Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 11/2016, 11.11.2016

Mühelos auf Distanz schmieren

In grossen Anlagen sind üblicherweise nicht alle im Unterhalt zu bedienenden Schmierstellen leicht erreichbar. Ein automatischer Schmierstoffspender mit Druckverstärker, wie ihn die Simatec AG neu anbietet, hilft den Instandhaltern in einem Schweizer Betonwerk, ihre Arbeit gefahrlos und komfortabel zu erledigen.

(msc) Häufig sind Schmierstellen in Beton- und Zementwerken an unzugänglichen oder gefährlichen Orten platziert. Dadurch ist nicht nur die Sicherheit der mit der Arbeit beauftragten Mitarbeiter gefährdet, es fallen zudem noch hohe Wartungskosten der Anlagen an, da die Schmierstellen oft nicht ohne spezielle Sicherheitsausrüstung erreicht werden können. Durch den Einsatz von automatischen Schmierstoffspendern werden diese aufwändigen Wartungsgänge auf ein Minimum reduziert.

In einem Betonwerk im Raum Regensdorf sind aktuell 36 der Schmierstoffspender von Simatec im Einsatz. Es werden unter Anderem Umlenkrollen von Förderbändern kontinuierlich geschmiert. Zwei der Schmierstellen befinden sich in einer Höhe von über 8m über dem Boden und sind damit nur sehr schwer zugänglich. Die Schmierstoffspender können nur mit Hilfe einer Hebebühne installiert und – sobald sie einmal leer sind – gewechselt werden. Die Bereitstellung einer mobilen Hebebühne erfolgt jeweils über eine externe Firma. Diese Wartungsarbeiten sind also potenziell gefährlich für den ausführenden Mitarbeiter und überdies mit hohen Kosten und enormem Zeitaufwand verbunden. Eine kontinuierliche Schmierung der Anlage ist jedoch zwingend nötig, um ungeplante Maschinenausfälle zu verhindern.

Für die Aufgabe, die automatische Schmierung der Anlagen weiter zu optimieren, bot der neue Simalube Impuls die perfekte Lösung. Dazu wurde vom Instandhaltungsfachmann des Anbieters je eine 2,5 m lange Schmierleitung von den Schmierstellen ausgehend an einen sichereren und wesentlich besser zugänglichen Ort verlegt. Dort wurde der automatische Schmierstoffspender installiert.

Dank des integrierten Druckverstärkers des Modelles Simalube Impuls kann der Spender einen Gegendruck von bis zu 10 bar und damit Schmierleitungen bis zu 4 m Länge ohne Probleme überwinden und so die Schmierstelle einwandfrei schmieren.

Aktuell sind in besagtem Betonwerk von den 36 automatischen Schmierstoffspendern zwei in der Ausführung Simalube Impuls im Einsatz. Dies bringt für den Bereiber des Betonwerks mehrere Vorteile mit sich. Zum einen werden erhebliche Kosten gespart, da nun dank der Verlegung der Spender an einen leicht zugänglichen Ort für den Wechsel der Spenderkartuschen keine mobile Hebebühne mehr angefordert werden muss.

Zum anderen kann jetzt eine weitaus höhere Sicherheit der betroffenen Maintenance-Mitarbeiter gewährleistet werden. Der einfache Zugang zum Schmierpunkt über die gesicherte Anlage birgt mit der neuen Installation kein Unfallrisiko mehr. Der aktuelle Betriebszustand beziehungsweise der Füllstand im Schmierstoffspender wird aussen über eine LED angezeigt.

Die Instandhaltungsarbeiten der Anlagen sind so um ein Vielfaches leichter geworden und der Zeitaufwand hat sich drastisch reduziert. Der Verantwortliche des Betonwerks ist mit dem Einsatz der Geräte durchwegs zufrieden und weiss die Vorteile des Druckverstärkers sehr zu schätzen. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Zeit- und Kostenersparnis, Erhöhung der Arbeits- und Betriebssicherheit sowie das einfache Handling eindeutig für den Einsatz des Simalube Impulse sprechen.

Simatec AG
3380 Wangen a. Aare,Tel. 032 636 50 00
welcome@simatec.com



Die früheren «Monsterübungen» mit Hebebühnen sind passé.


Dank integeriertem Druckverstärker und der dadurch möglichen langen Schmierleitungen können die zwei Simalube Impuls am Treppenhandlauf montiert werden. (Bilder: Smatec)