Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 12/2017, 08.12.2017

Massdifferenzen beim Stanzen sicher erfassen

Vester Elektronik stellt eine ganze Palette von Bauelementen zur Qualitätssicherung und Überwachung von Stanz- und Umformprozessen her. Neu sind unter anderem die Infrarot-Gabellichtschranken der «PSA»-Serie mit integrierten Reinigungsdüsen. Sie ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Fehlfunktionen im Stanzprozess.

Der Hersteller adressiert mit den hochauflösenden Gabellichtschranken der PSA-Serie messtechnische Anwendungen in Stanzwerkzeugen, bei denen kleinste Mass­unterschiede erfasst und ausgewertet werden müssen. Sie eignen sich besonders zur Kipp- und Doppelblechkontrolle, zur Höhenmessung von Biegungen und Prägungen sowie zur Werkzeugeintauchtiefen- und Vorschubmessung.

Eine weitere Neuheit bringt Vester bei den Sensoren der schmalen und robusten «PMI»-Serie. Die Lichtschranken – ebenfalls in Gabelbauweise – sind prädestiniert für den Einsatz in der Vorschub- und Positionskontrolle. Sie punkten mit dem dünnen Lichtstrahl, der sich speziell für den Einsatz mit kleinen Objekten eignet, aber auch mit ihrer Unempfindlichkeit gegen Verschmutzung und mit der hohen Wiederholgenauigkeit kleiner 0,02 mm. Sie sind in Steckerausführung und mit freiem, 1,5 m langem Kabelende verfügbar. Das stabile Metallgehäuse und der Optikaufbau mit Fensterkappentechnik inklusive abgedichteter Gläser erlaube den Einsatz unter rauesten Bedingungen, heisst es.

Die heute in der Produktion allgemein üblichen engen Toleranzen bedingen eine kontinuierliche Überwachung der Fertigungsabläufe. Mit dem Analogcontroller «VCA 400» bietet Vester eine Lösung, die kleinste Stanzabfälle in Stanzprozessen zuverlässig erkennt. Er stellt das Bindeglied zwischen der Sensorik im Stanzwerkzeug und der Prozesskontrolle an der Maschinensteuerung dar und ist so laut Hersteller das ideale Subsysteme für jedes am Markt erhältliche Werkzeug- oder Prozessüberwachungssystem.

Die Hauptanwendung des VCA 400 liegt im Bereich der Erfassung zyklischer Vorgänge im Stanzwerkzeug. Dabei geht es vor allem um messtechnische Anwendungen, wie sie in den Bereichen Kippkontrolle, Doppelblechkontrolle oder Höhenmessung in der Werkzeugeintauchtiefen- und Vorschubmessung vorkommen. Der Controller arbeitet mit zwei Sensor- oder Ausgangstypen, über die beispielsweise Näherungsschalter oder Lichtschranken angesprochen werden können. Die Bedienung erfolgt am Gerät, die Grundeinstellung der Eintauchstifte geschieht am Werkzeugoberteil. Ein eigener Microcontroller übernimmt die Auswertung der eingehenden Sensorsignale.

Programmiert wird der Analogcontroler VCA 400 über vier Eingabetasten und ein Anzeigedisplay. Der Abgleich und das Einlesen der Sensorsignale erfolgt automatisch im Autoset-Modus. Dabei entfällt das zeitaufwendige und fehleranfällige manuelle Einstellen etwa von Justierschrauben komplett. Schleichende dynamische Veränderungen im Stanzprozess wie etwa Änderungen in der Hubzahl oder der Eintauchtiefe durch Erwärmung werden über den Modus der Hub-zu-Hub-Kontrolle nachgeregelt. (msc)

Vester Elektronik: Heinz Siegfried AG
3270 Aarberg, Tel. 032 391 74 74
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Die Gabellichtschranken der PSA-Serie mit integrierten Reinigungsdüsen und Druckluftanschlüssen gibt es mit Stecker 4-polig M 12 oder 5-polig M 16. (Bild: Vester)