Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG

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Ausgabe 07/2018, 06.07.2018

Einfach anzuwenden, aber sehr leistungsstark

Die Pibor Iso SA mit Sitz in Glovelier im Jura ist ein hochspezialisierter Hersteller von Uhrenteilen wie Kronen und Drückern und Zulieferer weltbekannter Luxusuhrenmanufakturen. Jetzt ist das Unternehmen bei der Suche nach technischen Lösungen für das Automatendrehen bei Tornos fündig geworden und hat kürzlich eine «Swiss DT 13» erworben.

Mit dieser Swiss DT 13 ist Pribor nun der Tornos-Kunde mit der 1000. TISIS-Lizenz. Schon vor Jahren fiel die Wahl auf Tornos, zunächst aufgrund der Ortsnähe, letztlich aber auch, weil man Schweizer Maschinen wollte. Die Entscheidung für Tornos war deshalb damals die logische Konsequenz. Pibors Industriemanager Didier Muriset erzählt dazu: «Die Nähe zur Zentrale von Tornos bringt uns zahlreiche Vorteile: Servicearbeiten werden schnell erledigt und wir profitieren von einem ausgezeichneten Kunden-Support. Unabhängig davon sind wir auch mit den Maschinen höchst zufrieden. Im Übrigen besitzen wir relativ neue Maschinen – das durchschnittliche Alter in unserem Maschinenpark liegt bei fünf Jahren. Vertreten sind alle Arten von Tornos-Maschinen und jetzt auch die Swiss DT 13.» Bei Pibor sind in der Produktion total mehr als 70 Drehautomaten für Durchmesser von 1 bis 16 mm im Einsatz.
Die hohen Anforderungen der Kunden nimmt Pibor als willkommenen Impuls für die technische Weiterentwicklung. Am einzigen Fertigungsstandort sind 120 Mitarbeiter beschäftigt. Mit mehr als vierzig Tätigkeitsfeldern, die alle auf das Design und die Fertigung von Kronen, Drückern, Formteilen und andere Anwendungsprozesse abzielen, setzt man auf hohe Fertigungstiefe. Die Produktion ist zu 100 Prozent Swiss-Made, und man hat sich als ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Dekorationsteilen für Uhrengehäuse aus unterschiedlichsten Werkstoffen etabliert. Man arbeitet mit allen Arten von Metallen und Edelmetallen sowie mit Titancarbid.
Basierend auf über sechzig Jahren Erfahrung in Forschung und Entwicklung bei Pibor haben sich die Ingenieure umfassende Kenntnisse angeeignet, die über das Automatendrehen hinaus auch das Fräsen, Polieren, Stanzen und die Nachbearbeitung umfassen. Selbst die Werkzeuge fertigt man im Haus und beweist damit eine hohe Fertigungstiefe. «Unser Maschinenpark besteht in erster Linie aus Maschinen der Typen Deco und EvoDeco», klärt Didier Muriset auf. «Diese Maschinen schätzen wir besonders, weil sie uns unzählige Möglichkeiten bei der Bearbeitung komplexer Teile bieten. Sie passen sehr gut zu unserem Bearbeitungsbedarf, lassen sich einfach einrichten, verfügen über einen frei zugänglichen Arbeitsbereich und bestechen durch günstige ergonomische Merkmale. Obendrein gibt es eine lange Liste an möglichen Ausstattungsvarianten, mit denen sich die Maschine weiter an unsere Bedürfnisse anpassen lassen. Die meisten unserer Maschinen sind überdies mit mehreren Hochfrequenzspindeln ausgestattet. Zu erwähnen ist, dass die Bearbeitung von Uhrkronen eine hochkomplexe Angelegenheit ist: Sie können aus mehr als 25 Einzelteilen bestehen. Mit unseren flexiblen Deco- und EvoDeco-Maschinen können wir auch die anspruchsvollsten Aufgaben bewältigen.»
Auf der Suche nach einer geeigneten Ergänzung zu diesen Maschinen fiel Pibors Wahl vor kurzem auf die «SwissNano». Mit diesem extrem genauen Modell, das sich durch hohe thermische Stabilität auszeichnet, führte man auch die TISIS-Software ein. Heute stehen insgesamt sieben SwissNano bei Pibor, die alle zu vollster Zufriedenheit laufen. «Die Maschine besticht durch hohe Einricht- und Bedienerfreundlichkeit. Und auch wenn wir mit ihr nicht so komplexe Teile fertigen können wie mit der EvoDeco oder Deco, hat die SwissNano doch ihre unbestreitbaren Vorzüge. So kann sie etwa mit einer Polygonfräseinheit ausgestattet werden. Darüber hinaus erfordert sie praktisch keine Schulung: Die TMI-Schnittstelle ist intuitiv zu handhaben, während die TISIS-Software optimalen Zugang ermöglicht. Drehautomaten-Bediener, die mit Iso-Programmierung arbeiten, kommen mit der Maschine bestens zurecht», betont der Abteilungsleiter Automatendrehen, Laurent Ruiz.
Als Pibor einen Ersatz für die «Delta 12»-Modelle suchte, hielt man vor allem nach einer einfachen, aber leistungsstarken Maschine für Teile mit geringerer Wertschöpfung Ausschau. Fündig wurde man in der Swiss DT 13. Sie überzeugte mit ihrer einfachen und dabei wirkungsvollen Kinematik, die kurze Span-zu-Span-Zeiten ermöglicht. Auch sie kann über die TISIS-Software programmiert werden.
Mit dem Erwerb der Swiss DT 13, ist Pibor nun stolzer Besitzer der 1000. TISIS-Lizenz. «Diese Software ist ein echter Gewinn auf allen Ebenen. Sie ist extrem einfach anzuwenden und eine wertvolle Hilfe, wenn es um die Programmierung und das Einrichten der Maschinen geht», erläutert Laurent Ruiz. Er fährt fort: «Für den Bediener bietet sie enorme Vorteile. Deshalb wird sie insbesondere von Mitarbeitern, die Unterstützung bei der Programmierung benötigen, sehr geschätzt. Der Editor überzeugt durch hohe Effizienz. Funktionen wie die Korrektur in Echtzeit, die 2D-Simulation, die Berechnung der Zykluszeit, das Gantt-Diagramm sind alle äusserst nützlich. Die Produktionsüberwachungsfunktionen der Software zeigen uns, dass Tornos die neuesten Trends umsetzt. Dies gibt uns das gute Gefühl, mit Tornos einen Partner zu haben, mit dessen hochwertigen Lösungen wir für die Zukunft gewappnet sind.»(msc)

Tornos SA
2740 Moutier, Tel. 032 494 44 44
contact@tornos.com



Mit der neuen Swiss DT 13 erhält man bei Pribor die 1000. TISIS-Lizenz von Patrick Neuenschwander, Software R&D Manager bei Tornos. (Bild: Tornos)