Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 06/2016, 10.06.2016

Keine Zahnprobleme

Mit einem breiten Standardangebot ermöglicht die Paul Horn GmbH die wirtschaftliche Fertigung von Zahnrädern ab Modul 0,5 bis Modul 30 auf herkömmlichen 5-achsigen Dreh- und Fräsmaschinen; auch bei kleinen Losgrössen bis hin zu Prototypen.

(pi) Das Verzahnungsprogramm der Paul Horn GmbH umfasst das

  • Fräsen von Stirnrädern, gerade, schräg oder pfeilverzahnt,
  • Fräsen von Welle-Nabe-Verbindungen,
  • Stossen von Aussen- und Innenverzahnungen,
  • Fräsen von Schneckenwellen,
  • Fräsen von Kegelrädern und Ritzeln sowie
  • Fräsen kundenspezifischer Verzahnungsprofile.

Für Modul 0,5 bis Modul 3 fräsen stirnverzahnte sechsschneidige Zirkularfräsplatten der Typen «606» bis «636» Zahnprofile in einem Durchgang. Die Schneidplatten sind standardisiert für die gängigsten Verzahnungsgrössen. Je nach Profilbreite und -tiefe kommen unterschiedliche Schneidplatten zum Einsatz.

Beispielsweise bietet die Ausführung «613» für Modul 1 und Modul 1,5 folgende Vorteile: Zur Bearbeitung von Verzahnungen an Wellen, auch bei engen Platzverhältnissen, sorgen bei einem Schneidkreisdurchmesser von nur 21,7 mm sechs Zähne für kurze Bearbeitungszeiten. Die Hartmetallsorte «AS45» erlaubt einen breiten Anwendungsbereich und steht für lange Standzeiten.

Für die Bearbeitung von Modul 3 bis Modul 4 dienen Frässysteme des Typs «M 274» und «M 279» mit axialverschraubten zweischneidigen Schneidplatten. Die Grundkörper variieren je nach Kundenwunsch. Zwischen Modul 2,5 bis Modul 6 können alternativ Formprofilfräser vom Typ «M 121» mit frei profilierbaren einschneidigen Wechselschneidplatten eingesetzt werden. Auch hier entsteht das Zahnprofil in einem Durchgang.

Ab Modul 4 bis Modul 30 bietet Horn Verzahnungslösungen für Prototypen sowie Klein- und Mittelserien mit Standardfräsern. Die Werkzeuge können auf universellen Bearbeitungszentren eingesetzt werden. Basis für diese Bearbeitungen ist eine Verzahnungssoftware wie zum Beispiel «gearMill» von DMG Mori.

Standardwerkzeuge erzeugen dabei softwaregestützt alle Geometrien von Zahnprofilen: Stirnverzahnungen (gerade-, schräg- oder pfeilverzahnt), Schneckenräder, unterschiedliche Kegelräder oder Ritzel wie die Klingelnberg Zyklo-Palloid-Verzahnung oder diverse Gleason-Derivate.

Dabei kann folgende Arbeitsteilung gewählt werden: Hochvorschubfräser der Typen «DGM», «DSDS»,«DAH 37» oder Scheibenfräser fräsen vor; VHM-Schaft-, Torus- und Radiusfräser des Systems «DSM» bearbeiten Zahnformflanken und Fussprofile, während Fräser des Typs «DGFF» entgraten und fasen. Ebenso eingesetzt werden Wechselkopffräser des Systems «DG», speziell «DGVZ»-Fräser. Nach dem Härten übernehmen Standardfräser mit CBN-Schneiden oder aus besonderen Hartmetallsorten die Endbearbeitung. In Summe handelt es sich um kostengünstige Standardfräser mit kurzen Lieferzeiten. Ergebnis: Es ist mit diesen Werkzeugen möglich, auf universellen 5-achsigen Dreh- und Fräszentren hochkomplexe Zahnräder zu fertigen.

Horn: Dihawag
2504 Biel, Tel. 032 344 60 60
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EPMT/EPHJ/SMT Halle und Stand F01



Für Module 0,5 bis 3 fräsen sechsschneidige Zirkularfräsplatten die Zahnprofile in einem Durchgang. (Bild: Horn)

Am Rande bemerkt

Stossen als attraktive Alternative

Eine ebenfalls kostengünstige Alternative bei der Erzeugung von gerade oder schrägverzahnten Aussen- und Innenverzahnungen mit unterschiedlichen Zahnprofilen und Modulgrössen bei kleinen und mittleren Losgrössen bietet das Verzahnungsstossen mit Standardwerkzeugsystemen auf universellen Dreh- und Fräszentren. Gerade bei Innenverzahnungen kann dabei das Räumen mit teuren Räumnadeln auf speziellen Räummaschinen substituiert werden.

Horn bietet auch hier bewährte Werkzeugsysteme wie die Typen «105» und «110 Supermini» sowie Typ «S 117». Das Vor- und Fertigstos-sen mit nur einer Schneidplatte verkürzt dabei die Taktzeiten erheblich.