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Ausgabe 05/2017, 26.05.2017

Netzfilter optimieren die Stromqualität

Mit den zwei Netzfiltern «AccuSine SWP/PCS+» und «AccuSine PFV+» lanciert Schneider Electric Geräte, die für eine optimale Stromqualität sorgen. Deren Einsatz ermöglicht eine längere Betriebszeit der Infrastruktur, und sie steigern die Effizienz einer elektrischen Anlage.

(msc) Zum Einsatz kommen die neuen Netzfilter AccuSine SWP/PCS+ und AccuSine PFV+ hauptsächlich in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, in Rechenzentren und in Heizungs-, Lüftungs,- Klima- sowie Kältezentralen, aber auch in der Abwasser-entsorgung.

Der AccuSine SWP/PCS+ ist ein flexibler Hochleistungsnetzfilter. Er stabilisiert Stromnetze, kompensiert schnell und akkurat Oberschwingungen, korrigiert den Leistungsfaktor und gleicht Lasten aus. Oberschwingungen entstehen bei energieeffizienten Geräten. Um die bestmögliche Energieeffizienz zu erzielen, müssen sie reguliert werden. Der Netzfilter übertrifft laut Anbieter weltweit alle Standards zu Oberschwingungen und ist der einzige Oberschwingungsfilter mit THD(I)-Sollwerten (Gesamtoberschwingungsgehalt des Stromes), beziehungsweise THD(V)-Sollwerten (Gesamtoberschwingungsgehalt der Spannung). Im Gegensatz zu passiven Filtern gibt es bei diesem Filter keine Überlast. Er eignet sich als systemweite Lösung, die den dynamischen Output sich ändernden Lasten anpasst.

Der AccuSine PFV+ ist ebenfalls Teil der neuen Produktelinie. Dabei handelt es sich um ein aktiv-reaktives Stromkompensationssystem. Es korrigiert den Leistungsfaktor schnell und dynamisch und gleicht in Stromnetzen mit induktiven oder kapazitiven Leistungsfaktoren Lasten aus. Die Ansprechzeit beträgt lediglich 1/4 des Zyklus. Damit ist er eine Alternative zu verstimmten oder antiresonanten Kondensatorbatterien.

Dank der schnellen Ansprechzeit korrigiert der AccuSine PFV+ zusätzliche Leistungsqualitätsprobleme wie Flickern, verursacht durch anlageninterne Lasten. Zudem verfügt er über eine stufenlose Korrekturauflösung im Gegensatz zu Kondensatorbatterien mit physikalischen und elektrischen Stufen. Daraus ergibt sich eine grössere Präzision und Genauigkeit, ohne dass Spannungsspitzen entstehen. Solche Spitzen entstehen bei Veränderungen von abgestuften Kondensatorbatterien.

Der neue Filter korrigiert den Leistungsfaktor ohne Negativfolgen, da hier kein Risiko für Resonanzen und Überlast durch Oberschwingungen besteht. Ein Risiko, das bei Kondensatorbatterien oft existiert. Nicht zuletzt ist laut Hersteller seine Volt/VAR-Spannungsregulierung für ein Standardpaket einzigartig. Diese Regulierung garantiert den Sollwert der Netzspannung bei zulässiger externer Kontrolle.

«AccuSine PFV+ kann auch den kapazitiven Leistungsfaktor ausregeln», sagt Andreas Hausheer, Product Manager Niederspannung bei Schneider Electric Schweiz. Dies ist ein Muss für Rechenzentren, wo die hohe Serverdichte einen kapazitiven Leistungsfaktor erzeugen kann. Ein solcher verhindert, dass die Notstromversorgung einspringen kann. Das Gerät bringt den Leistungsfaktor auf Eins und erlaubt damit der Notstromversorgung bei Auslastung und mit optimaler Effizienz zu arbeiten.

Die Linien AccuSine SWP/PCS+ und PFV+ lassen eine Verkabelung von oben oder unten zu, sind kompakter als die vorherigen Vorgängermodelle und reduzieren so die benötigte Stellfläche.


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Die neuen Netzfilter AccuSine SWP/PCS+ und AccuSine PFV+ in verschiedenen Leistungsklassen. (Bild: Schneider Electric)