Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
07.02.2019

50 Jahre ifm: wie alles begann

Am 29. Oktober 1969 war es soweit: Unsere heutige ifm-Unternehmensgruppe wurde als ifm electronic geräte gmbh+co kg gegründet. Mit der Erfindung induktiver Näherungssensoren für 220 Volt begann der Erfolg von ifm bereits im Gründungsjahr.

Die Motivation war, es anders zu machen als alle anderen – und besser: mit Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenservice. Einige Jahre vor der Gründung nahmen die beiden Gründerväter, Gerd Marhofer als „Vertriebler“ und der passionierte „Elektroingenieur“ Robert Buck, bereits für einen Anlagenhersteller Walz- und Stahlwerke im Elsass in Betrieb. Aber zufrieden waren die beiden mit dieser Arbeit nicht. Daher begann Robert Buck 1967 im Schlafzimmer seiner Wohnung in Tettnang eigene Sensoren und Schaltungen zu entwickeln. Auf Anregung von Gerd Marhofer konstruierte er einen induktiven Sensor für 220-Volt-Netzspannung. So konnte bis dato keine andere Firma berührungslos detektieren, „aber Robert Buck war ein fantastischer Entwickler, es ist fast, als hätte er sich einfach verkleinert, um durch die Schaltung zu rutschen“, so Gerd Marhofer in seinen Erinnerungen. „Ich wollte Probleme mit elektronischen Mitteln lösen, mit denen sich andere nicht beschäftigten.“, so Robert Buck.Die Entwicklung von induktiven Annäherungsschalter für 220 Volt Netzspannung zum direkten Ansteuern eines „Schützes“ war die Geburtsstunde der ifm electronic geräte gmbh+co kg. Das Produktprogramm von ifm bestand zunächst aus induktiven Sensoren mit 10 bzw. 20 mm Schaltabstand.

Heute, ein halbes Jahrhundert später, berücksichtigt das außergewöhnlich große Produktportfolio von ifm nicht nur alle relevanten Standardlösungen, sondern auch die speziellen Anforderungen einzelner Branchen. Neben Positions- und Prozesssensoren zählen Sensoren für Motion Control und Sicherheitstechnik zum Programm. Außerdem bietet ifm Produkte für die industrielle Bildverarbeitung und Kommunikation sowie Identifikationssysteme und Systeme für mobile Arbeitsmaschinen an. Zudem setzt ifm vermehrt auf die Entwicklung von innovativen Industrie 4.0-Lösungen.

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Der erste ifm-Produktions- und Entwicklungsstandort in der Olgastraße 2 in Tettnang bis 1973 auf zunächst 50 m². (Bilder: ifm)


So sahen die ersten Datenblätter der ersten ifm-Sensoren aus.