Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 05/2017, 25.05.2017

Schraubspindeln direkt an der Linie prüfen

Mit einer Messbank von Atlas Copco Tools überprüft der Automobilzulieferer Takata die dokumentationsfähigen Schraubsysteme, die in der Montage eingesetzt werden. Die neue Technik ersetzt selbstentwickelte Schraubfallsimulatoren und reduziert die Prüfzeit um etwa drei Viertel. Das ist bedienerfreundlicher, steigert die Mess­qualität und liefert einen besseren Beleg für die Qualität der eigenen Fertigung. Im Vergleich zu den früher eingesetzten Tellerfedersimulatoren sei der Einfluss des Bedieners bei den hydraulischen Messzellen der BLM-Messbank weitaus geringer, erläutert Gottfried Kranz. Er ist in den beiden Takata-Werken in Aschaffenburg für die elektronischen Kalibriersysteme verantwortlich. Bremsen beispielsweise würden eine deutlich höhere Versatzsicherheit aufweisen als andere Bänke. Auch bei Wiederholungsmessungen zeige sich eine sehr hohe Langzeitstabilität der Messtechnik. «Die Bank deckt über längere Zeit auf, ob eine Schraubspindel einen ungünstigen Trend aufweist oder nicht.» Wenn eine Spindel zu ungenau montiert ist, wird sie aufgrund der hohen Anforderungen aussortiert. Besonders beim Vergleich gleicher Schraubsysteme, die an gleichartigen Schraubfällen geprüft werden, könne man anhand der grafischen Darstellung der QS-Loop-Software Abweichungen einzelner Werkzeuge hervorragend erkennen, meint Kranz. In der QS-Loop-Datenbank verwaltet Takata heute alle Schraubfälle und Werkzeuge und protokolliert die Messungen.

Atlas Copco (Schweiz) AG, Tools, Büetigenstrasse 80, Postfach, 2557 Studen Tel. 032 374 16 00, tools.ch@ch.atlascopco.com, www.atlascopco.ch