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Ein kleine, feine Szene voller Nischen

Additive Manufacturing (AM) ist immer wieder für Schlagzeilen gut. Es gibt jedoch nicht nur die spektakulären Beispiele von AM in der Forschung. In der Schweiz haben mutige Pioniere schon vor über 20 Jahren auf AM gesetzt. Daneben gibt es innovative Köpfe, die gerade jetzt in AM investieren. Die «Technische Rundschau» hat AM-Dienstleister befragt und um Stellungnahme zur Technik, zu den Chancen und Herausforderungen sowie zu ihrem Geschäftsmodell gebeten.

Natürlich konnten nicht alle Schweizer AM-Dienstleister in diese Umfrage mit einbezogen werden. Aber das knappe Dutzend, das mitgemacht hat, scheint der Redaktion einigermassen repräsentativ für all diejenigen, die AM nicht ausschliesslich für den eigenen Werkzeug- oder Hilfsmittelbau einsetzen, sondern sich als Lohnfertiger und Engineering-Dienstleister auf dem Markt durchschlagen. Dies mit unterschiedlichem Erfolg und unterschiedlichen Ansprüchen.

Die Antworten hat die TR-Redaktion in einer Tabelle aufbereitet. Die Teilnehmenden kommen aber auch mit ihren differenzierten Meinungen zu diversen Aspekten von AM zu Wort.

Etwas muss hier auch noch gesagt sein, obwohl es zynisch klingen mag: AM profitiert wie kaum ein anderer Bereich der Industrie von der aktuellen Covid-19-Pandemie, da die Technologie die Möglichkeit eröffnet, fast weltweit schnell lokal dringend benötigte Sicherheitsausrüstungsteile wie beispielsweise Haltebügel für Gesichtsschutzschilde oder Maskenhalter zu produzieren. Dank solchem Schub der unerwünschten Art schafft es die Technologie in diesen verrückten Wochen regelmässig in die «grossen» Medien.

Bleiben Sie gesund und geniessen Sie im Home-Office dieses 3D-Printing Spezial, das in der «Technischen Rundschau» am 8. Mai als Sonderteil erscheint. Ab diesem Zeitpunkt ist die ganze Umfrage auch im E-Paper nachzulesen.