Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
05.12.2014

Unternehmen sind Cloud-affin, aber sicherheitsorientiert

Mehr als 60 % der mittleren und grossen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) sind gegenüber Cloud-basierten Arbeitsplatz-Lösungen grundsätzlich aufgeschlossen. Cloud-Euphorie gibt es indes keine – das Sicherheitsbewusstsein dominiert die Diskussionen.

Anbieter wie Matrix42, deren Cloud-Rechenzentren im Inland stehen, punkten bei den Unternehmen. Dies zeigt eine von PAC Pierre Audoin Consultants durchgeführte Sonderauswertung der Studie „Arbeitsplätze in der Wolke?!“. Fazit der Auswertung: Die Verantwortlichen sollten ihre Strategien für die Workplace-Modernisierung überdenken: Das volle Potenzial des Cloud-Modells lässt sich nur dann ausschöpfen, wenn sämtliche Arbeitsplatz-Anwendungen für alle Mitarbeitergruppen über eine einheitliche Cloud-Plattform bereitgestellt werden.

Die Einführung von Arbeitsplätzen aus der Cloud bei mittleren und grossen Unternehmen vollzieht sich als Evolution. Die Affinität zu Cloud ist zwar gross – immerhin nutzen, planen oder diskutieren mehr als 60 % der befragten Unternehmen Cloud-Lösungen im Workplace-Umfeld – die Verunsicherung in Sachen Datensicherheit aber hemmt die Entwicklung. 82 % der Cloud-affinen Unternehmen haben Sicherheitsbedenken. Ein signifikanter Teil der Cloud-Lösungen wird daher intern betrieben. Die Verantwortlichen haben die Modernisierung ihrer Arbeitsplätze zwar auf der Agenda, müssen aber Lösungen für die zunehmende Anzahl an Tools und Devices bieten und gleichzeitig die damit einhergehenden höheren Integrations- und Administrationskosten im Griff behalten.

Dieser Herausforderung begegnen die Unternehmen mit unterschiedlichen Lösungsstrategien. 61 % der mittleren und grossen Unternehmen setzen auf eine weitgehend einheitliche Lösung eines einzigen Herstellers – u.a. wohl aufgrund des immensen Integrationsaufwands, der mit der Anzahl Mitarbeitender zunimmt. 39 % bevorzugen eine Kombination aus Lösungen verschiedener Anbieter. Die Auswahl der Cloud-Lösungen wird in erster Linie von Sicherheitsaspekten dominiert. Zwei Drittel der Unternehmen vertrauen Cloud-Angeboten nur, wenn sich die Rechenzentren im Inland befinden.

„Wir bieten unseren Kunden unser Cloud-Angebot gezielt mit Inlands-Rechenzentren an“, betont Oliver Bendig, CTO bei Matrix42. „Wir haben für die deutschen und österreichischen Kunden ein Rechenzentrum in Deutschland, für die Schweizer Kunden ein eigenes in der Schweiz. Die Sicherheitsbedenken können wir damit zerstreuen. Die Nutzung von Arbeitsplätzen aus der Cloud wird immer populärer bei unseren Kunden. Bei der Einführung von Cloud-basierten Arbeitsplätzen sollte idealerweise auch die Managementlösung als Cloud bezogen werden. Dadurch haben IT-Abteilungen eine hohe Flexibilität bei der Arbeitsplatzbereitstellung, und es werden Administrationskosten reduziert.“

Wie die Studie zeigt, ist aber nicht nur die Frage des Rechenzentrumstandorts relevant bei der Auswahl eines Anbieters. Die Bereitstellung von Integrations- und technischen Beratungsleistungen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Fast ein Drittel der Cloud-affinen Unternehmen betrachtet lokale IT-Dienstleister oder Fachhändler als Vertragspartner erster Wahl. Knapp 30 % der Unternehmen würden sich auch direkt an spezialisierte Cloud-Anbieter wenden. „Cloud-Anbieter sind angesichts dieser Resultate gefordert, attraktive Channel-Modelle für ihre Partner zu entwickeln“, konstatiert Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC. „Ebenso muss der Vertrieb auf Führungskräfte im Top-Management zugeschnitten sein, denn diese sind oft die Hauptentscheidenden bei der Cloud-Migration.“

Alle Matrix42-Produkte können in der Matrix42-Demo-Cloud getestet werden:

https://www.matrix42.com/de/pages/demo-cloud.html