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Ausgabe 06/2018, 08.06.2018

«Die Schweiz hat hier einen tollen Job gemacht»

Seit dem 21. September 2017 kann in der EU Chromtrioxid (Chrom-VI-Oxid oder Chrom-VI) nur noch mit einer besonderen Autorisierung verarbeitet werden. Fälschlicherweise schwingt als Beiklang zu dieser Verordnung immer noch ein Chrom-VI-Verbot mit, auch in der Schweiz, was vor allem die Beschichtungsanbieter erzürnt. Die «Technische Rundschau» hat ein eigenes Erlebnis als Auslöser genommen, um direkt Betroffene zum Gespräch zu bitten. Eine Diskussion, die mit Vorurteilen aufräumt und eigentlich längst zu führen gewesen wäre.

Autor: Wolfgang Pittrich, Redaktion Technische Rundschau

Kleiner Artikel, grosse Wirkung: Als die «Technische Rundschau» im November 2017 einen Produktbericht mit dem Titel «Schraubenbeschichtung ohne Chrom-VI» veröffentlichte, folgten prompt Einsprüche. Denn missverständlich war darin von einem Chrom-VI-Verbot die Rede. Was so nicht stimmt. Die Redaktion hat die teils heftigen Reaktionen zum Anlass genommen, Betroffene in die Redaktion zu laden, um mit ihnen über die geplante Chrom-VI-Autorisierung und deren Folgen für die Industrieunternehmen in der EU und der Schweiz im Besonderen zu sprechen. Zum Gespräch gekommen waren:

  • Nicole Tholfus, Communications Manager, Atlas Copco Tools Central Europe GmbH
  • Markus Fischer, Senior Trainer & Advisor Industrial Technique, Atlas Copco Tools Central Europe GmbH
  • Mario Wehner, Geschäftsführer Anke GmbH und Strötzel Oberflächentechnik sowie Verwaltungsrat Hartchromwerke Brunner AG
  • Malte M. Zimmer, Leiter Bereich Umwelt- und Chemikalienpolitik national und international beim deutschen Zentralverband Oberflächentechnik (ZVO).

Der genannte Artikel behandelte das, grundsätzlich lobenswerte, Engagement von Atlas Copco Tools, Schraubenhersteller und -anwender mit einem vielseitigen Dienstleistungsangebot beim Ein- und Umstieg auf Chrom-VI-freie Schraubenbeschichtungen zu unterstützen. Folgender Absatz liess die Redaktion der Technischen Rundschau ins Kreuzfeuer geraten, bis hin zum Vorwurf der Rufschädigung: «Seit 2007 gilt auch in der Automobilindustrie ein generelles Verwendungsverbot von Chrom-VI. Alle anderen, die bisher den Werkstoff weiter eingesetzt haben, müssen allerspätestens ab September 2017 auf Alternativmaterialien umsteigen. Denn dann endet die Umstellungsfrist. Laut Europäischer Chemikalienverordnung ‹Reach› (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) darf der Stoff nach diesem Datum nur noch auf Antrag und nach besonderer Zulassung verwendet werden.» Und weiter: «Von dem Verbot sind viele Unternehmen aus verschiedensten Branchen betroffen.»

Als Geschäftsführer eines Beschichtungsunternehmens und direkt Betroffener kann Mario Wehner über die gebrauchten Formulierungen nur den Kopf schütteln: «Im Artikel werden Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Erstens müssen wir unterscheiden zwischen Chrom-VI in der Schicht und Chrom-VI in der Anwendung, also beim Beschichten. Das Hartchrom auf der Schraube ist gesundheitlich völlig unbedenklich, weil eben kein Chrom-VI darin enthalten ist. Dagegen ist Chromtrioxid oder Chrom-VI-Oxid als Beschichtungssubstanz erbgutverändernd und krebserregend. Aber diese toxischen Eigenschaften haben wir als Verarbeiter auf der Basis etablierter Regulierungen längst im Griff. Zweitens kann von einem Verbot überhaupt keine Rede sein. Und drittens hat Reach in dieser Angelegenheit nichts verloren, so lange der Gefahrstoff nicht mit dem Endverbraucher in Berührung kommt.»

Spätestens hier war einigen Teilnehmern der Diskussion klar, dem Chronist dieser Zeilen und Moderator der Veranstaltung eingeschlossen, dass in der Tat in den letzten Jahren einige Halb- und Unwahrheiten die Diskussion um Chromtrioxid getrieben hatten und es immer noch tun. Eine Beobachtung, die auch Schraubenexperte Markus Fischer teilt: «Wenn man sich die Anfragen ansieht, die uns erreichen, dann haben wir es mit einer grossen Verunsicherung im Markt bezüglich Chrom-VI-Beschichtungen zu tun.» Vor allem drei Fragen sind es anscheinend, die Schraubenhersteller und -anwender bewegen und die symptomatisch für die gesamte Diskussion stehen können. Erstens: Darf ich mit Chrom-VI-beschichtete Schrauben überhaupt noch verwenden? Zweitens: Wenn die Beschichtung umgestellt werden muss, welche Auswirkungen hat das auf den Schraubverband oder die Montagevorgaben? Drittens: Ist der Abrieb von mit Chrom-VI-beschichteten Schrauben gesundsheitsgefährdend?

Vor allem zur dritten Frage hat Malte Zimmer eine doch sehr dezidierte Meinung: «Ich verstehe eigentlich nicht, warum sich Techniker überhaupt damit beschäftigen. Bevor man die Folgen diskutiert, sollte man sich doch im ersten Schritt damit auseinandersetzen: Wie gross könnte ein möglicher Abrieb denn sein? Wir sprechen hier von einer Beschichtungsdicke von 10 Nanometer pro Schraube, die allenfalls zu einem kleinen Teil abgerieben werden. Selbst wenn ich wiederholt und täglich Schrauben in den Mund nehmen würde, wäre ein potenzielles Risiko noch vernachlässigbar. Anderenfalls wäre ja auch kein Korrosionsschutz mehr vorhanden.» Mario Wehner betont, dass es selbst dieses sehr konstruierte Risiko bei verchromten Bauteilen nicht geben kann: «Metallisches Chrom als Beschichtung auf einem Werkstoff abgeschieden ist inert, also chemisch reaktionsträge und damit ungefährlich für den Anwender.»

Bei der Frage nach dem generellen Einsatz von Chrom-VI zieht ZVO-Experte Zimmer einen etwas weiteren Kreis: «Seit September 2017 ist es nicht mehr erlaubt, diesen Stoff ohne entsprechende Zulassung zu verwenden. Wir sprechen hier von einer Autorisierung, der sich die betroffenen Unternehmen stellen müssen.» Aber diese Autorisierung ist zur Zeit ein mehr oder weniger schwebendes Verfahren, da sich die ausführenden EU-Organe bisher noch nicht dazu geäussert haben. Dies kann sich, so Mario Wehner, bis ins Jahr 2019 hineinziehen «und dann werden wir immer noch mit ein paar Jahren Übergangsfrist leben können und müssen». Die Autorisierungspflicht trifft zudem nur die Beschichter.

Er sieht diese Autorisierung für State-of-the-art-Beschichtungsunternehmen auch als unkritisch: «Wir werden in Europa einen Arbeitsplatzgrenzwert von 10 µm/m3 Luft bekommen, in Deutschland kann sich dieser Wert auch noch halbieren. Aber das schaffen wir locker, sogar wenn der Wert auf 1 µm/m3 reduziert wird.» Dazu wird es wohl auch kommen. Denn die 10 µm/m3 sollen EU-weit nur bis Januar 2025 gelten. Danach ist eine Halbierung auf 5 µm/m3 geplant. In Deutschland soll dann ein Wert von 1 µm/m3 gelten. Nicht einfacher wird die Angelegenheit dadurch, dass sich die European Chemicals Agency (Echa) als treibende Kraft der europäischen Regulierungsbehörden ebenfalls mit einem eigenen Grenzwert in die Chrom-VI-Diskussion einschalten will. Dieser Wert, so Mario Wehner, könnte je nach involviertem Industriekonsortium unterschiedlich zu interpretieren sein: «Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, denn der gesamte Vorgang ist sehr komplex.»

Für noch mehr Verwirrung sorgt laut Malte Zimmer zudem die Behauptung von Unternehmen, man hätte bereits eine wirkungsvolle Beschichtungsalternative zu Chrom-VI: «Eine Aussage, auf die Behörden immer sehr wohlwollend und positiv reagieren, weil dann das Thema erfreulicherweise vom Tisch ist. Nur haben wir dann schon oft erlebt, dass die kolportierten Lösungen einer kritischen Betrachtung nicht standhalten. Deshalb reagieren wir auch sehr ungehalten auf Behauptungen, dass man Chrom-VI so ohne weiteres ersetzen kann. Das stimmt nicht. Chrom-VI kann nicht als solches flächendeckend durch eine Alternative ersetzt werden.»

Für ihn ist diese Vorgehensweise sogar gefährlich, da «viele Unternehmen in der Lieferkette gar nicht wirklich wissen, wo überall Chrom-VI verwendet wird. Wenn plötzlich eine Alternativbeschichtung auftaucht, die als Chromersatz gepriesen wird, kann es sein, dass die Auswirkungen weitreichend sind, bis hin zur Neukonstruktion und -zulassung eines bisher validierten und gut funktionierenden Prozesses». Bestes Beispiel ist für ihn der Einsatz von verchromten Komponenten in speziellen medizinischen Geräten. Obwohl die Edelstahl-Lobby verständlicherweise versucht, ihre Produkte als Alternativen zu verkaufen, gelingt das aus technologischer Sicht oftmals nicht: «Verzichten wir hier beispielsweise auf die Passivierung durch Chrom, bekommen wir schnell ein verstecktes Problem bei der sicheren medizinischen Versorgung in Krankenhäusern.»

Nachvollziehbar wird seine heftige Reaktion spätestens dann, wenn man sich die Auswirkungen eines möglichen Chrom-VI-Verbotes auf die europäischen Hersteller ausmalt, wie es Mario Wehner tut: «Dann werden alle grossen Maschinenhersteller, beispielsweise von Hydraulikaggregaten, ihre verchromten Komponenten aus dem nichteuropäischen Raum beziehen. Was das für die europäische Zulieferindustrie bedeutet, möchte ich an dieser Stelle gar nicht weiter ausführen. Deshalb beteiligen sich diese Hersteller auch sehr rege an der aktuellen Diskussion und arbeiten sehr konstruktiv mit uns als Interessensvertretung zusammen.»

Auf der anderen Seite sind die Überlegungen aus der Chrom-VI-Beschichtung auszusteigen, gerade bei den Schraubenherstellern und -anwendern weit gediehen, wie Markus Fischer konstatiert: «Wir erkennen durchaus Tendenzen in Richtung nickelbasierte Schraubbeschichtungen. Grundsätzlich müssen Unternehmen, die in der Montage dann Schrauben mit anderen Oberflächen einsetzen, jedoch wissen, dass sich dies auf ihren Schraubfall und damit auf ihre Produkte und ihre Produktion auswirken kann. Denn die vorgegebenen Drehmomente zum Anziehen sind abhängig von den Oberflächenbeschichtungen der Schraube.» Genau diese Verunsicherung war es auch, die Atlas Copco Tools bewogen hat, ein vielseitiges Serviceangebot als Hilfestellung bei einer möglichen Umstellung der Schraubenbeschichtung anzubieten.

Nicole Tholfus sagt dazu: «Falls der Anwender in Erwägung zieht, sein Beschichtungssystem für Schrauben umzustellen, können wir ihn mit zahlreichen Dienstleistungen von der Designprüfung bis hin zur Schraubfallanalyse unterstützen, um den Produktionsprozess und die Produktqualität zu verbessern. Hierfür nutzen wir beispielsweise unser Simulationsprogramm ‹Tight-Sim›. Mit dem Programm ist Atlas Copco in der Lage, mit einer dynamischen Montagesimulation binnen Sekunden bis zu 250 Testverschraubungen virtuell zu überprüfen.»

Noch gibt es kein Chrom-VI-Verbot und die beiden Beschichtungsaktivisten Malte Zimmer und Mario Wehner arbeiten gezielt darauf hin, auch mit Lobbyarbeit in Brüssel, dass es «zum Wohle Europas» niemals dazu kommen wird. Wie erfolgreich diese Tätigkeit sein kann, zeigt sich am Beispiel Schweiz. Denn hier hat man gesetzliche Vorgaben geschaffen, die eine «Zukunft des Verchromens sichern», wie die Arbeitsgruppe Reach der Schweizer Stiftung für Oberflächentechnik (SSO) in einer Pressemitteilung von Ende April 2018 festhält: «Anders als in der EU ist in der Schweizerischen Verordnung eine Ausnahmebestimmung aufgenommen worden für Verwendungen in Prozessen, in deren Endprodukten Chrom nicht in sechswertiger Form vorliegt. Damit sind Betriebe, welche verchromen, in deren Produkten aber kein giftiges Chromat, sondern nur ungiftiges Chrom vorhanden ist, vom Chrom-VI-Verbot ausgenommen und können legal weiterarbeiten wie bisher.»

Umgangen wurde eine unglückliche Pattsituation wie in Deutschland und der EU auch deshalb, weil man sich rasch mit den entsprechenden Behörden geeinigt hat, wie es im Pressetext weiter heisst: «Die verchromenden Betriebe müssen im Gegenzug dazu bereit sein, einen neuen Grenzwert in Bezug auf die Chrom-VI-Exposition der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz umzusetzen. Mit diesem Wert wird sichergestellt, dass das Schutzniveau der Mitarbeitenden in Schweizer verchromenden Betrieben mindestens dem Schutzniveau in den sogenannten ‹autorisierten Betrieben› in der EU entspricht.» Ein Erfolg, an dem auch Malte Zimmer gerne mitgewirkt hat: «Als die Chrom-VI-Diskussion in Europa so richtig losgegangen ist, kam der Schweizer Verband auf mich zu und bat um Erfahrungsaustausch – und zwar im Beisein der Schweizer Aufsichtsbehörden. In diesem Zusammenhang muss ich der Schweiz ein grosses Kompliment machen: Dort hat man verstanden, was Reach wirklich bedeutet: Alles, was bereits über Arbeitsschutzverordnungen geregelt ist, braucht man nicht mehr zu reglementieren. Die Schweiz hat damit das beste, weil wirksamste Durchsetzungsgesetz in Europa.»

So sieht es auch Mario Wehner: «Die Schweiz hat hier einen tollen Job gemacht.» Eine rationale europäische Regelung ist dagegen weiterhin nicht in Sicht. Mit der Folge, so Wehner, dass die jetzt eigentlich benötigten Investitionen in einen regelkonformen und damit sicheren Arbeitsplatz unterbleiben. Ein Schelm, wer jetzt Böses dabei denkt und vermutet, dass die Schweiz das neue Mekka für Verchromung in Europa werden wird.



In Europa kämpfen Hersteller, Anwender und Regulierungsbehörden um Ausbalancierung bei der Frage nach der Verwendung von Chrom-VI. Die Schweiz hat diese Frage für sich bereits entschieden. (Bild: Fotolia)


Nicole Tholfus, Atlas Copco Tools: «Die Auswirkung unterschiedlicher Schraubenbeschichtungen auf Montageprozesse ist ein verhältnismässig kleiner Teil der sehr komplexen internationalen Chrom-VI-Diskussion. Dieses Gespräch bot den beteiligten Experten daher eine wichtige Plattform zum Austausch über aktuelle und künftige Herausforderungen hinsichtlich Autorisierung, Reach und europäischer Gesetzgebung.» (Bilder: Martin Beltinger, TR)


Mario Wehner, Anke GmbH: «In der Schweiz können wir Chrom-VI ohne Problem nutzen, so lange wir die gültigen Auflagen der Arbeitsplatzverordnung einhalten. Die Schweiz hat in diesem Zusammenhang als einzige Nation in Europa verstanden, was Reach überhaupt bedeutet.»


Malte Zimmer: «Die aktuelle Crux ist, dass man sich nicht auf die Autorisierung bezüglich Chrom-VI berufen kann, da es sie schlicht nicht gibt. Wir versuchen deshalb in unserem Konsortium die generelle Autorisierung von Chromtrioxid in der Oberflächentechnik zu erreichen.»


Markus Fischer: «Wir erkennen durchaus Tendenzen in Richtung nickelbasierte Schraubbeschichtungen. Grundsätzlich müssen Unternehmen, die in der Montage dann Schrauben mit anderen Oberflächen einsetzen, jedoch wissen, dass sich dies auf ihren Schraubfall und damit auf ihre Produkte und ihre Produktion auswirken kann.»


TR-Chefredaktor Wolfgang Pittrich (Mitte) hat die Diskussionsrunde moderiert.

Auf einen Blick

Die Gesprächspartner

Markus Fischer: Der Senior Trainer & Advisor Industrial Technique bei der Atlas Copco Tools Central Europe GmbH ist seit elf Jahren in der Schraubentechnik unterwegs, unter anderem mit Tätigkeiten im Deutschen Schraubenverband DSV und im VDI-Bereich Schraubtechnik.
atlascopco.de/dienstleistungen

Nicole Tholfus: Die PR-Expertin leitet seit 2018 die interne und externe Kommunikation bei Atlas Copco Tools Europe und ist für die Regionen DACH, Belgien und Niederlande zuständig.
atlascopco.com

Mario Wehner: Der geschäftsführende Gesellschafter der Anke GmbH und Strötzel Oberflächentechnik GmbH ist auch Gesellschafter der Parzer-Beteiligungsgesellschaft, zu der die Schweizer Hartchromwerke Brunner AG gehören. Zudem sitzt er im Vorstand des Branchenverbandes ZVO und ist in weiteren politischen Gremien aktiv.
anke-essen.de

Malte M. Zimmer: Als Leiter Umwelt- und Chemikalienpolitik im Zentralverband Oberflächentechnik (ZVO) zeichnet er unter anderem für die Ressorts Reach sowie Umwelt & Chemie verantwortlich und geniesst einen ausgezeichneten Ruf als europäischer Experte auf diesem Gebiet.
zvo.org

Laufenburger Gespräche


Mit den «Laufenburger Gesprächen» hat die «Technische Rundschau» ein Diskussionsforum etabliert, um brisante, heikle oder aktuelle Themen im Expertenkreis zu diskutieren. Weitere Gespräche sind in Planung.

Meine Meinung

Wieder einmal...

...hat die Schweiz vorgemacht , wie mit Pragmatismus ein für die EU anscheinend zu komplexer Sachverhalt zu lösen ist. Es geht um die Debatte der Chrom-VI-Beschichtung, die – so hat es unsere Diskussion sehr deutlich gezeigt – in Europa und Deutschland teilweise bizarre Blüten treibt. Es wäre wünschenswert, wenn die Schweizer Beschichtungsdienstleister durch ihr Vorgehen auch wirtschaftliche Effekte generieren könnten.