chevron_left
chevron_right
News

Auf September verschobene Messe EPHJ findet statt

Die Veranstalter des Salon EPHJ bestätigen, dass die Ausgabe 2020 vom 15. bis 18. September in Genf stattfinden wird. Die Messe 2020 wurde Covid-19-bedingt von Mitte Juni auf September verschoben.

«Wir haben versucht, uns in den letzten Wochen in engem Austausch mit zahlreichen Ausstellern ein möglichst realistisches Bild der Situation zu verschaffen», erläutert Alexandre Catton, Leiter des Salon EPHJ. «Die Meinungen sind geteilt. Ein Teil von ihnen sieht sich angesichts der schwierigen Lage und der Marktentwicklung sowie der anhaltenden Unsicherheit und angesichts eines möglichen Besucherrückgangs genötigt, sich auf andere Prioritäten zu konzentrieren. Die überwiegende Mehrzahl jedoch wünscht sich vorrangig eine Rückkehr zur Normalität und die Möglichkeit, auf der Messe ihre Innovationen auszustellen und Kunden und Interessenten zu treffen.»

Nach derzeitigem Stand hält die überwiegende Zahl der Aussteller an ihrer Anmeldung zur diesjährigen Ausgabe der Messe fest. Catton sagt dazu: «Aktuell befinden wir uns in der schwierigen Lage, der Wirtschaft ein Wiederhochfahren zu ermöglichen. Dabei ist es äusserst wichtig, vor allem für die Schmuck- und Uhrenindustrie, positive Impulse zu setzen, alle Akteure zu einen und Solidarität zu zeigen. Der EPHJ stand von der ersten Stunde an im Dienst der Uhrenindustrie und sämtlicher Bereiche der Mikrotechnologie. Wir sehen es daher als unsere Pflicht, all jenen Ausstellern zur Seite zu stehen, die möchten, dass die Messe stattfindet, und ihnen zu helfen, ihre Geschäftstätigkeit wieder hochzufahren.»

Die Veranstalter sind sich dessen bewusst, dass die Messe unter Umständen im Hinblick auf Besucher und Aussteller anders aussehen wird als gewohnt. Dennoch dürften sich die in einigen grossen Unternehmen geltenden Reisebeschränkungen nicht massgeblich auf in der Schweiz ansässige Hersteller und Unternehmen auswirken, die eine Reise nach Genf keine grösseren Einschränkungen unterliegen sollte. «Wir ziehen es vor, gemeinsam mit den Ausstellern das wirtschaftliche und kaufmännische Risiko zu tragen, anstatt jenen einen abschlägigen Bescheid zu erteilen, die gerne zur Messe kommen möchten. Die Entscheidung beruht auf unserem aktuellen Wissensstand», betont Alexandre Catton. «Je nachdem, wie sich die Hygienemassnahmen bis September entwickeln und welche Auflagen der Salon EPHJ zu befolgen haben wird, werden wir entsprechende Sicherheitsmassnahmen ergreifen.»

Die aktuelle Situation stellt für die alljährlich in Genf-Palexpo zusammentreffenden Industrien eine nie dagewesene Krise dar. Der Salon EPHJ sieht es als seine Aufgabe, den Unternehmen zur Seite zu stehen, um diese Situation zu meistern.  Die Veranstalter appellieren daher an die Fachbesucher in diesen für Anbieter und engagierten Akteure der Hochpräzisionsbranchen schwierigen Zeiten gleichfalls Präsenz zu zeigen.