Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 01/2015, 16.01.2015

«Wir bieten einen Marktplatz der Ideen»

Im Interview mit der «Technischen Rundschau» erläutert Christoph Kuhlemann, seit 2013 Event Director Maintenance in der Region D-A-CH und damit auch für die Easyfairs Maintenance in der Schweiz verantwortlich, Konzept und Entwicklung, welche die Messe erfahren hat, dazu auch seine Erwartungen für die Ausgabe 2015 in Zürich.

Autor: Markus Schmid

Herr Kuhlemann, wofür steht die Messe Ihrer Meinung nach?

Die Maintenance Schweiz ist der Treffpunkt der Instandhaltungsbranche in der Schweiz. Hier werden Angebot und Nachfrage optimal zusammengeführt, Trends und Innovationen präsentiert sowie Impulse für wertorientierte industrielle Instandhaltung gesetzt.

Worin sehen Sie Ihre Hauptaufgabe?

Als Marktplatz der Ideen soll die Veranstaltung zum Austausch anregen, die Aus- und Weiterbildung fördern sowie unseren Ausstellern und Besuchern aus der Prozess- und Fertigungsindustrie neue Geschäftsanbahnungen ermöglichen. Zudem werden den Unternehmen Lösungen offeriert, um im nationalen und internationalen Vergleich konkurrenz- und zukunftsfähig zu bleiben. Der Bereich industrielle Instandhaltung als äusserst progressives Themenfeld hat mittlerweile seinen festen Platz in der Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen gefunden. Innovative Produkte und Services ermöglichen es heute, Produktionsausfälle präventiv und ganzheitlich zu bekämpfen und Stillstände nahezu ganz zu vermeiden. Inspektion, Wartung und Instandsetzung sind für alle Unternehmensgrössen Themenbereiche, die eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung ermöglichen. Die Maintenance Schweiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung bestmöglich abzubilden und die nationale Wirtschaft zu stärken.

Erklären Sie uns bitte kurz das allgemeine Konzept der Easyfairs-Messen.

Ausstellerseitig zeichnen sich Easyfairs-Messen durch ihre Kompaktheit, ihren hohen Entscheideranteil und ihren starken Return on Investment aus. Der wirtschaftliche Erfolg unserer Aussteller steht dabei ganz klar im Fokus. Mit einer Messedauer von zwei Tagen sowie dem All-in-Konzept für den Standbau sollen die Kosten möglichst gering gehalten werden. Der hohe Anteil investitionswilliger Entscheider auf den ausschliesslich für Fachbesucher zugänglichen Veranstaltungen ist dabei der Schlüssel, um einen exzellenten ROI zu erzielen. Unseren Besuchern offerieren wir – neben Produkten, Services, Trends und Innovationen – ein breit gefächertes Rahmenprogramm, um den Messebesuch möglichst effizient und lohnenswert zu machen. Hierzu zählen hochkarätige Vortragsprogramme sowie Seminare und Workshops zu branchenspezifischen Themengebieten.

Welche Entwicklung hat die Messe beziehungsweise deren Konzept in der Schweiz seit ihrer ersten Auflage im Jahr 2008 genommen?

Die Messe hat über die Jahre eine gute Entwicklung genommen. Gerade die inhaltliche Trennung von industrieller Instandhaltung und Facility-Management in 2013 sowie die Eingliederung der Maintenance Schweiz in die «Maintenance European Series» im Jahr 2014 waren wichtige Meilensteine, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Veranstaltung zu stellen.

Welche Themen stehen für die Ausgabe vom 11./12. Februar 2015 in der Messe Zürich im Vordergrund?

Die Aussteller präsentieren wieder erstklassige Produkte und Dienstleistungen rund um die Topthemen der Branche, vom Full-Service-Konzept bis zur massgeschneiderten IT-Lösung. Zudem werden moderierte Rundgänge angeboten, die dieses Jahr unter dem Motto «Intelligente Maintenance» stattfinden werden. Das Vortragsprogramm «Instandhaltung im Blick» widmet sich den technischen und wirtschaftlichen Aspekten der indus­triellen Instandhaltung. Referieren werden unter anderem Experten von Siemens, FMpro, Suva, Swisscom, Klüber und Habasit.

Welche Zahlen bezüglich der Aussteller und Besucher erwarten Sie 2015?

Wir erwarten mit 90 Ausstellern eine ähnliche Resonanz wie letztes Jahr. Auch besucherseitig deuten die Indikatoren auf einen erfolgreichen Verlauf hin, sodass mit einer Zunahme gegenüber den 1200 Besuchern des Vorjahres zu rechnen ist.

Welche verschiedenen Besucherzielgruppen wollen Sie ansprechen?

Im Zentrum unserer Kampagne stehen Prozess- und Fertigungsindustrien wie der Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau, die Metallbe- und -verarbeitung, die Elektronik und Elektrotechnik, aber auch die Bereiche Lebensmittel, Chemie und Petrochemie, Verkehr, Infrastruktur und Pharma.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Maintenance-Branche in der Schweiz in den letzten Jahren?

Die Branche hat sich innerhalb der letzten sechs Jahre stark verändert. Dies ist unter anderem der rasanten Entwicklung in der Fertigungstechnik geschuldet. Die heutigen Anforderungen an Instandhalter sind komplexer geworden und unterliegen wesentlich mehr Faktoren als früher. Wertschöpfungspotenziale müssen frühzeitig erkannt, Risiken minimiert und Ressourcen optimal eingesetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten; all dies im Rahmen der voranschreitenden Technisierung. Zusammen mit unserem­ Partner FMpro, dem Schweizer Verband für Facility-Management und Maintenance, wollen wir die Entwicklung und Wahrnehmung für die industrielle Instandhaltung in der Schweizer Wirtschaft fördern sowie Aus- und Weiterbildungskonzepte vorantreiben, um auf zukünftige Veränderungen vorbereitet zu sein.

www.easyfairs.com/maintenance-schweiz2015


easyFairs Switzerland GmbH
4132 Muttenz, Tel. 061 228 10 00
schweiz@easyfairs.com

Christoph Kuhlemann ist seit 2013 als Event Director Maintenance für die Easyfairs Maintenance in der Schweiz zuständig. (Bild: Easyfairs)

Easyfairs Maintenance

Die Fachmesse für Industrieanwender bietet am 11. und 12. Februar 2015 in der Messe Zürich einen umfassenden Überblick über zeitgemässe Lösungen für die industriel­le Instandhaltung. Die Aussteller zeigen in einer Leistungsschau ein breites Programm mit Neu- und Weiterentwicklungen, Technologien, Softwarelösungen sowie Dienstleistungen rund um die Instandhaltung. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Fachvorträgen und Besucherrundgängen ergänzt die Veranstaltung. Zur letzten Messe kamen rund 1200 Besucher, die sich über die Angebote der 87 Aussteller informieren wollten.