Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG

Werbung

Grand Prix Automatiker: Ausgabe 08/2016, 23.08.2016

Der Countdown läuft

Am 7. September findet anlässlich der Messe «Sindex» der «Grand Prix Automatiker» statt. Bei diesem wohl spannendsten Branchenwettbewerb in diesem Jahr geht es um nichts weniger als den besten Automatikerprofi der Schweiz zu küren. Wir stellen die fünf Kandidaten vor, die im fairen Wettkampf gegeneinander antreten.

(pi) 15 Fragen mussten die Teilnehmer am theoretischen Teil des Wettbewerbs «Grand Prix Automatiker» beantworten, wollten sie sich für die Endausscheidung am 7. September im Rahmen der Messe «Sindex» qualifizieren. Und die Fragen waren teilweise recht knackig formuliert. Nicht umsonst, denn gesucht werden beim Wettbewerb «Grand Prix Automatiker» die Besten der Besten. Trotzdem – oder allfällig gerade deshalb – sind bei der «Technischen Rundschau» als Veranstalter des Wettbewerbs online weit über 60 Abrufe eingegangen.

«Das ist ein starkes Ergebnis», schwärmt TR-Chefredaktor Wolfgang Pittrich, «und zeigt, wie hoch das Interesse an diesem Wettbewerb ist.» Ausgewählt für die Endausscheidung in Bern wurden schliesslich folgende Kandidaten:

Adrian Kamer (26)
Bachelor Elektro- und Kommunikationstechnik, Deleproject AG, Uetendorf

Gregor Kasprzyk (42)
Betriebs-elektriker, Emmi Schweiz AG, Dagmersellen

Björn Krebser (38)
MAS Information Technology, Deleproject AG, Uetendorf

Daniel Moser (22)
Automatiker EFZ, Haco AG, Gümligen

Jonathan Prysi (23)
Automatiker, Chocolat Camille Bloch SA, Courtelary

Das Teilnehmerfeld ist sowohl vom Alter wie von den beruflichen Qualifikationen her gesehen sehr gemischt und verspricht daher einen spannenden Wettbewerb. Für genügend Action sorgen bereits die Wettbewerbsmodalitäten. Denn die Agenda ist für die Kandidaten prall gefüllt. Der Wettbewerb in Halle 3.1, Stand F12 beginnt am 7. September um 9 Uhr. Nach einer kurzen Eröffnungszeremonie bekommt der erste Kandidat (die Reihenfolge wird ausgelost) einen verschlossenen Briefumschlag mit der Aufgabenstellung überreicht. Nun hat er eine Stunde Zeit, im stillen Kämmerlein die Aufgabe zu erfassen und mit der Software «e!Cockpit» zu programmieren.

Anschliessend geht es live und vor Publikum an die Arbeitsstation von Festo. Wiederum bleiben ihm nur 60 Minuten, um dort seine Programmierung umzusetzen. Parallel dazu fängt der zweite Teilnehmer an zu programmieren, und so geht es dann bis etwa 16 Uhr den gesamten Tag über weiter. Beim öffentlichen Showdown wird neben den praktischen Kenntnissen auch das Nervenkostüm der Kandidaten getestet: Wie verhalten sie sich, wenn zig Augenpaare jede Bewegung genau verfolgen? Wenn jeder Handgriff kommentiert wird? Wolfgang Pitt­rich sieht in diesem Szenario einen guten Ersatz für die Anspannung im beruflichen Alltag: «Wir wollen ja die besten Profis küren, und da gehört eine Portion Nervenstärke bei Stress einfach dazu.»

Um das Nervenkostüm der Profis nicht über Gebühr zu strapazieren, werden sie perfekt betreut. An ihrer Seite stehen jeweils ein Spezialist von Wago Contact SA und Festo Didactic, die als Hauptsponsoren – neben der Messe Sindex – die «Technische Rundschau» als Veranstalter des Grand Prix Automatikers unterstützen. Sie übernehmen die Schulung der Kandidaten im Vorfeld, stellen die Prüfungsaufgabe und sorgen für eine reibungslose Abwicklung sowie transparente Bewertung des Wettbewerbs. Für Chefredaktor Wolfgang Pittrich bleibt deshalb nur noch der Wunsch: «Möge der Beste gewinnen!»

Festo AG
5242 Lupfig, Tel. 044 744 55 44
didactic.ch@festo.com
Sindex Halle 3.2 Stand B04

Wago Contact SA
1564 Domdidier, Tel. 0840 200 750
info.switzerland@wago.com
Sindex Halle 3.2 Stand C02




Adrian Kamer (26) ist Wiederholungstäter. Er stand vor zwei Jahren in der Endausscheidung des «Grand Prix Automatikers» und belegte damals nach einem spannenden Wettkampf den zweiten Platz. Wettkampferfahrung sammelte er bereits bei den WorldSkills in London 2011 und bei den Siwssmem-Berufsmeisterschaften 2010. Kamer ist Automatiker durch und durch, denn neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Senior Automation Engineer bei der Deleproject AG, Uetendorf, unterrichtet er als Fachreferent an der Berufsfachschule Langenthal den Kurs «Mechatronische Systeme».


Daniel Moser (22) ist der Jüngste im Kandidatenkreis. Der ausgebildete Automatiker EFZ arbeitet seit 2013 als Automatiker bei der Haco AG, Gümligen – wenn er nicht gerade in Vorlesungen sitzt. Denn seit einem Jahr studiert er Elektrokommunikationstechnik an der Berner Fachhochschule. Recht erfolgreich ist er auch bei seinen sportlichen Aktivitäten: Als Mitglied des Elite-Nationalkaders im Minigolf steht er in der aktuellen Weltrangliste auf Platz 31. Die Nervenstärke für einen Wettbewerb auf hohem Niveau dürfte er also mitbringen.


Björn Krebser (38) ist ebenfalls bei der Deleproject AG beschäftigt und kümmert sich als Softwareingenieur Prozessautomation und Hochsprachen unter anderem um Kundenprojekte und Produktentwicklung. Als Technischer Leiter (CTO) ist er der Chef von Adrian Kamer. Der gelernte Elektromechaniker absolvierte nach der Technikerschule den MAS Information Technology an der BFH. Seit 2000 arbeitet er bei der Deleproject AG und hat als Projektleiter viele Inbetriebnahmen in Deutschland, Italien, Russland oder dem Iran verantwortet.


Gregor Kasprzyk (42) ist der Senior unter den Teilnehmern. Der gelernte Elektroinstallateur arbeitet als Betriebselektriker bei der Emmi Schweiz AG, Dagmersellen, und hat sich sein Automatisierungswissen über viele nebenberufliche Kurse angeeignet. Bei Emmi ist er für die Instandhaltung der technischen Anlagen zuständig, aber auch für den Unterhalt und Ausbau von Netzwerken. 2014 hat er ein Fernstudium zum Bachelor of Engineering Elektrotechnik begonnen.


Jonathan Prysi (23) ist der einzige Romand im Kreis der Kandidaten. Nach einer Lehre als Automatiker bei der Chocolat Camille Bloch SA, Courtelary, ist er dort seit 2012 ebenfalls als Automatiker beschäftigt; unter anderem entwickelt er neue Steuerungssysteme. In seiner Freizeit interessiert sich der Hobby-Eishockheyspieler für Maschinen und Autorennen.

Auf einen Blick

Grand Prix Automatiker 2016

Zusammen mit den Unternehmen Wago Contact SA, Festo Didactic und der Messe «Sindex» veranstaltet die «Technische Rundschau» den Wettbewerb «Grand Prix Automatiker 2016». Gesucht wird der beste Automatikerprofi der Schweiz. Dazu treten fünf Kandidaten im fairen und öffentlichen Wettkampf am 7. September 2016, ab 9 Uhr, im Rahmen der Branchenmesse «Sindex» in Halle 3.1, Stand F12, gegeneinander an.

Neben der Ehre, zu den Besten ihres Faches zu gehören, gibt es für die Kandidaten wertvolle Preise zu gewinnen:

1. Sieger: Geldpreis im Wert von CHF 5000

2. Sieger: Geldpreis im Wert von CHF 3000

3. Sieger: Geldpreis im Wert von CHF 1500

4. Sieger: Geldpreis im Wert von CHF 500

5. Sieger: Geldpreis im Wert von CHF 500

Die Veranstaltung beginnt am 7. September um 9 Uhr mit einer kurzen Eröffnungszeremonie und endet um 16 Uhr. Die Preisverleihung findet am selben Tag, ab 17 Uhr, in der Lobby der Halle 2.1 statt, im Rahmen des Ausstellerabends zur Sindex. Der Wettkampf ist frei zugänglich; jubelnde Fans sind ausdrücklich erlaubt.