Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG

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Ausgabe 05/2017, 05.05.2017

Der zweite Laser – als Turbo

Mit der «TruPrint 1000» präsentiert der Laser- und Lasersystemhersteller Trumpf eine kompakte, hochproduktive Multilaser-Anlage speziell für die Dentalindustrie. Im Vergleich zur herkömmlichen Anlage soll sie dem Anwender eine Steigerung der Produktivität um bis zu 80 Prozent erlauben.

(msc) Auf der internationalen Dental-Schau vom 21. bis 25. März in Köln stellte der Lasersystemhersteller den metallpulverbasierten 3D-Drucker «TruPrint 1000» mit Multilaser-Option vor. Die Anlage ist speziell auf die Erfüllung der industriellen Fertigungsanforderungen der Dentalindustrie hin optimiert.

Der Clou der neuen Anlage ist das Multilaser-Prinzip: Die TruPrint 1000 ist mit zwei 200-Watt-Laserstrahlquellen ausgestattet, die im additiven Fertigungsverfahren im metallischen Pulverbett die Schichten der Bauteile gleichzeitig aufbauen. So lassen sich beispielsweise Brücken und Kronen aus Kobalt-Chrom- oder Titanlegierungen für den individuellen Zahnersatz generieren. Laut Hersteller erweist sich die Anlage als sehr flexibel bei Kundenaufträgen. Überdies zeichne sie sich durch eine schnelle Teileverfügbarkeit aus.

Die kompakte und als robust beschriebene Anlage ist in der Grundausführung mit einem einzelnen 200 W starken Laser ausgestattet. In der Multilaser-Variante ist sie mit zwei solchen Lasern bestückt. Mit dieser Version adressiert Trumpf neben der Dentalindustrie auch den Automobilbau, die Medizintechnik und die Schmuckindustrie.

Die Vorteile der Multilaser-Version der TruPrint 1000 im Vergleich mit der Standard-Variante liegen in erster Linie in der gesteigerten Produktivität der Anlage. Bei gleicher Auslastung generiert die Maschine bis zu 80 Prozent mehr Bauteile. Dabei reduziert sich die reine Prozesszeit für den Aufbau von Bauteilen im Pulverbett beinahe um die Hälfte.

Effiziente Fertigung – auch bei individuellen Teilen

Die Anlage soll sich einfach und intuitiv bedienen lassen und kann Bauteile mit einer Grösse von maximal 100 mm Durchmesser und 100 mm Höhe produzieren. Sie basiert auf dem als Laser Metal Fusion (LMF) bezeichneten Fertigungsverfahren. Hierbei schmelzen Laser metallisches Pulver schichtweise zu Bauteilen auf. LMF eignet sich insbesondere für die wirtschaftliche Fertigung von geometrisch komplexen Teilen, wie sie gerade in den oben erwähnten Industrien, aber auch in der Zulieferindustrie nachgefragt werden.

Der entscheidende Vorteil: Alles aus einer Hand

Trumpf zeichnet sich durch seine langjährige Expertise und Technologiebreite in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und der additiven Fertigung aus. Der Hersteller hat beide für den metallischen 3D-Druck relevanten additiven Technologien im Programm: Laser Metal Fusion und Laser Metal Deposition. Das Unternehmen bietet seinen Kunden damit ein Komplettpaket aus Laserstrahlquelle, Maschine, Pulver, aber auch Serviceleistungen und Applikationsberatung – und zwar alles aus einer Hand.


Trumpf Maschinen AG
6340 Baar, Tel. 041 769 66 66
info@ch.trumpf.com



Die «TruPrint 1000» ist ein kompakter 3D-Drucker, der metallisches Pulver per Laser aufschmilzt und Bauteile geniert. (Bilder: Trumpf)


Nach dem Scan beim Zahnarzt stehen schnell einsatzbereite Brücken und Kronen aus Kobalt-Chrom- oder Titanlegierungen zur Verfügung.