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03.02.2014

Wärtsilä will mit Reorganisation Wettbewerbsfähigkeit steigern

Wärtsilä, einer der weltweit tätigen Anbieter in den Schifffahrts- und Energiemärkten, hat einen Reorganisationsprozess eingeleitet, um auch in Zukunft profitabel und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das konzernweite Effizienzprogramm wird weltweit voraussichtlich zu einem Abbau von etwa 1000 Arbeitsplätzen führen. Der Stellenabbau, wovon schätzungsweise 200 Arbeitsplätze in Finnland betroffen sind, erstreckt sich auf alle Geschäftsbereiche sowie Unterstützungsfunktionen und Stabsstellen.
Mit diesen Massnahmen strebt Wärtsilä jährliche Einsparungen von 60 Millionen Euro an. Erwartet wird, dass diese Einsparungen ab Ende 2014 vollumfänglich ergebniswirksam sein werden. Nicht wiederkehrende Kosten im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmassnahmen werden sich auf 50 Millionen Euro belaufen. Davon wurden 11 Millionen Euro der Rechnung 2013 belastet, da einige Massnahmen bereits Ende letzten Jahres eingeleitet worden sind.
Obschon es Anzeichen einer Verbesserung der Marktbedingungen gibt, erweist sich das Geschäftsumfeld für Wärtsilä nach wie vor als äusserst anforderungsreich, Überkapazitäten und Preisdruck geben weiterhin Anlass zur Sorge. Die Ungewissheiten über die Entwicklungen der Weltwirtschaft haben zu Verzögerungen in den Energieerzeugungsmärkten geführt
«Angesichts des gegenwärtigen Umfelds, das durch ein geringes Wirtschaftswachstum und einen immer schärferen Wettbewerb geprägt ist, müssen wir Massnahmen ergreifen, um unsere Kostenstruktur entsprechend anzupassen. Nur wenn unser Unternehmen weltweit effizienter wird und flexibler agiert, können wir auch künftig unsere Profitabilität und unsere Konkurrenzfähigkeit sicherstellen. Bedauerlicherweise lässt sich dies nicht ohne einen Stellenabbau erreichen», sagt der Präsident und CEO, Björn Rosengren.
Der geplante Stellenabbau erfolgt vorbehältlich der formellen Konsultationsverfahren, die gemäss der lokalen Praxis und den geltenden Gesetzesbestimmungen ablaufen. In der Schweiz wurde das Konsultationsverfahren im Einklang mit den Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages und des Obligationenrechts eingeleitet. Für die Betroffenen besteht ein Sozialplan, der seit 2011 in Kraft ist und bis Ende 2014 verlängert wurde. Wärtsilä wird den Mitarbeitenden Unterstützung und Beratung sowie Hilfe bei der Stellensuche anbieten. Ende 2013 beschäftigte Wärtsilä 18‘663 Mitarbeitende in rund 70 Ländern.
Wärtsilä Schweiz