Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 10/2016, 07.10.2016

Wie weit ist Industrie 4.0 in der Schweiz?

Und noch eine Umfrage zu Industrie 4.0. Aber diesmal eine «aus dem Bauch heraus», durchgeführt von der Redaktion der «Technischen Rundschau» bei den Entscheidungsträgern einer Reihe von renommierten Schweizer Unternehmen ganz unterschiedlicher Grösse und aus völlig verschiedenen Branchen. Entsprechend unterschiedlich fallen die Antworten aus.

Autor: Markus Schmid

«Industrie 4.0 macht in der Schweiz sehr viel Sinn»

Herr Ganz, macht Industrie 4.0 aus Ihrer Sicht in der Schweiz Sinn?

Industrie 4.0 und verwandte Themen machen hier sehr viel Sinn. Die kontinuierliche Produktivitätssteigerung, die dadurch ermöglicht wird, ist für die Schweizer Wirtschaft essentiell. Auch sind viele der dazu benötigten Technologien und Kompetenzen hier bereits vorhanden. ABB ist seit mehr als vier Jahrzehnten präsent im Bereich der Digitalisierung, und ist sowohl in der deutschen Industrie-4.0-Initiative wie auch im Industrial Internet Consortium führend tätig.

Haben Sie für Ihr Unternehmen neue Geschäftsmodelle gemäss Industrie 4.0 definieren können?

Eines der zentralen Geschäftsmodelle in Industrie 4.0 sind Dienstleistungen, also Services. In der Kombination von traditionellen Dienstleistungen – etwa dem technischen Servicegeschäft – mit neuen Entwicklungen, wie datenbasierten Dienstleistungen, sieht ABB viel Potenzial, wesentliche Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen. Um diese Potentiale optimal zu heben, haben wir das Konzept des Internet of Things, Services and People (IoTSP) entwickelt.

Laufen in Ihrem Betrieb konkrete Industrie-4.0-Projekte?

Digitalisierung, Industrial Internet, und Industrie 4.0 waren bereits zentrale Elemente der ABB-Strategie IoTSP, bevor die Initiativen gestartet wurden. ABB richtet kontinuierlich bestehende Marktangebote neu aus, und kombiniert Produkte und Systeme mit neuen Technologien zu Angeboten, welche die Digitalisierung bei unseren Kunden vorantreiben.

Was wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit Industrie 4.0 bewirken?

Vollständig umgesetzt haben Industrie-4.0-Konzepte vielfältige Einflüsse auf verschiedene Komponenten einer Betriebsbilanz. Neben der ABB-internen Umsetzung in ABB-Fabriken sehen wir einen wichtigen Beitrag darin, unsere Kunden bei der digitalen Transformation zu begleiten. Dabei hängen die angestrebten Verbesserungen stark vom Industriesegment ab. In gewissen Industrien ist zum Beispiel die Vermeidung von ungeplanten Betriebsunterbrüchen essentiell, in anderen die Steigerung der Flexibilität.

Welche Massnahmen oder Strukturen braucht es am dringendsten, um auf dem Weg zu Industrie 4.0 voranzukommen?

Was oft aus dem Fokus gerät, ist das Ziel einer entsprechenden Umsetzung. Industrie 4.0 einzuführen, ohne klare Zielsetzung, welche Betriebsparameter verbessert werden sollen, ist nicht zielführend. Nur bei klarer Zielsetzung können die Technologien und Kompetenzen für die Umsetzung gezielt ausgewählt oder entwickelt werden.

«Wir haben die Idee längst verinnerlicht»

Herr Kammüller, macht Industrie 4.0 in der Schweiz Sinn?

Unserem hochentwickelten Land kommt das Konzept entgegen, weil vernetzte Maschinen und Betriebsmittel den Automatisierungsgrad weiter steigern und so industrielle Fertigung auch in unserem Hochpreisland weiter möglich sein wird. Wir erwarten, dass deutlich mehr neue Stellen mit neuen Anforderungsprofilen geschaffen als Arbeitsplätze abgebaut werden.

Haben Sie für Ihr Unternehmen neue Geschäftsmodelle gemäss Industrie 4.0 definieren können?

Die Bossard Gruppe hat die Industrie-4.0-Idee schon längst verinnerlicht. Sie stellt ihren Kunden mit Smart Factory Logistics intelligente, vollautomatische Logistikkonzepte für das B- und C-Teilemanagement zur Verfügung. Die Software gewährleistet volle Versorgungssicherheit bis an die Produktionslinie und stellt in Echtzeit ortsungebunden stets aktuellste Daten bereit. Die Vernetzung von Maschinen, Robotern und Produktionssystemen erzeugt riesige Mengen an wertvollen Daten. Unsere Software ARIMS, auf der Smart Factory Logistics basiert, kann diese analysieren. Dereinst werden intelligente Maschinen sie auch interpretieren. Stichworte sind hier Produktionsplanungsdaten, Sortimentsoptimierung, Teilereduktion und Vereinfachung von Fertigungsmethoden. Wir sehen, dass sich eher die Art und Weise verändert, wie wir in Zukunft unser Geschäft betreiben, nicht aber das Geschäftsmodell als solches.

Laufen in Ihrem Betrieb konkrete Industrie-4.0-Projekte?

Unsere internen Logistikabläufe folgen der Industrie-4.0-Idee, das heisst schlanke, flexible Lieferkette, Just-in-time-Lieferung, teilweise medienbruchfrei – Kundenbestellungen laufen ohne menschliches Zutun direkt in unser ERP, werden bearbeitet und die Rechnungen direkt ins Kunden-ERP zurückgeleitet. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung der Hard- und Software können wir heute die Systeme in die Produktionsabläufe bei den Kunden integrieren.

Was wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit Industrie 4.0 bewirken?

Unser Geschäftsmodell basiert darauf, dass viele unserer Kunden wesentliche Teile des R&D und des B- und C-Teile-Managements an uns delegieren. Wir übernehmen für sie Prozesse wie Design, Beschaffung, Bestellung, Logistik und Handling, Lagerung, Qualitätssicherung, Vormontage und Montage. Dank der Digitalisierung können wir schneller auf Kundenanforderungen eingehen, sei es für weltweite Abklärungen oder beim Erstellen von Prototypen mit 3D-Druckern.

Welche Massnahmen oder Strukturen braucht es am dringendsten, um auf dem Weg zu Industrie 4.0 voranzukommen?

Während in der Theorie von Umwälzungen gewaltigen Ausmasses gesprochen wird, gehen viele Firmen den Weg der kleinen, steten Schritte. Die Möglichkeiten, die sich abzeichnen, revolutionieren die industrielle Fertigung in der Endausführung – der Prozess verläuft aber evolutionär. Die Unternehmen stecken mittendrin. Bezüglich Strukturen und Massnahmen sind sie auf liberale Politiker angewiesen, die die Veränderungen als Chance und nicht als Bedrohung ansehen, die reguliert werden muss.

Glauben Sie, dass Industrie 4.0 bis im Jahr 2025 in der Schweiz so weit umgesetzt ist, dass die Initiative «Industrie 2025» nicht weitergeführt werden muss?

Die Initiative der vier involvierten Branchenverbände hat sich die Information, Sensibilisierung, Vernetzung und Förderung von Schweizer Unternehmen rund um Industrie 4.0 Themen zum Ziel gesetzt. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Prozess projektähnlich Anfang und Ende hat. Vielmehr werden auch nach 2025 Themen dazu auf der Agenda stehen, die heute noch nicht oder erst in Umrissen erkennbar sind. Da der Prozess evolutionär verläuft und die Firmen schon vor dem grossen «Hype» um Industrie 4.0 mit der Umsetzung beschäftigt waren, sollte die verbleibende Zeit bis 2025 ausreichen, das eingangs erwähnte Ziel zu erreichen. Persönlich bin ich überzeugt, dass auch danach brennende Themen anstehen werden, zu denen Information und Sensibilisierung notwendig sein wird.

«Bei aller Euphorie dürfen wir die Datensicherheit nicht vergessen»

Herr Meier, macht Industrie 4.0 aus Ihrer Sicht in der Schweiz Sinn?

Im Zusammenhang mit IoT/Industrie 4.0 sehen wir eine bedeutende Zukunftschance für die Prozessautomatisierung. Wir sehen Chancen in der Unterstützung unserer Kunden bei der Nutzung von Prozess- und Gerätedaten zur Steigerung von Anlagenverfügbarkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit und Effizienz.

Haben Sie für Ihr Unternehmen neue Geschäftsmodelle gemäss Industrie 4.0 definieren können?

Neue Geschäftsmodelle sind definiert und in der Aufbauphase im Bereich der Technik und der Marktbearbeitung. Dabei geht es unter anderem um die Bereitstellung einer offenen Plattform, auf der alle relevanten Informationen von Messstellen zur Verfügung stehen werden. Weiter werden in diesem Zusammenhang neue Dienste zur Analyse und Auswertung solcher Informationen aus dem ganzen Lebenszyklus entwickelt.

Laufen in Ihrem Betrieb konkrete Industrie-4.0-Projekte?

Endress+Hauser bietet bereits heute innovative Lösungen an der Schnittstelle von verfahrenstechnischen Anlagen und digitalen Geschäftsprozessen an, etwa «W@M» und «Business Process Integration». Messgeräte von Endress+Hauser sind über Ethernet/IP vernetzt, tauschen selbständig Daten aus und überwachen sich selbst, wenn es um Wartung oder Kalibrierung geht.

Was wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit Industrie 4.0 bewirken?

Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, ihre eigenen Ressourcen und Kompetenzen möglichst wirksam zu nutzen.

Welche Massnahmen oder Strukturen braucht es am dringendsten, um auf dem Weg zu Industrie 4.0 voranzukommen?

Bei aller Euphorie dürfen wir das Thema Datensicherheit nicht vergessen. Sichere Netze sind unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg des «Internet der Dinge» und einer Industrie 4.0. Eine weitere Massnahme ist die Verbesserung der IT-Kompetenzen der Schüler, der Lernenden und der Studenten von der Grundschule bis zum Abschluss der Ausbildung.

Glauben Sie, dass Industrie 4.0 bis im Jahr 2025 in der Schweiz so weit umgesetzt ist, dass die Initiative «Industrie 2025» nachher nicht weitergeführt werden muss?

Die Initiative Industrie 2025 wird bis ins Jahr 2025 die Schweizer Industrie bedeutend verändert haben. Da die Entwicklung weiter fortschreiten wird, sollte die Initiative ebenfalls weitergeführt werden, eventuell unter einem anderen Namen mit neuen Zielen.

«Industrie 4.0 hilft uns, die Innovationskraft zu stärken»

Herr Hangartner, macht Industrie 4.0 in der Schweiz Sinn?

Weltweite Benchmarks verlangen hocheffiziente Herstellprozesse, auch in der Autoindustrie. Dem Produktionsstandort Schweiz kommt hier eine besondere Bedeutung zu, dies infolge der hohen Herstellkosten, die sich aufgrund der starken Währung noch akzentuiert haben. Industrie 4.0 hilft uns, die Innovationskraft in den Herstellprozessen weiter zu stärken.

Haben Sie für Ihr Unternehmen bereits neue Geschäftsmodelle gemäss Industrie 4.0 definieren können?

Auch als strategische Reaktion auf die Frankenstärke hat sich Feintool bei der Produktion in der Schweiz noch mehr auf Spezialitäten ausgerichtet und über 10 Millionen Franken investiert, in die Entwicklung, in den Ausbau der Wertschöpfungskette mit technologisch neuen Prozessen sowie in hochmoderne automatisierte Produktionsanlagen.

Laufen in Ihrem Betrieb bereits konkrete Industrie-4.0-Projekte?

Natürlich, die hochmodernen Produktionsmittel werden mit prozesssicheren Automatisierungen verknüpft. Prozessbegleitende Prüfsysteme geben wertvolle Informationen in Echtzeit, wie sich Produkte über einen Fertigungszyklus verändern und erlauben somit eine rasche Reaktion. Vernetzte Datensysteme mit Kunden und Lieferanten erlauben uns, flexibel auf veränderte Kundenforderungen zu reagieren und die Fertigung entsprechend auszurichten. Dank der Echtzeitdaten einer intelligenten Instandhaltung – also Smart Maintenance – kann heute ein bevorstehender Maschinenstillstand genauer vorhergesagt und somit eine Intervention durch den Service-Techniker frühzeitig geplant werden.

Was wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit Industrie 4.0 bewirken?

Dank der Umsetzung von Industrie 4.0 kann die Null-Fehler-Strategie, Produktivität und Flexibilität in der Produktion beschleunigt und merklich verbessert werden.

Welche Massnahmen oder Strukturen braucht es am dringendsten, um auf dem Weg zu Industrie 4.0 voranzukommen?

Insbesondere der IT-Bereich übernimmt hier eine zentrale Rolle, kombiniert mit einem Industrial Engineering. Hier müssen die Strukturen weiter angepasst werden, um den veränderten technologischen und Industrie-IT-spezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

Glauben Sie, dass Industrie 4.0 bis im Jahr 2025 in der Schweiz so weit umgesetzt ist, dass die Initiative «Industrie 2025» nachher nicht weitergeführt werden muss?

Eine Transformation endet sicher nicht im Jahre 2025. Industrie 4.0 steckt noch in den Kinderschuhen und auch in einem fortgeschrittenen Stadium wird die Entwicklung weitergehen, in Richtungen, die wir vielleicht heute noch gar nicht erkennen. Dies ähnlich dem Social Media Bereich, dessen Entwicklung nicht in diesem Masse erwartet worden war und unser Verhalten laufend weiter verändern wird. Das Internet der Dinge wird uns alle, aber die Industrie im Speziellen in den nächsten Jahren vor grosse Herausforderungen stellen und uns im Alltag massgebend begleiten.

«Wir benötigen dringend Data-Scientists und Software-Spezialisten»

Herr Sonderegger, macht Industrie 4.0 in der Schweiz Sinn?

Absolut, denn wer in der Schweiz auch künftig konkurrenzfähig Wertschöpfung betreiben will, ist auf kontinuierliche Effizienzsteigerungen angewiesen. Dem Konzept Industrie 4.0 mit einer konsequenten Digitalisierung der Wertschöpfungskette kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Industrie 4.0 ermöglicht eine Re-Industrialisierung der Schweiz – für komplexe und industriell herstellbare Produkte.

Haben Sie für Ihr Unternehmen neue Geschäftsmodelle gemäss Industrie 4.0 definieren können?

Kistler setzt seit Jahren konsequent auf netzwerkfähige und damit Industrie-4.0-fähige Messtechnik und wird vermehrt kundenspezifische Prozessinformationen und nicht allein Daten anbieten. Mit passenden Produkten und entsprechenden Partnerschaften eröffnet Industrie 4.0 zusätzliches Wachstumspotenzial für die Kistler-Gruppe. Kistler wird sein Portfolio an Industrie 4.0 Produkten laufend ausbauen. Zudem investieren wir stark in den Ausbau unserer Servicedienstleistungen, welche zu einem integralen Bestandteil der Gesamtlösung werden. Als Sensorhersteller hat Kistler eine ideale Ausgangslage als Prozesspartner für Industrie 4.0.

Laufen in Ihrem Betrieb bereits konkrete Industrie-4.0-Projekte?

Ja. Basierend auf einem erfolgreich umgesetzten Lean-Konzept werden die Produktionsprozesse stetig weiter miteinander verknüpft. Damit können wir noch agiler auf Kundenwünsche eingehen und Effizienz und Qualität trotzdem nachhaltig steigern. Unser Industrie 4.0 Produkt-Portfolio wird laufend erweitert und schon bald können wir erste Cloud-basierte Lösungen anbieten.

Was wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit Industrie 4.0 bewirken?

Basierend auf den Industrie-4.0-Initiativen erreichen wir die folgenden Ziele: Kundenspezifische Lösungen bei gleichzeitig höherer Effizienz und gesteigerter Qualität, Wachstum durch neue Industrie-4.0-fähige Produkte im angestammten Geschäft und ein neues Geschäft als Lösungsanbieter, insbesondere bei Services.

Welche Massnahmen oder Strukturen braucht es am dringendsten, um auf dem Weg zu Industrie 4.0 voranzukommen?

Am dringendsten benötigen wir hochqualifizierte Spezialisten als Data-Scientists, Mathematiker, Software-Spezialisten aus den Bereichen Cloud-Lösungen, Datensicherheit und Netzwerke. Wir gehen davon aus, dass diese sowohl von der ETH, den Fachhochschulen wie auch aus dem Ausland rekrutiert werden. Weiter benötigt die Schweiz eine hochmoderne IT-Infrastruktur im Bereich Mobile G5 sowie flächendeckende, leistungsfähige Glasfasernetzwerke. Zudem gibt es nach wie vor viel Potenzial, den Know-how-Austausch zwischen Industrie und Hochschule zu intensivieren.

Glauben Sie, dass Industrie 4.0 im Jahr 2025 in hier so weit umgesetzt ist, dass «Industrie 2025» nicht weitergeführt werden muss?


Ja, da alle relevanten Weichenstellungen erfolgreicher Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren vorgenommen werden. Industrie 2025 ist dann einfach zu spät.

«Die Entwicklung zu Industrie 4.0 ist 2025 sicher nicht abgeschlossen»

Herr Kundert, macht Industrie 4.0 aus Ihrer Sicht in der Schweiz Sinn?

Gerade für den Werkplatz Schweiz mit seinem gegenüber dem Ausland hohen Lohnniveau ist die verstärkte Einbindung von IT-Systemen in den Produktionsprozessen überlebenswichtig.

Haben Sie für Ihr Unternehmen bereits neue Geschäftsmodelle gemäss Industrie 4.0 definieren können?

Industrie 4.0 ist für uns nicht ein neuer «Lebensabschnitt», sondern eine anhaltende Entwicklung, die zunehmend immer mehr Fertigungsprozesse einbindet.

Laufen in Ihrem Betrieb bereits konkrete Industrie-4.0-Projekte?

Zurzeit wird bei uns in einer Fertigungszelle ein Robotersystem eingeführt, welches vollständig IT-gelenkt und überwacht wird.

Was wollen Sie in Ihrem Unternehmen mit Industrie 4.0 bewirken?

Erhöhung der Flexibilität und personalsparende Fertigung haben für uns die oberste Priorität. Industrie 4.0 hilft dabei enorm.

Glauben Sie, dass Industrie 4.0 bis im Jahr 2025 in der Schweiz so weit umgesetzt ist, dass die Initiative «Industrie 2025» nachher nicht weitergeführt werden muss?

Industrie 4.0 ist für mich eine langanhaltende Phase in der evolutionären Entwicklung der Industrialisierung und im Jahr 2025 sicher noch nicht abgeschlossen.

ABB Schweiz AG Industrieautomation
5400 Baden, Tel. 058 586 00 00
industrieautomation@abb.com

Feintool System Parts Lyss AG
3250 Lyss, Tel. 032 387 51 11
systemparts@feintool.com


Bossard AG
6301 Zug, Tel. 041 749 66 11
bossard@bossard.com

Endress + Hauser (Schweiz) AG
4153 Reinach, Tel. 061 715 75 75
info@ch.endress.com

Kistler Gruppe
8408 Winterthur, Tel. 052 224 11 11
info@kistler.com, www.kistler.com

Kundert AG
8645 Jona, Tel. 055 225 16 16
info@kundert.ch




Christopher Ganz, ABB IoTSP Program Manager


Peter Kammüller, Geschäftsführer Bossard AG


Karl Meier, Geschäftsführer von Endress+Hauser Schweiz


Michael Hangartner, Geschäftsführer von Feintool System Parts


Rolf Sonderegger, CEO Kistler Gruppe


Stefan Kundert, CEO Kundert Kunststofftechnik