Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
04.12.2014

Siemens: Patenterstanmeldungen deutlich gesteigert

Der Technologiekonzern Siemens meldete im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September endete, rund 4300 Patente an – 9 % mehr als im Vorjahr. Zudem will das Unternehmen rund 400 Mio. Euro zusätzlich für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgeben. Im vergangenen Geschäftsjahr investierte Siemens etwa 4 Mia. Euro in F&E.

Zu der deutlichen Steigerung der Patentanmeldungen haben zwölf Siemens-Forscher und -Entwickler beigetragen, die zusammen für über 900 Erfindungen und 842 erteilte Einzelpatente verantwortlich sind. Sie wurden kürzlich von dem Unternehmen als „Erfinder des Jahres 2014“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung vergibt Siemens seit 1995 jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Masse zum Unternehmenserfolg beitragen.

„Innovation ist eine der tragenden Säulen der Siemens Vision 2020“, sagt Joe Kaeser, CEO der Siemens AG. „Grundlage unserer Innovationen sind kreative und wertvolle Ideen. Mit diesen Ideen und ihrem Streben nach neuen technologischen Lösungen haben diese zwölf Erfinder und ihre 30000 Kollegen weltweit entscheidend dazu beigetragen, die technologische Zukunft und den Markterfolg unseres Unternehmens zu sichern.“

Die Erfindungen der Forscher reichen von drahtlos funkenden Sensoren, die an Bahngleisen Züge überwachen, über ein neues Kühlsystem, das Windkraftanlagen mehr Strom produzieren lässt, bis hin zu einer Gasturbine, deren Komponenten neu kombiniert wurden – und damit die Herstellung der Turbine wesentlich günstiger machen als bislang.

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Einer der Erfinder des Jahres 2014: Jörg-Uwe Dahl hat einen Schalter mit einem platzsparenden Rotor erfunden, der zuverlässig und mit sehr geringem Stromverlust Kontakte herstellt sowie robuster ist als Vorgängermodelle. (Bild: Siemens)