Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
Ausgabe 06/2018, 08.06.2018

Daten erfassen auch in Regen und Schlamm

National Instruments (NI) bringt mit der neuen «FieldDAQ»-Serie für verteilte und synchronisierte Datenerfassung die bislang robustesten Geräte. Sie sorgen in Prüfzellen unter extremen Bedingungen einschliesslich Regen, Schnee oder Schlamm für zuverlässige und genaue Messungen.

Elektromechanische Systeme wie Fahrzeuge und Flugzeuge, aber auch Industrieanlagen werden zunehmend komplexer und anspruchsvoller. Um mit dem Innovationstempo Schritt zu halten, sind daher gründlichere und zuverlässigere Validierungstests erforderlich. Gerade die Automobilbranche steht hohen Anforderungen gegenüber, sei es wegen wechselnder gesetzlicher Auflagen oder der Integration neuer Technologien wie etwa Fahrerassistenzsysteme. Eine unabdingbare Voraussetzung, um die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität dieser Systeme zu gewährleisten, ist die Erfassung genauer Daten während der Testphase.

Deshalb kommen anstelle von zentralen Messsystemen, die häufig anfällig für Rauschen sind, zunehmend verteilte Messknoten zum Einsatz, bei denen die Digitalisierung und Signalkonditionierung so nah wie möglich am Sensor stattfindet. Aus den immer weiter verteilten Messtopologien entstehen neue Herausforderungen: Datenerfassungsgeräte müssen nicht nur extremen Prüfbedingungen standhalten, sondern auch Daten synchronisiert über ein gesamtes System erfassen und dabei nahtlose Skalierung und Integration ermöglichen.

Die neuen FieldDAQ-Geräte sind die bislang robustesten Datenerfassungsgeräte von NI. Sie können in Prüfzellen und unter extremen Bedingungen, einschliesslich Regen, Schnee oder Schlamm, für zuverlässige und genaue Messungen eingesetzt werden. Die Geräte verfügen über Schutzgrad bis IP 67 (staub- und wassergeschützt) und arbeiten im Temperaturbereich von − 40 bis + 85 °C. Weiter bieten sie eine Stossfestigkeit bis 100 g und Vibrationsfestigkeit bis 10 g.

Die Geräte basieren auf den flexiblen konfigurierbaren Hard- und Softwareplattformen von NI. Die offenen, erweiterbaren Lösungen sollen Prüfingenieuren helfen, mit Produktentwicklungszyklen Schritt zu halten und die Gesamtprüfkosten zu reduzieren. Dies ist laut Anbieter mit herkömmlichen Geräten, deren Funktionalität eine geschlossene, proprietäre Software festlegt, oft nicht möglich.

«Wegen der schnellen Produktionszyklen gleicht kein Test dem anderen», weiss Mark Yeager, Lead Programmer bei Integrated Test and Measurement. «Entwicklungsingenieure passen immer wieder die Grösse, Leistungsfähigkeit und Effizienz von Komponenten an. Unsere Testsysteme lassen sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Um Kosten zu senken, ist es zudem wichtig, dass sich die vorhandene Hard- und Software so oft wie möglich wiederverwenden lässt.» FieldDAQ unterstützt auch Time-Sensitive-Networking (TSN), mit dem sich Datenerfassungsknoten über ein verteiltes Netzwerk ohne zusätzliche Kabel oder komplexe Programmierung deterministisch synchronisieren lassen. Das ermöglicht den Einsatz mit TSN-Lösungen von Drittanbietern wie etwa Bosch Rexroth, B&R oder Schneider Electric. (msc)


National Instruments Switzerland
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ni.switzerland@ni.com



Die FielDAQ-Geräte sind gegen die unwirtlichsten Umgebungsbedingungen gewappnet, was letztlich in der Vorbereitung von Feldversuchen Zeit spart. (Bild: NI)