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ETH Zürich stellt Präsenzlehre weitgehend ein

Leere Hörsäle: Vorlesungen finden ab 2. November online statt.
Bild: ETH Zürich / Nicola Pitaro

Angesicht der rasant steigenden Infektionszahlen sieht sich die ETH Zürich gezwungen, den Präsenzunterricht ab 2. November massiv einzuschränken. Über die Details werden alle ETH-​Angehörigen im Laufe dieser Woche informiert.

Die Schulleitung der ETH Zürich hat beschlossen, den Präsenzunterricht ab 2. November massiv einzuschränken. Sämtliche Vorlesungen und praktisch alle Übungsgruppen werden online abgehalten. «Obwohl sich das Konzept für das Herbstsemester bisher bestens bewährt hat, sehen wir uns angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen in der Schweiz gezwungen, diesen Schritt zu unternehmen», erläutert ETH-​Rektorin Sarah Springman den Entscheid. Die ETH Zürich müsse ihren Beitrag leisten, die Dynamik der zweiten Corona-Welle zu brechen. Indem sie die meisten Veranstaltungen digital durchführt, wird sich die Anzahl Studierenden auf dem Campus um 90 Prozent reduzieren. Zentral ist, dass alle ETH-​Angehörigen Eigenverantwortung übernehmen und sich an die geltenden Regeln halten.

Eine komplette Umstellung auf Online-​Unterricht ist für die ETH aber nicht denkbar. «Um sicherzustellen, dass alle Studierenden die Möglichkeit erhalten, ihr Semester erfolgreich abzuschliessen, müssen bestimmte Lehrveranstaltungen in Präsenz angeboten werden», betont Springman. Die Lehre an der ETH zeichne sich durch ihre Forschungsnähe aus. So seien die Studierenden für Laborpraktika, gewisse Übungen, aber auch für Bachelor-​, Master-​ und Semesterarbeiten oder Arbeiten im Entwurfstudio auf die Infrastruktur vor Ort angewiesen. Schliesslich müssen die Studierenden auch für Prüfungen an die ETH kommen können. Die Studierendenarbeitsplätze stehen weiterhin zur Verfügung. Hier sind, wie überall auf dem Campus, die geltenden Distanz-​, Hygiene-​ und Maskentrage-​Regeln strikte einzuhalten.

ethz.ch