Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 03/2016, 11.03.2016

Mit Laserhärten effizienter zum Ziel

Laserhärten bietet nebst der Gewähr für eine präzise, konturgetreue und reproduzierbare Härtung auch grosses Potential zur Prozessoptimierung. Beispielsweise können bei der Teilefertigung teure Schleifoperationen vermieden oder wesentlich reduziert werden. Aufgrund des präzisen und dosierten Wärmeeintrags entsteht kaum Verzug. Dank der Erweiterung der bestehenden Laserhärteanlage bei der Härterei Gerster AG sind zusätzliche technische Möglichkeiten realisierbar. Neu ist es möglich breitere Härtespuren zu legen. Gehärtet wird nur genau dort, wo Verschleiss auftritt. Dies an präzis definierten Geometrien, was zu einer praktisch verzugsfreien Härtung führt. Der Hochleistungsdiodenlaser erzeugt einen präzisen, energiereichen Laserstrahl von bis zu 27 mm Breite, welcher das Gefüge bis in maximal 1,5 mm Tiefe härtet. Es entsteht eine gehärtete Spur mit sehr feinkörnigem und besonders verschleissfestem Martensit. Beim Härten unter Schutzgas bleibt die Oberfläche blank und eine Nachbearbeitung erübrigt sich oft. Mit dem 6-Achs-Roboter auf einer Längsbahn sind auch komplexe Geometrien reproduktiv und zuverlässig härtbar. Durch die schnelle, sehr lokale Erwärmung ist kein Abschreckmedium erforderlich und die Teile bleiben sauber. Typische Anwendungsbereiche sind Steuerkurven, Umform- und Spritzgusswerkzeuge, Biegestempel, Turbinenschaufeln sowie Führungen und Maschinenbetten.

Härterei Gerster AG, Güterstrasse 3, 4622 Egerkingen
Tel. 062 388 70 70, info@gerster.ch, www.gerster.ch