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Basler Jungforscher gehört zu den Besten Europas

Der Basler Jungforscher Maximilian Theimer hat am European Union Contest for Young Scientists (EUCYS 2022) einen begehrten Sonderpreis erhalten. Mit seiner bereits bei «Schweizer Jugend forscht» (SJf) ausgezeichnete Arbeit, der Herstellung eines BMX-Rahmens mit einem 3D Drucker, setzte er sich am 17. September in Leiden gegen 132 Jugendliche aus 32 Nationen durch. Diese hatten sich aus insgesamt 65'000 Teilnehmenden von nationalen Wettbewerben aus Europa und Übersee für den Wettbewerb qualifiziert.

Einen BMX-Rahmen selbst herzustellen, mit einem 3D-Drucker, der kurzerhand ebenfalls in Eigenkreation entstanden ist? Aus einem Nebenprodukt der Schweizer Lachsproduktion ein hochwertiges Lebensmittel herstellen? Maximilian Theimer und Aki Giulia Bücher haben mit ihren mutigen Forschungsfragen und den damit verbundenen neugierigen Untersuchen die Jury am EUCYS 2022 von sich überzeugt: Die additive Fertigung (3D Druck) ist eine aktuelle Technologie mit grossem Zukunftspotenzial. Die Arbeit von Maximilian glänzt in ihrem Umfang und der Ausarbeitung. Die Forschungsfrage, inwieweit die Grenzen eines üblichen 3D-Druckers für den Heimgebrauch verschoben werden können, wurde wissenschaftlich behandelt. Der Anwendungsfall mit einem Fahrradrahmen ist originell und zeigt die Grenzen und Möglichkeiten praxisnah. Mit dem Bau einer eigenen Maschine wurde der Innovationsgehalt der Arbeit zusätzlich erhöht. Die Expertenjury am EUCYS  belohnte seine grosse Motivation und den investierten Aufwand nun mit einem ganz besonderen Preis: eine der renommiertesten Forschungsanstalten Europas besuchen. 

Der gestiftete Sonderpreis des EIROforums wurde Maximilian verliehen, weil er nach Ansicht der EUCYS-Jury von den besonderen Erfahrungen, die dieser Preis bietet, profitieren würde. Er wird einen einwöchigen Besuch bei einem Mitglied des EIROforum machen können, einem Zusammenschluss der renommiertesten Forschungsinstitute Europas. Dort wird er die einmalige Gelegenheit haben, sich mit Einrichtungen, Experimenten und hochmodernen Instrumenten von Weltrang vertraut zu machen.

Die Schweizer Delegation, bestehend aus Maximilian Theimer, Aki Giulia Bücher und Parthiv Kangsabanik (letzterer konnte Corona-bedingt an der Veranstaltung am vergangenen Samstag nicht teilnehmen), hatte sich am Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht für den EUCYS 2022 qualifiziert. Sie alle haben die höchste Auszeichnung am schweizerischen Jungforschenden-Wettkampf gewonnen. Der von der Europäischen Kommission initiierte EUCYS brachte vom 13. bis am 18. September 2022 junge Menschen aus 33 Nationen zusammen, deren Forschungsarbeiten ebenfalls bereits an nationalen Wettbewerben in ihren Ländern ausgezeichnet worden waren. Insgesamt wurden 85 Projekte in neun wissenschaftlichen Kategorien präsentiert.

sjf.ch