Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 06/2017, 16.06.2017

HPC-Fräser – für den Härtefall

Mit dem «RF 100 Speed» bringt Gühring einen HPC-Fräser auf den Markt, der sich durch eine hohe Spirale und seine ungleiche Schneidenteilung auszeichnet und dadurch einen ruhigen Schnitt garantiert.

Die Geometrie des «RF 100 Speed» ist speziell auf die Bearbeitung von Werkstoffen wie zähe Stähle und schwer zu bearbeitende Materialen ausgelegt – vor allem in modernen Anwendungstechniken wie der HPC-Frässtrategie.

So besitzt das Werkzeug, das der Hersteller seinem Ratio-Programm zuordnet, eine optimierte Stirngeometrie mit gros-sen Stirnspanräumen und einer verbesserten Ausspitzung, was prozesssicheres Eintauchen verspricht. Die ungleiche Schneidenteilung sorgt für bessere Laufruhe und führt laut Gühring zu hervorragenden Oberflächen und hohen Standzeiten. Die optimierte Eckenschutzfase und Stirnkorrektur schützen die Schneid­ecke als empfindlichstes Teil des Werkzeugs von zwei Seiten, sodass die Schneide auch schwerer Schubbelastung gut standhalten soll. Durch diese Kombination verlängert sich die Standzeit des Werkzeugs deutlich.

Der RF 100 Speed weist einen verstärkten DIN-Schaft für hohe Stabilität auf. Der Kernsprung schafft im vorderen Bereich mehr Spanraum, wodurch Vollnuten bis 0,8 × D möglich sein sollen. Die optimierte Stirn ermöglicht zudem Eintauchen in Helices oder schräge Rampen. Bei üblichen glattschneidigen Fräsern, die in HPC-Strategien zum Einsatz kommen, werden schlecht abführbare Späne in Länge der Zustellung (ap) erzeugt. Die Spanteiler bei der langen Version des RF 100 Speed bewirken kürzere Spanlängen, was den Abtransport erleichtert. Dies steigert die Prozesssicherheit, die Maschinenbelastung wird deutlich reduziert und die Volumenleistung nimmt zu. (msc)

Gühring (Schweiz) AG
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Die lange Ausführung des RF 100 Speed mit Spanteiler. (Bild: Gühring)