Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 08/2016, 19.08.2016

Mehr Grün in der Automation

Mit dem CR-7iA bringt der Roboter-Marktriese Fanuc nach dem CR-35iA einen weiteren kollaborativen Roboter auf den Markt und folgt damit dem Trend in der Branche.

(msc) Fanuc lanciert nach dem CR-35iA mit dem CR-7iA einen weiteren kollaborativen Roboter, bei dessen Einsatz ganz auf Schutzvorrichtungen wie Schutzzäune verzichtet werden kann. Der neue Roboter wird einer der Blickfänge auf dem Stand von Fanuc auf der kommenden Messe Sindex sein.

Der CR-7iA bewältigt Traglasten bis zu 7 kg. Wie schon beim CR-35iA dient auch hier ein Grossserienmodell als Basis: Die Mechanik des CR-7iA entspricht den Robotern der identischen Gewichtsklasse in der LR-Mate-Serie. Auch die Controller für die Steuerung stammen aus dieser Serie.

Im Moment existieren in Europa erst zwei Prototypen des CR-7iA. Die Markteinführung des Modells soll ab Mitte 2016 erfolgen. Der Hersteller ist auch in diesem Fall der bereits bewährten eigenen Strategie gefolgt: Zunächst wurde mit dem grossen Bruder CR-35iA eine Variante mit hoher Traglast entwickelt und auf den Markt gebracht.

Damit beherrscht der Hersteller im Moment dieses Lastsegment, kein anderer Hersteller kann in dieser Klasse eine Alternative anbieten. Experten sehen diese Traglast übrigens als das derzeit Machbare bei kollaborativen Robotern. Für Modelle mit höherer Nutzlast seien im Moment die Zulassungshürden bezüglich Sicherheit kaum zu schaffen.

Kein Geheimnis ist, dass Fanuc mit dem CR-35iA nach oben und dem CR-7iA nach unten den Nutzlastbereich absteckt, den man bearbeiten will. Insidern zufolge sollen in diesem Bereich bis Ende 2016 noch zwei weitere kollaborative Modelle folgen.

Fanuc Switzerland GmbH 2504 Biel/Bienne, Tel. 032 366 63 63 info@fanuc.ch

Sindex Halle 3.0 Stand D02



Als Entwicklungsbasis für den neuen kollaborativen CR-7iA, der 7 kg Traglast bewältigt, diente Fanuc der LR Mate 200iD. (Bild: Fanuc)