Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
13.05.2015

Endress+Hauser will Analytik Jena ganz übernehmen

Die Endress+Hauser Gruppe kauft weiter Anteile der Analytik Jena AG auf und strebt damit deren vollständige Übernahme an. Der international führende Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik hält direkt bereits rund 92 Prozent der Anteile und Stimmrechte an Analytik Jena. Die Firma aus Überlingen am Bodensee ist Anbieterin von Instrumenten und Produkten auf den Gebieten Analysenmesstechnik, Life Science und Optoelektronik.

Analytik Jena hat Ende März 2015 den regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse verlassen. Endress+Hauser empfiehlt Analytik-Jena-Aktionären, die Anteile an Endress+Hauser veräussern wollen, damit ihren Bankberater zu beauftragen. Dieser kann sich zur Abwicklung an die Equinet Bank AG wenden. Ansprechpartner dort ist Kai Winkelmann (Telefon +49 69 58997 125; E-Mail (sponsoring@equinet-ag.de). Informationen zum Vorgehen finden sich auch auf den Webseiten von Endress+Hauser sowie Analytik Jena.

„Wir sind weiterhin bereit, Aktien zu einem angemessenen Preis zu erwerben“, erklärte Dr. Heiner Zehntner, Legal Counsel und Mitglied des Executive Board der Endress+Hauser Gruppe und Aufsichtsrat der Analytik Jena AG. Dabei orientiere sich das Unternehmen derzeit am Pflichtangebot von 14 Euro je Inhaberaktie, das Endress+Hauser im Jahr 2013 abgegeben hat. „Das ist eine faire Bewertung angesichts der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens“, betonte Heiner Zehntner.

Endress+Hauser strebt als nächsten Schritt an, die verbliebenen Kleinaktionäre auszukaufen. „Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass unser Ziel die vollständige Übernahme von Analytik Jena ist. Wir haben den geplanten Rückzug von der Börse früh angekündigt, und wir wollen die übrigen Aktionäre nun auch über unsere weiteren Pläne rechtzeitig orientieren“, sagte Heiner Zehntner.

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