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16.10.2017

Ceratizit übernimmt Komet Group

Die Ceratizit-Gruppe mit Sitz in Mamer, Luxemburg, hat zum 12. Oktober 2017 die Komet Group mit Sitz im deutschen Besigheim übernommen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

„Die disruptiven Veränderungen des Marktumfeldes bergen für Komet gewaltige Herausforderungen. Mit der Übernahme durch Ceratizit werden neue Chancen und Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum geschaffen“, so Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group. „Es entsteht ein neuer Global Player mit höchster technologischer Kompetenz und einem breit gefächerten Marktzugang“, so Bönsch weiter. „Die enge und langjährige Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen wird auf eine neue Ebene gehoben“, freut sich Jacques Lanners, Vorstandsvorsitzender der Ceratizit-Gruppe. „Dadurch entstehen völlig neue Perspektiven für unsere Kunden ebenso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Lanners weiter.

Die Marke Komet wird innerhalb der Ceratizit-Gruppe ein zentrales Standbein der Zerspanungsstrategie, heisst es in der Pressemitteilung weiter. Die Kunden sollen somit einen noch stärkeren Partner in allen Bereichen der Zerspanungstechnologie, vom Drehen und Fräsen bis hin zur kompletten Bohrungsbearbeitung haben. „Die Synergien hinsichtlich der technischen Kompetenzen in Substratentwicklung, Sintertechnik, Zerspanung und Beschichtung sind richtungsweisend und stellen einen profunden Mehrwert für unsere Kunden dar“, so Lanners.

Beide Unternehmen werden laut Pressemitteilung als Global Player in die Top 5 im internationalen Markt der Zerspanungswerkzeuge aufrücken. Mit weltweit über 9000 Mitarbeitern an 34 Produktionsstandorten werden die Produkte in unmittelbarer Nähe zum Kunden gefertigt. Das Produktportfolio, so die Unternehmen, ist technologisch wegweisend und deckt alle wesentlichen Zerspanungstechnologien ab.

ceratizit.com

kometgroup.com



Jacques Lanners (links), Vorstandsvorsitzender der Ceratizit-Gruppe, und Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group, nach der Vertragsunterzeichnung. (Bild: Ceratizit)