Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG

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Ausgabe 09/2017, 15.09.2017

Deutlicher Schub bei den Standzeiten

Mit dem Schneidöl «Vulcan Futura CF 2900» hat die Strub AG einen speziellen Kühlschmierstoff für die Drehbearbeitung entwickelt, der im Wettbewerbsvergleich seine Eignung unter Beweis gestellt hat.

Die Schneidölserie Vulcan Futura CF 2900, 2915, 2922 und 2932 der Strub + Co. AG wurde mit selektiven Additiven formuliert, die für synergistische Effekte in der Anwendung sorgen. Dafür verwendete der Hersteller neben neusten Additiven auch altbewährte Technologien und vor allem die Kombination aus beiden. Im Entwicklungsprozess legte das Unternehmen auf Oxidationsstabilität, geringen Verdampfungsverlust und hohe Oberflächengüte der bearbeiteten Werkstücke besonderen Wert. Das neue KSS-Medium ist chlor- und schwermetallfrei, zudem nebelarm und weist, so Strub, eine gute Hautverträglichkeit auf.

20 Prozent weniger Drehmoment benötigt

Um die besonderen Eigenschaften des Schneidöls zu dokumentieren, wurde der Typ Vulcan Futura CF 2915 im Tapping-Torque-Test (TTT) mit zwei Produkten der Iso-Viskositätsklasse 15 (VG-Klasse) des Wettbewerbs verglichen. Zum Einsatz kamen die Produkte beim Gewindeformen M4F mit Laborplatten aus austenitischem Stahl (X6CrNiMoTi17-12-2/1.471). Ergebnis: Das Drehmoment bei beiden Wettbewerbsprodukten ist fast identisch. Dagegen wurde beim Vulcan Futura CF 2915 um 20 Prozent weniger Drehmoment benötigt. Auch die Temperaturentwicklung am Werkzeug ist bei 800 min-1 rund 10 Prozent geringer.

Der von Strub durchgeführte Reichert-Verschleisstest zeigte zudem, dass Vulcan Futura CF 2915 im Vergleich zu den Wettbewerbsprodukten eine um 15 Prozent höhere Flächenpressung aufweist. Die im Schneidöl eingesetzt neue QPLC-Technologie von Strub konnte auch bereits bei Anwendern punkten und dort die Performance steigern. Das belegen die folgenden Praxisbeispiele.

Die Ausgangssituation bei Kunde 1 lautete: Drehen (Schruppen und Schlichten) von Edelstahl 1.4404 mit VHM-Wendeschneidplatte auf einer CNC-Langdrehmaschine von Miyano mit Stangenlader. Der Drehdurchlass betrug 42 mm; bearbeitet wurde mit einer Drehzahl von 1000 min-1. Gefordert waren 80 000 Teile/Jahr, wobei besondere Anforderungen an den Verschleiss gestellt wurden: Das Teil musste eine definierte Oberflächenrauheit aufweisen und war sehr eng toleriert. Ergebnis: Mit dem Vulcan Futura CF 2915 konnten 1000 Teile bis zum Werkzeugwechsel infolge Verschleiss bearbeitet werden. Beim Wettbewerbsprodukt waren es in den letzten Jahren dagegen nur 150 Teile bis es zum Werkzeugverschleiss kam. Die Werkzeugstandzeiten konnten also um den Faktor 7 verlängert werden.

In Kundenbeispiel 2 war Drehen, Bohren, Gewinden, und Schruppen eines Werkstücks aus Edelstahl 1.4404 auf einer Star CNC-Langdrehmaschine «SV-32» gefordert. Zum Einsatz kamen innengekühlte VHM-Werkzeuge mit einem Druck bis zu 80 bar. Herausforderung: Bislang hatte der Kunde grosse Probleme bei der Wärmeabfuhr beim Gewindeschneiden und Schruppen. Der Einsatz von Strub-Schneidöl steigerte die Werkzeugstandzeiten beim Drehen und insbesondere beim Bohren um 35 Prozent, da sich die Wärmeabfuhr deutlich verbesserte. Zudem wurden die Oberflächengüte und die Spanbildung optimiert. (pi)

Strub + C0. AG Swiss Tribology
6260 Reiden, Tel. 062 785 22 22
strub@strub-lube.ch
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Der Einsatz von Schneidöl mit der QPLC-Technologie führte bei Anwendern zu einer Perfomancesteigerung. (Bild: Strub)