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25.03.2014

Arburg-Energieeffizienz-Award geht an Festo

Mitte März fand die feierliche Verleihung des Arburg Energieeffizienz-Awards statt. Damit prämiert Arburg seit 2008 jährlich ein Unternehmen für herausragende Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz. Gewinner im Jahr 2014 ist der Automatisierungsspezialist Festo. Das Unternehmen bekommt die Auszeichnung für die Konzeption einer komplett auf Energieeffizienz ausgerichteten neuen Kunststoffteileproduktion und der Kooperation beim Freeformer.

Die Verleihung des Arburg Energieeffizienz-Awards 2014 fand im Rahmen eines festlichen Abendevents mit rund 40 Gästen im Arburg-Stammhaus statt. Die Bedeutung der Auszeichnung unterstrich Michael Hehl, geschäftsführender Arburg-Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung, in seiner Begrüssung: «Mit diesem Preis zeichnen wir Unternehmen aus, die das Thema Energieeffizienz wie wir innovativ, umfassend und global betrachten und sich durch ihre Unternehmensphilosophie und -aktivitäten besonders hervorheben.»
Die Gründe für die Verleihung des Arburg-Energieeffizienz-Awards an Festo erläuterte Herbert Kraibühler, Arburg-Geschäftsführer Technik, in seiner Laudatio: «Die intensiven Geschäftsbeziehungen zwischen Festo und Arburg sind seit über 30 Jahren gewachsen, wobei die beiden Familienunternehmen ihr Know-how auch über die Produktebene hinaus austauschen. Dies erfolgte sowohl bei dem neuen Werk von Festo in Hassel/St. Ingbert als auch beim Freeformer, der das Arburg-Produktportfolio seit 2013 um die additive Fertigung ergänzt. Beide Beispiele leisten wichtige Beiträge zur zukunftsorientierten Steigerung von Energie- und damit von Produktionseffizienz und waren damit ausschlaggebend für die Auszeichnung von Festo mit dem Arburg Energieeffizienz-Award 2014.»
Dem besonderen Anlass entsprechend war eine fünfköpfige Delegation von Festo angereist, um den Preis entgegenzunehmen. Curt-Michael Stoll, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Festo AG & Co.KG, betonte: «Der Arburg- Energieeffizienz-Award hat für uns eine hohe Bedeutung, denn er steht für die Innovationskraft von Festo. Ich danke Ihnen für die langjährige enge und gute Beziehung zwischen den Unternehmen und den Familien.»
Energieoptimiert – Festo hatte beschlossen, am neuen Standort St. Ingbert im Saarland das Global Production Centre Hassel, ein Werk mit einer komplett neuen Polymerproduktion und dem Schwerpunkt Energieeffizienz aufzubauen. Das im Bau befindliche Werk wird Anfang 2015 fertiggestellt. Dabei werden alle wichtigen Faktoren hinsichtlich Gebäude, Produktion und Maschinen berücksichtigt. Dank seines Know-hows in diesem Sektor war Arburg für Festo ein wichtiger Berater und Partner.
Aufgrund der Erfahrung in der additiven Fertigung von Prototypen und Einzelteilen wurde Festo bereits Anfang 2013 ein Freeformer zur Verfügung gestellt, um diesen aus Anwendersicht zu testen. Der Freeformer ergänzt das Arburg-Portfolio in Richtung Energie- und Produktionseffizienz, da sich funktionsfähige Einzelteile und Kleinserien direkt aus 3D-CAD-Daten ohne Werkzeug und aus Standardgranulat wirtschaftlich fertigen lassen. Die Ergebnisse und Feedback von Festo haben Arburg wertvolle Informationen für die Weiterentwicklung geliefert. Festo sieht den Einsatz des Freeformers bei sich im Unternehmen in den Bereichen Prototyping und bei entsprechender Weiterentwicklung in der Kleinserienfertigung.
www.arburg.com


 



Eine hochrangige Delegation von Festo nimmt den Preis entgegen: Claus Jessen, Herbert Kraib