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News

9. Jahresanlass des HTZ

V. l. n. r.: Peter Gehler (VR-Präsident HTZ), Anton Lauber (ehemaliger VR-Präsident HTZ) und Martin A. Bopp (Geschäftsführer HTZ).
Bild: HTZ, Nadine Zielinski

Das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) bleibt eine Erfolgsgeschichte. 2021 konnte eine rekordhohe Nachfrage von Aargauer Unternehmen nach Innovationsprojekten verzeichnet werden. Im Rahmen des gut besuchten Jahresanlasses am 1. September 2022 im Kultur- & Kongresshaus Aarau wurde auch die Arbeit des langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Anton Lauber gewürdigt.

Peter Gehler, seit Juni 2022 Präsident des Verwaltungsrats der Hightech Zentrum Aargau AG, konnte rund 200 wirtschaftsinteressierte Gäste zum neunten Jahresanlass des HTZ im Kultur- & Kongresshaus Aarau begrüssen. Mit der Gründung des HTZ im Dezember 2012 habe sich der Aargau zu seiner Bestimmung bekannt: «Zur Weiterentwicklung als Industriekanton, dessen Chancen vor allem im Bereich der Technologie, der Forschung und Entwicklung liegen.» Das HTZ habe sich als Katalysator und Drehscheibe profiliert und leiste einen wertvollen, greifbaren Beitrag zur Qualität des Wirtschaftsstandorts Aargau.

Gehler bedankte sich beim Aargauer Grossen Rat für dessen wegweisenden Beschluss vom 14. September 2021, die kantonale Innovationsoffensive weiterzuführen und die Finanzierung des HTZ zu verstetigen. Seit dem operativen Start im Frühjahr 2013 hat das HTZ rund 2700 Projekte mit Aargauer Unternehmen gestartet. Knapp 1700 Projekte konnten bereits abgeschlossen werden, dies bei einer sehr hohen Zufriedenheitsrate der beteiligten Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2021 entwickelte sich das HTZ erfolgreich weiter, wie Geschäftsführer Martin Bopp ausführte. Trotz Kontakt- und Mobilitätsbeschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie konnten 180 Unternehmen erstmals von Technologie- und Innovationsexperten des HTZ besucht werden.

Über 400 neue Förderprojekte

Die Nachfrage nach Innovationsprojekten war 2021 höher als je zuvor: Die 437 neu gestarteten Förderprojekte belegten die Widerstandkraft der kleinen und mittelgrossen Firmen im Aargau, führte Bopp aus. In 90 Prozent der Fälle wurden Aargauer KMU unterstützt, drei Viertel davon mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Einen Höchstwert stellen auch die 167 neuen Projekte in Zusammenarbeit mit einer Hochschule dar. Von diesen wurden über 80 Prozent mit einer Fachhochschule umgesetzt, jedes zweite Projekt mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW mit Standorten in Brugg-Windisch, Basel-Muttenz und Olten. Das HTZ bietet auch Plattformen, auf denen sich Unternehmerinnen und Unternehmer vernetzen und voneinander lernen können. Im Vordergrund stehen hier die HTZ-Fokusthemen Werkstoff- und Nanotechnologien, Energietechnologien und Ressourceneffizienz sowie Digitalisierung.

Dank an Anton Lauber

Der neunte HTZ-Jahresanlass stand nicht zuletzt im Zeichen der Würdigung der Arbeit von Anton Lauber, der im Juni 2022 das Präsidiums des Verwaltungsrats abgegeben hat. Peter Gehler betonte, seinem Vorgänger kämen grosse Verdienste im Zusammenhang mit der erfolgreichen Entwicklung des Hightech Zentrums Aargau zu. Lauber war zum Zeitpunkt der Anfrage durch den Aargauer Regierungsrat 2012 Geschäftsführer des Technoparks Aargau in Brugg. Seine ausgeprägten Macherqualitäten waren mitentscheidend für den Aufbau, die zügige Entwicklung und die nachhaltige Positionierung der pionierhaften Aargauer Förderinstitution HTZ. Lauber erinnert sich gerne zurück: «Es war eine spannende Aufgabe, dem Projekt Hightech Zentrum Aargau umsetzungsorientiert ein klares Profil geben zu können.» Entscheidend sei und bleibe es, mit hoher Kompetenz in erster Linie Aargauer KMU zu unterstützen und mit den vorhandenen Fördermitteln die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

hightechzentrum.ch