Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 04/2017, 21.04.2017

Mobile Schraubstationen sichern Qualität

Mit zwei massgeschneiderten, mobilen Schraubstationen arbeitet Deutz in Köln Verschraubungen an Motoren der neuen Baureihen mit Hubräumen unter vier Litern nach. Der Clou: Die Stationen stehen der in der Serienfertigung eingesetzten Technik in nichts nach. Sie sind ausgestattet mit gesteuerten Elektroschraubern, Drehmomentschlüsseln, Touch-Screen, Selektorboxen und Scannern. Alle Verschraubungen werden automatisch dokumentiert. «Die Ansprüche an Schraubverbindungen sind in den letzten Jahren gestiegen. Selbst unkritische Schraubstellen werden bei uns heute abgesichert und dokumentiert», erklärt Stefan Attermeyer, Leiter der Abteilung Kundenqualität im Montagewerk der Deutz AG in Köln-Porz. Sicherheitskritische Schrauben, die gemäss der VDI-Richtlinie in die «Kategorie A» eingestuft wurden, sind zum Beispiel die Pleuelverschraubungen im Motor. «Die haben wir schon immer abgesichert, und in den letzten 16 Jahren, die ich hier bin, ist es in keinem einzigen Fall zu Problemen gekommen», versichert Attermeyer. Doch heute wünschten sich immer mehr Grosskunden auch bei anderen Schraubverbindungen eine datentechnische Dokumentation. «Die von Hand dokumentierte Notiz, genügt nicht mehr», betont Attermeyer. «Wir verfolgen seit Jahren das Ziel, Unsicherheitsfaktoren so weit wie möglich auszuschalten. Dazu gehört auch der Mensch als Fehlerquelle.»

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