Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
09.04.2014

ContiTech setzt Erfolgskurs fort

Technologieunternehmen erwirtschaftet Umsatzplus von 5 % – Geschäftsjahr 2014 gut gestartet

ContiTech bleibt auf Erfolgskurs: Das Unternehmen, das zum Continental-Konzern gehört, steigerte 2013 den Umsatz um rund 5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro (Vj. 3,7 Mrd.). «Unsere Strategie gründet sich auf nachhaltigem und profitablem Wachstum. Dabei wollen wir immer das beste Unternehmen für unsere Kunden – in all unseren durchaus unterschiedlichen Anwendungsfällen – sein und nicht zwangsläufig das grösste», sagte Heinz-Gerhard Wente, Leiter der Continental-Division ContiTech und Vorsitzender des Vorstands der ContiTech AG, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe 2014. «Unsere Entscheidungen im vergangenen Jahr haben wir konsequent nach dieser strategischen Ausrichtung getroffen.» Mit dem vereinbarten Kauf des Kunststoff- und Kautschukspezialisten Veyance Technologies will das Technologieunternehmen aus Hannover sein Industriegeschäft massgeblich stärken. Das Wachstum wirkte sich auch positiv auf die Zahl der Mitarbeiter aus: Ende des Jahres 2013 beschäftigte ContiTech 29’725 Mitarbeiter und damit 1500 mehr als im Jahr zuvor.
Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von 453,6 Millionen Euro auf 462,1 Millionen Euro – ein Plus von rund 2 Prozent. Das führt zu einer Umsatzrendite von 11,9 Prozent (Vj. 12,2 %). Das um Sondereffekte bereinigte EBIT erhöhte sich auf 465,3 Millionen Euro (Vj. 451,3 Mio. Euro). Die Umsatzrendite, bezogen auf diesen Wert, betrug 12,4 Prozent (Vj. 12,2 %). „Damit liegt ContiTech wieder einmal – auch im Vergleich mit den anderen Divisionen bei Continental – gut im Rennen“, sagte Wente.
Mit 65 Prozent wurde der Hauptanteil des Umsatzes in Europa erzielt, in Amerika (Nord- und Südamerika) lag der Anteil bei 18 Prozent. Wenn Veyance vollständig konsolidiert sein wird, werden sich die Anteile am Umsatz auf rund 46 Prozent in Europa und 32 Prozent in Amerika verschieben.
Weltweit hat ContiTech im vergangenen Jahr in neue Werke und Standorte, in Forschung und Entwicklung sowie in die Qualifikation der Mitarbeiter investiert: 166 Millionen Euro (Vj. 151 Mio. Euro) flossen in Sachanlagen und Software. In China hat ContiTech den lokalen Antriebsriemenhersteller Taizhou Fuju Rubber Belt Manufacture übernommen sowie eine neue Produktionslinie für automobile Innenraumfolien in Zhangjiagang eingeweiht. In Südkorea wurde eine neue Werkhalle für die Luftfederproduktion gebaut. Auch in Europa hat ContiTech durch Zukäufe und den Bau neuer Produktionsstätten seine Aktivitäten erhöht.
Den Expansionskurs setzt ContiTech in diesem Jahr weiter fort. Zusätzlich zur geplanten Akquisition von Veyance hat ContiTech Anfang April den Blasformspezialisten Inotec gekauft. In Ungarn wird der Standort Vác zum Kunststoffkompetenzzentrum ausgebaut und in Brasilien entsteht eine neue Fabrik für Schläuche, die in der Erdölförderung und Gasgewinnung eingesetzt werden.
www.contitech.ch