Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 09/2017, 14.09.2017

Ein Sensor, der in die kleinste Lücke passt

Mit den neuen induktiven Subminiatursensoren der Serie «IFRM 03» bringt der Sensorspezialist Baumer Näherungssensoren auf den Markt, die selbst noch in der kleinsten Lücke untergebracht werden können.

Heute kennt wohl jeder Konstrukteur die Herausforderung, dass mit fortschreitender Digitalisierung die Sensoren immer zahlreichere Funktionen erfüllen und dabei vor allem kommunizieren können müssen. Die grosse Frage lautet: Wie integriere ich Sensoren aufgrund der zunehmenden Miniaturisierung in die engen Maschinendesigns von Motorspindeln, Miniaturgreifern oder Robotikanwendungen?

Mit den neuen 12 und 16 mm kurzen induktiven Subminiatur-Näherungssensoren aus der Serie IFRM 03 bietet Baumer jetzt leistungsstarke Lösungen selbst für die kleinste Lücke. Die Sensoren mit lediglich 3 mm Durchmesser ermöglichen Positionier- und Objekterkennung selbst dort, wo nur wenig Platz hinter dem Sensor vorhanden ist.

Die neuen IFRM 03-Näherungssensoren sind in zwei Varianten verfügbar: als 16 mm kurzer Sensor mit Kabelausgang und – laut Hersteller einzigartig auf dem Markt – auch als 12 mm kurze Version mit Litzen. Im Vergleich zu ihren Vorgängern bieten die neuen Sensoren trotz der kürzeren Länge einen um 25 Prozent grösseren Schaltabstand. Gerade für Miniatursensoren, die sehr eng am zu detektierenden Objekt montiert werden müssen, bedeutet dies einen deutlich besseren Schutz vor Kollisionen mit dem bewegten Mess- objekt und folglich eine erhöhte Prozesssicherheit.

Die Kalibrierung ab Werk soll für eine extrem geringe Serienstreuung und einen einfachen Einbau der Sensoren sorgen. In der Serienfertigung kann bei vielen Applikationen auf den individuellen Abgleich verzichtet werden. Die Sensoren sind laut Baumer sehr robust für ihre Baugrösse. Dank der für den üblichen Einsatzbereich von 10 bis 60 °C optimierten Temperaturkompensation versprechen sie in diesem Bereich eine besonders geringe Temperaturdrift. Das wiederum soll einen konstanten Schaltabstand sowie höchste Wiederholgenauigkeit garantieren.

Für sehr enge Platzverhältnisse wie etwa in den bereits erwähnten Motorspindeln sind die neuen Sensoren mit Litzenausgang eine interessante Lösung. Im Gegensatz zu Sensoren mit Kabelausgang, die neben der Gehäuselänge noch mindestens ein bis zwei Zentimeter für die Kabelführung benötigen, bieten die Litzenvarianten einen sehr geringen Biegeradius. Dadurch reduziert sich der effektiv benötigte Platzbedarf der Sensoren um weitere 30 Prozent im Vergleich zu Kabelvarianten der gleichen Baulänge.

Als einer der Pioniere im Bereich der Induktivsensoren bietet Baumer ein breites Portfolio an robusten, wartungsfreien und extrem langlebigen quader- und zylinderförmiger Induktivsensoren mit integrierter Elektronik. Dank ihrer sehr hohen Wiederholgenauigkeit und den hohen Schaltfrequenzen sowie der hohen Temperaturstabilität und den sehr guten EMV-Eigenschaften bieten die Sensoren höchste Prozesssicherheit in jeder Umgebung, betont der Hersteller. (msc)

Baumer Electric AG
8501 Frauenfeld, Tel. 052 728 13 13
sales.ch@baumer.com



Die neuen, kurzen induktiven Subminiatursensoren IFRM 03 von Baumer. (Bild: Baumer)