Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
05.03.2015

Materialise ergänzt 3D-Druck-Portfolio mit Aluminiumlegierung

Der CEO von Materialise, Fried Vancraen, hat heute auf der RapidPro im niederländischen Veldhoven bekanntgegeben, dass das Unternehmen seinen industriellen Kunden bald auch Aluminium als Rohmaterial für additiv gefertigte Teile anbieten wird. Materialise ist einer der führenden Anbieter von Software für Additive Fertigung und 3D-Druckdienstleistungen.

Bilder: Materialise

Mit der Aluminiumlegierung AlSi10Mg fügt der 3D-Printing-Spezialist aus dem belgischen Leuwen seiner Palette von über zwanzig 3D-Druckpolymeren erstmals ein Metall hinzu. Die Legierung eignet sich für den Einsatz in der Additiven Fertigung dank ihrer guten thermischen Eigenschaften, aber auch wegen ihrer Festigkeitsspezifikationen und dem geringen Gewicht. Ausserdem lässt sie sich gut in diversen Verfahren nachbearbeiten. Dies sind die Gründe dafür, dass die Legierung häufig in der Automobilbranche, in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt wird. Zu den Anwendungsbereichen zählen Gehäuse, Leitungsführungsanlagen, Motorteile, Produktionswerkzeuge und Gussformen, sowohl für das Prototyping als auch für die Fertigung. 

Mit einem Werk mit über 120 3D-Druckern, auf denen mit zahlreichen unterschiedlichen Technologien produzuiert werden kann, ist Materialise einer der weltweit grössten Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Additive Fertigung. Der neu hinzu gekommene Aluminiumdruck ermöglicht dem Anbieter einen leistungsfähigen neuen Service für industrielle Anwendungen. „Wir sind überzeugt, dass wir unseren Kunden durch die Erweiterung unseres umfangreichen Angebots an Polymeren um Aluminium einen noch besseren Service bieten können. Aluminium ergänzt die Kunststoffmaterialien, die wir bereits anbieten, ideal und öffnet die Tür für ganz neue Anwendungen“, sagt Jurgen Laudus, Director Additive Manufacturing Solutions bei Materialise.

http://manufacturing.materialise.com/



Der aus legiertem Aluminiumpulver im Laser-Melting-Verfahren aufgebaute "Aluminium Gradient Chair" von Joris Laarman.