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Enis Ersü zieht sich bei Isra Vision zurück

Enis Ersü zieht sich Ende Juni 2021 aus der Isra Vision AG, die inzwischen zur Atlas-Copco-Gruppe gehört, zurück.
Bild: Isra Vision/Jens Steingässer

Enis Ersü, einer der Gründerväter der deutschen Machine Vision Industrie, scheidet Ende Juni 2021 nach 36 Jahren als CEO der Isra Vision AG aus. Der damalige wissenschaftliche Mitarbeiter gründete das Unternehmen als Spin-off aus der Technischen Universität Darmstadt.

Isra (Intelligente Systeme Roboter & Automatisierung) war eines der ersten deutschen Start-ups, bei dem der Business Case strategisch auf die Kombination des maschinellen Sehens mit Robotik und Automatisierung ausgerichtet wurde. «Ich hatte das Privileg, mehr als 36 Jahre mit einem tollen Team zu arbeiten», zieht Ersü positive Bilanz. Insofern war die Nachfolgeregelung für ihn ein wichtiges Thema. Von den möglichen Optionen hat sich die strategische Allianz mit einem Industriepartner als die optimale herauskristallisiert. «Eigenständig in neuer Machine Vision Sparte von Atlas Copco aus Darmstadt operierend», ist Ersü überzeugt, in der Atlas-Copco-Gruppe einen nachhaltigen industriellen Partner gefunden zu haben, mit dem Isra den eingeschlagenen Wachstumspfad auf den Feldern Surface Vision und 3D Machine Vision weiterverfolgen, ihre Innovationspipeline weiter füllen und das Team kontinuierlich stärken und vergrössern kann.

In Darmstadt übernimmt zurzeit ein dreiköpfiges Managementteam die Führung der Isra Vision AG für die nächste Phase; der neue Vorstandskollege aus Schweden, Tomas Lundin, und die bisherigen Isra-Vorstände Hans Jürgen Christ und Dr. Johannes Giet. Für die nächste Lebensphase möchte Ersü seine Expertise zur Unterstützung von jungen Technologieunternehmen einsetzen – nur beratend: «Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe.» Was die frischen Gründer brauchen, kennt er ja aus eigener Erfahrung. 

isravision.com