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Ausgabe 06/2018, 08.06.2018

Auch Ventile werden intelligent

Parker Hannifin, einer der führenden Hersteller in der Antriebs- und Steuerungstechnologie, bietet für seine pneumatischen Ventilinseln ab sofort intelligente Anschlussmöglichkeiten für die Anbindung an Maschinensteuerungen an. Erreicht wird dies, indem das Ventilsortiment mit intelligenter IO-Link-Konnektivität aufgerüstet wird.

Dank Plug-and-Play-Funktionalität lassen sich die neuen Ethernet-basierten IO-Link-Module schnell in bestehende Ventilbaureihen integrieren. Bei niedrigeren Kosten profitieren Industrial-Ethernet-Nutzer von einer vergleichbaren Leistungsfähigkeit und einer reduzierten Systemkomplexität, vermeldet Parker. Dank der Kommunikationstechnologie sollen sich die Geräte wie bei allen gängigen Feldbus- und Automatisierungssystemen problemlos einbetten lassen; eine Anwenderschulung erübrigt sich. Die Netzwerkkonfiguration kann ohne Programmierung im Code gespeichert oder in den Code geschrieben und auf das Gerät geladen werden.

Die miteinander verbundene Ventiltechnik des Anbieters ermöglicht intelligente, dezentrale Steuerungen, mit denen sich bessere und kostengünstige Machine-to-Machine-Kommunikation einfacher realisieren lassen soll, insbesondere beim Einsatz in kleinen bis mittleren Maschinen. Damit der Instandhaltung von OEMs kurzfristig mehr Leistungsdaten zur Verfügung stehen, bietet IO-Link zeitkritische, erweiterte Diagnosemöglichkeiten, was für die Vermeidung kostspieliger Ausfallzeiten entscheidend sein kann. Laut Parker ist dies mit herkömmlichen eigenständigen Lösungen nicht abrufbar. Durch das IO-Link-Upgrade können Anwender bei der Inbetriebnahme und Konfiguration viel Zeit sparen, was zu geringeren Arbeitskosten und einer kürzeren Time-to-Market führt.

Ein weiterer Vorteil: Weil die Suche und die Behebung von Fehlerquellen zeitaufwendig und kostenintensiv sind, kann das IO-Modul gegenüber 25-poligen D-Sub-Steckern punkten. Darüber hinaus können durch den Einsatz von standardmässigen ungeschirmten fünfpoligen Kabeln, Näherungsschalterkabeln und Steckern anstelle von protokollspezifischen Komponenten Lagerbestände und Kosten um den Faktor fünf gesenkt werden, meldet der Hersteller. Gleichzeitig soll eine Diagnostik und Leistungsfähigkeit wie bei komplexeren Feldbusanschlüssen zur Verfügung stehen.

Mit den IO-Link-Modulen sollen Systemingenieure Steuerungsarchitekturen mit weniger Ethernet-Netzwerkknoten konstruieren können und mit den kleineren IO-Link-Kopfmodulen lassen sich Maschinen mit reduzierter Grundfläche entwickeln, heisst es. (msc)


Parker Hannifin EMEA Sàrl,
1163 Etoy, Tel. 021 821 87 00
parker.switzerland@parker.com



Parkers neue Ethernet-basierten IO-Link-Module lassen sich dank Plug-and-Play schnell in bestehende Ventilbaureihen integrieren. (Bild: Parker)