Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG

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Ausgabe 07/2018, 06.07.2018

Das Licht führt die Werkerhand

Mit «Setago-Pick2Light» führt Phoenix Mecano ein neues Pick-to-Light-System auf dem Markt ein, das gegen die bisherigen Vorbehalte solchen Systemen gegenüber antreten und mit diesen aufräumen soll.

Pick-to-Light-Systeme (auch als Pick2Ligth, P2L oder Pick-by-Light bezeichnet) sollen Montageprozesse sicherer und einfacher machen. Die Begriffe stehen für ein Verfahren, bei dem Lichtsignale den Werker durch einen Montage- oder Kommissioniervorgang führen. Der P2L-Sensor zeigt den jeweils nächsten Arbeitschritt an und überwacht diesen. Erfolgt ein falscher Schritt, wird dies dem Werker per LED signalisiert und der muss auf bestimmte Art reagieren, zum Beispiel das Signal quittiern.
In der Vergangenheit und bis dato war Pick-to-Light als Prinzip nicht unumstritten. Die Argumente gegen solche Systeme lauteten bisher meist, dass sie zu teuer, zu kompliziert und zu unflexibel seien. Aktuell erfahren solche Systeme jedoch laut der Phoenix Mecano Komponenten AG einen steigenden Bekanntheitsgrad unter den Geschäftsführern produzierender Unternehmen.
Diesem Umstand trägt das aktuell von diesem Unternehmen neu lancierte Setago-Pick2Light Rechnung; es soll laut Anbieter nichts weniger als diese Vorbehalte kontern. Laut Geschäftsführer Michael Jahn, lag der Fokus bei der Produktentwicklung auf Benutzerfreundlichkeit und Einfachheit. Diese Anforderungen hätten zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund gestanden und seien kompromisslos umgesetzt worden. Das Ergebnis ist ein preiswertes Montagelesystem mit vom Anbieter selbst entwickelten Sensoren und einfacher intuitiv bedienbarer Software, heisst es.
Das gesamte System soll innerhalb von lediglich einer Stunde in Betrieb genommen werden können. Mittels Adapterplatte mit Klickmechanismus können die Sensoren im Nu am Arbeitsplatz montiert werden, was auch die Nachrüstung bestehender Arbeitsplätze bedeutend vereinfacht.
Die einzelnen Arbeitsschritte können aus einer Excel-Tabelle, beispielsweise aus einer Stückliste, importiert werden. So müssen beim Einrichten lediglich die Sensoren geteacht werden. Für die Visualisierung der Vorgänge können Bilder oder auch Videos zu jedem Schritt eingefügt werden, verspricht der Hersteller. Zudem bestehe die Möglichkeit, durch Weiterschaltbedingungen wie Taster, Timer oder Schraubaktivitäten den nächsten Montageschritt einzuleiten. Anwender können so leicht die benötigte Montageanleitung für ein bestimmtes Produkt auswählen, womit die fehlerfreie Produktion schon beginnen kann.
Der Anbieter stellt interessierten Unternehmen ausserdem ein Starterkit des Setago-Systems mit 20 Sensoren für 30 Tage kostenlos zur Verfügung. So kann ein Betrieb das Produkt unter seinen spezifischen Bedingungen und Anwendungen testen. Anfragen können auf der Website www.setago.ch gestellt werden.

Phoenix Mecano Komponenten AG
8260 Stein a. Rhein. Tel. Tel. 052 742 75 00
info@phoenix-mecano.ch, phoenix-mecano.ch



Sensor mit Adapterplatte zur einfachen Befestigung.



Anwendungsbeispiel mit Setago. (Bilder: Phoenix Mecano)

Glossar

Pick-to-Light

Als ein grosser Vorteil von Pick-to-Light gilt, dass sich damit Fertigungszeiten deutlich verkürzen lassen. Der Materialflussrechner, der die Montagerezepte verwaltet oder die Kommissionieraufträge aus dem ERP-System übersetzt, bestimmt die Reihenfolge der Pick-Vorgänge. Gerade bei variantenreichen Vorgängen ermöglicht das System dem Werker, sich voll auf den Ablauf zu konzentrieren, ohne Aufträge oder Stücklisten studieren zu müssen, besonders wenn er noch Montagehinweise auf einem Monitor angezeigt erhält.
Der zweite Vorteil von P2L liegt in der gesteigerten Prozesssicherheit. Nach dem Poka-Yoke-Prinzip werden so viele Fehlerquellen eines manuelle Vorgangs wie möglich laufend ausgeschlossen. Die Prozesssicherheit kann mit einem P2L-System auch dokumentiert werden.