Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG

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Ausgabe 05/2018, 11.05.2018

Datendurchgängigkeit vom Sensor zur Steuerung

Ohne Sensoren ist die digitale Transformation nicht möglich. Sie erfassen Betriebszustände von Maschinen und Anlagen und melden diese an Leitstände zur Weiterverarbeitung. Oder geben umgekehrt als Bindeglied zwischen Steuerungsintelligenz und ausführender Mechanik Impulse für Optimierungsmassnahmen. Die Metrawatt AG stellt neue Produkte vor.

Das Detektieren von Objekten in Anlagen ist ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Automatisierung. Objekte müssen zuverlässig erkannt und vermessen sowie auf deren korrekte Position überprüft werden. Das Feld der möglichen Applikationen ist beinahe grenzenlos und wächst kontinuierlich wie das Erfassen der Photovoltaik-Panelposition für den optimalen Lichteinfall, die Angabe von Ruderstellungen in Schiffen oder das Übernehmen von Automatisierungsaufgaben im Maschinenbau zeigen.

Die Präzisionssensoren der Camille Bauer Metrawatt AG sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Mechanik und den Steuerungsintelligenzen. Unter dem Markennamen «Kinax» findet sich hier ein Angebot vom einfachen Einbaugerät bis hin zu robusten Geräten für Anwendungen in rauer Umgebung. Aufgrund einer laut Metrawatt «einzigartigen Mess- und Gehäusekonzeption garantieren die Positionssensoren ein sehr hohes Mass an Genauigkeit, Zuverlässig- und Langlebigkeit».

Beispiel Drehwinkelmessumformer: Sie erfassen eine rotatorische oder translatorische Bewegung und wandeln diese in ein elektrisches Ausgangssignal um. Der mechanische Aufbau der Sensoren ist auf hohe Belastung ausgelegt und bietet in Kombination mit dem patentierten und verschleissfreien Messverfahren auf kapazitiver Basis «ein jederzeit zuverlässiges Messergebnis» (Metrawatt). Ein Plug & Play-System verspricht die einfache Vor-Ort-Inbetriebnahme. Selbst redundante Messungen sollen sich mit Hilfe von Hohlwellengebern einfach realisieren lassen.

Neben den klassischen Drehwinkelmessumformern bietet das Unternehmen auch Neigungsaufnehmer. Diese Sensoren erfassen - ähnlich wie bei einem Lot - die Abweichung von der Horizontalen oder der Vertikalen mit Referenz auf die Erdanziehung. Wesentlicher Vorteil gegenüber Drehgebern ist, dass die mechanische Koppelung direkt mit dem zu messenden Objekt erfolgt. Vorteil: Neben der verständlichen Parametrierung sind absolute Messwerte auch jederzeit verfügbar; aufwendige Referenzfahrten sollen entfallen.

Mit dem Drehwinkelmessumformer «Kinax HW730» taucht die Camille Bauer Metrawatt AG nun auch in die digitale Transformation ein. Aufgrund der direkten Ethernet-Anbindung via Modbus TCP soll eine echte Datendurchgängigkeit vom Sensor bis in die Steuerungs- und Datenzentralen möglich sein. Der Hersteller verweist darauf, dass durch die Power-over-Ethernet-Technologie (PoE) die Spannungsversorgung mittels Modbus-TCP direkt erfolgt. Somit entfallen zusätzliche Kommunikations-Gateways und reduzieren die Komplexität, den Aufwand und vor allem die Kosten.(pi)


Camille Bauer Metrawatt AG
5610 Wohlen, Tel. 056 618 21 11
info@cbmag.com, camillebauer.com



Drehgeber und Neigungssensoren der Kinax-Serie sind jetzt auch tauglich für die digitale Transformation. (Bild: Metrawatt)