mit Schulen

Die meisten Auszubildenden gewinnt Endress+Hauser durch die enge Kooperation mit Schulen in der Region. Es gibt Bildungspartnerschaften, Klassenbesuche von Auszubildenden und eine Zusammenarbeit bei Elektronik- und Technikkursen. Zudem bekommen die Schülerinnen und Schüler die Chance, Berufsbilder hautnah vor Ort kennenzulernen. «Wir bieten jedes Jahr über 100 Schnupperpraktika für fünf Tage an», sagt Jens Kröger. Bei Fragen zur Ausbildung und zur Bewerbung können sich die Interessierten auch per WhatsApp melden.

Fachkräfte für die Zukunft

Im kommenden Jahr wird es in Reinach erstmals eine Ausbildung in der Logistik geben. In Maulburg werden angesichts der Digitalisierung und der zunehmenden Automation in der Produktion verstärkt angehende Mechatroniker/-innen und Informatiker/-innen gesucht. Und in DE-Weil am Rhein, dem Sitz der deutschen Vertriebsgesellschaft, soll die Zahl der Ausbildungsplätze weiter ausgebaut werden. «Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft – in unsere und die der Region. Daher planen wir, auch weil wir ein Familienunternehmen sind, immer langfristig», sagt Céline Ritter.