Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 09/2016, 09.09.2016

Honmaschinen für Schiffsdiesel

Für Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit von Schiffsdieselmotoren ist ein ordentliches Honbild in den Zylindern entscheidend. Sie müssen spätestens nach 40 000 Betriebsstunden einer Oberflächenfeinbearbeitung unterzogen werden. Durch das Nachhonen der Zylinderbuchsen wird die Oberfläche kontrolliert aufgeraut, so dass sich definierte Öltaschen für die Schmierung in der Lauffläche bilden. Dies wirkt der Trockenlaufgefahr des Dieselmotors entgegen, steigert seine Lebensdauer und vermeidet Anlagenschäden. Die schweren Buchsen haben Innendurchmesser bis zu 600 mm. Da deren Ausbau extrem aufwendig ist, hat sich das mobile Honen immer mehr durchgesetzt. Honmaschinen von Gerus erstellen definierte Oberflächenqualitäten. Für das Honen wird die zerlegbare Anlage über dem Dieselmotor aufgestellt. Dann erstellen drei Honsteine das gewünschte Oberflächenbild in der Zylinderwand. Angetrieben wird der Honkopf von durchzugstarken Druckluftmotoren des Typs «LZB 77» von Atlas Copco Tools. Die 2,8 kW hohe Abgabeleistung des Atlas-Copco-Motors trägt ebenso zu dem perfekten Honbild bei wie seine simple Regelbarkeit. Innerhalb des Drehzahlfensters lässt er sich stufenlos zwischen 60 und 170 min-1 einstellen. So können mit einem einzigen Motortypen alle Zylinderdurchmesser bearbeitet werden.

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