Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 03/2017, 17.03.2017

Neue Kabeldurchführungssysteme sind «durchlässig dicht»

Die neuen Kabeldurchführungssysteme von Jacob GmbH – in der Schweiz vertreten durch Bossard AG – lassen viel durch und sind dennoch dicht und die durchdachte Anschlusstechnik führt zu einer deutlichen Reduktion der Montagezeit.

Die Kabeldurchführungsplatten sind die effiziente Lösung zum werkzeugfreien Einführen von Kabeln, Leitungen, Schläuchen, und Pneumatik- oder Hydraulikleitungen.

Mit der neuen KADP können Kabel ohne Stecker und Schläuche bis zu zehn Mal schneller in Klemmgehäuse und Schaltschränke eingeführt werden als mit herkömmlichen Verschraubungen. Weiterer Vorteil: Mit der KADP lässt sich eine deutlich höhere Packungsdichte erzielen, was im Endergebnis eine Platzersparnis von über 50 Prozent bedeutet.

Die KADP kann ganz einfach in die in der Industrie weit verbreiteten Ausschnitte von Harting-Steckern eingerastet werden. Die Schnapphaken halten die KADP bei Blechstärken von 1,5 mm bis 2,0 mm fest im Ausschnitt, zur Befestigung und Abdichtung werden keine Zusatzteile benötigt.

Wird die Kabeldurchführungsplatte KADP bei Wandstärken von mehr als 2 mm eingesetzt, können die Membranen an den Anschraubbohrungen einfach mit einem Schraubenzieher oder mit einem spitzen Gegenstand durchstossen werden, um sie dann mit vier Schrauben zu befestigen. Die KADP ist erhältlich mit zehn verschiedenen Lochbildern sowie als Blindplatte.

Die neue Kabeldurchführungsleiste KADL setzt neue Akzente im Schaltschrank-, Maschinen- und Anlagenbau. Wenn vorkonfektionierte Leitungen in ein Gehäuse eingeführt werden müssen, ist die neue KADL die wegweisende Lösung. Der modulare Aufbau ermöglicht eine schrittweise Installation von bis zu 25 Kabeln in eine Gehäusewand. Zusätzliche Vorteile bieten der geringe Platzbedarf und die Möglichkeit, die Installation problemlos nachträglich zu erweitern und neuen Anforderungen anzupassen.

Mit der neuen KADL können die Leitungen schrittweise von Leiste zu Leiste eingesetzt werden, ohne dass diese aus dem Schaltschrank oder dem Gehäuse herausfallen. Die erste Leiste wird in den Schrank eingerastet und ist somit fest verbunden. Die Tüllen werden um das Kabel gelegt und in die Leiste eingedrückt. Selbst beim nachjustieren der Kabel bleibt die Tülle sicher an ihrem Platz. Dieser Vorgang wiederholt sich durch das weitere Einsetzen der nächsten Module. Das patentierte Abdichtungs- und Verriegelungskonzept ist einzigartig.

Normalerweise muss die KADL nicht angeschraubt werden. Es gibt jedoch Anwendungen, die das Anschrauben aus technischen Gründen verlangen, zum Beispiel in der Bahnindustrie. Dafür besteht die Möglichkeit, die KADL mit Schrauben an den vier Ecken vibrationssicher zu befestigen.

Bossard AG, Steinhauserstrasse 70, 6301 Zug
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