Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 05/2015, 14.05.2015

Neues Laserschneidkapitel aufgeschlagen

Auf der neuen «TruLaser 5030 fiber» setzt Trumpf erstmals einen 8-kW-Scheibenlaser auf einer 2D-Laserschneidanlage ein. Damit schlägt man ein neues Kapitel in der Blechbearbeitung mit dem Festkörperlaser auf: Die gesteigerte Laserleistung verspricht einen deutlichen Produktivitätsschub im mittleren und höheren Blechdickenbereich.

(pi) Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt hat Trumpf seine neueste Kreation auf Festkörperlaserbasis auf der Messe EuroBlech im vorigen Jahr. Die neue Generation des 2D-Laserschneidens überzeugte bei der Premiere bereits unter anderem durch clevere Softwarefunktionen, sogenannte Smart Functions, und 8 kW Laserleistung.

Hohe Qualität verspricht die Funktion «BrightLine fiber» sowie die an Festkörperlasermaschinen neue Funktion «CoolLine» und eine verbesserte «PierceLine». CoolLine stabilisiert den Schneidprozess in Baustahl über gezielte Kühlung. Zudem sollen deutlich filigranere Teile und eine engere Tafelbelegung möglich werden. PierceLine steht für einen verbesserten Einstechprozess, über den noch kleinere Konturen möglich sind und der zugleich deutlich schneller sein soll.

Von Baustahl über Edelstahl bis zu hochreflektierenden Materialien wie Kupfer und Aluminium und von 1 mm bis 25 mm Blechdicke spannt sich der Bearbeitungsbogen. «Noch nie konnte dieses Spektrum an Blechdicken und Materialarten auf nur einer Maschine mit hervorragender Qualität und maximaler Produktivität bearbeitet werden», weiss Reinhold Gross, Geschäftsführer Vertrieb der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG.

Zwei weitere neue Funktionen, «Smart Collision Prevention» sowie «Drop&Cut» sollen die 2D-Lasermaschinen noch prozesssicherer und effizienter machen. Beide Funktionen sind an der neuen TruLaser 5030 fiber sowie an allen aktuellen Maschinen der TruLaser Serie 3000 und 5000 verfügbar.

Die Smart Function analysiert dazu den gesamten Ablauf und erstellt eine optimierte Abarbeitungsstrategie, die ein mögliches Kippen frei geschnittener Teile einkalkuliert. Das vermeidet weitestgehend Stillstands- und Wartezeiten, die durch Kollisionen entstehen. Auch ein Beobachten des Schneidprozesses soll nicht mehr notwendig sein, um Kollisionen zu verhindern.

Bei der wirtschaftlichen Nachproduktion hilft Drop&Cut. Die neue Funktion verspricht eine einfache Nutzung der Resttafeln für die Produktion. Dem Bediener steht dafür ein Livebild aus dem Maschineninnenraum auf der Bedienoberfläche der Steuerung zur Verfügung. Per Maus oder mit dem Finger zieht er die programmierte Kontur am Bildschirm virtuell auf das Blech, platziert es an der gewünschten Stelle, und schon kann der Schneidprozess starten.

EPMT/EPHJ/SMT, Stand D103


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Die neue Funktion «Smart Collision Prevention» soll das Risiko von Kollisionen auf ein Minimum reduzieren, indem sie eine optimierte Abarbeitungsstrategie erstellt. (Bild: Trumpf)