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Maxon erzielt trotzt Corona-Krise Rekordumsatz

Karl-Walter Braun, Verwaltungsratspräsident (links), und Eugen Elmiger, CEO der Maxon Group.
Bild: Maxon

Die Maxon-Gruppe hat im Jahr 2021 ihren Umsatz weiter gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Umsatz um 13,2 Prozent auf die neue Rekordmarke von 626,5 Millionen Franken (Vorjahr: 553,5 Millionen Franken). Das Unternehmen verzeichnet auch für das laufende Jahr den höchsten Auftragsbestand in seiner über 60-jährigen Geschichte.

Trotz der weiterhin schwierigen Marktverhältnisse übertrifft das Jahresergebnis des Antriebsspezialisten alle bisherigen. Die Umsatzsteigerung um 13,2 Prozent verdankt Maxon dem starken Wachstum in der Industrieautomation und Mobility Solutions sowie der Nachfrage für Medizintechnik im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Rund 45,9 Millionen Franken investiert Maxon in den Kapazitätsausbau. Auch der Cashflow erreicht mit 77,4 Millionen Franken einen neuen Rekord. Europa und Asien legten deutlich zu, während sich die Märkte USA und Schweiz gegenüber dem Vorjahr eher verhalten entwickelten. Die Maxon-Gruppe schafft in ihrem Jubiläumsjahr zusätzliche Arbeitsplätze: Die Zahl der Mitarbeitenden steigt um 4,8 Prozent von 3059 auf weltweit 3206 an. 

«Das Ergebnis 2021 übertrifft unsere vorsichtige Umsatzplanung. Bereits Ende 2020 ging es für uns nach anfänglichen pandemiebedingt schwierigen Quartalen wieder aufwärts. Seither sind wir nachhaltig in der Gewinnzone unterwegs», sagt Karl-Walter Braun, Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident der Maxon-Gruppe. Während den weltweiten Einschränkungen und den logistischen Engpässen erhält das Unternehmen die Lieferketten aufrecht. Schlüsselkomponenten wurden teils zu signifikant höheren Preisen gekauft und bevorratet. Braun ergänzt: «Es war starker Nachholbedarf spürbar in der Automobilindustrie, Logistik, der allgemeinen Industrie und der Medizintechnik. Entscheidend für den Erfolg war, dass wir rasch und auch etwas mutig reagiert haben, als Bauteile für unsere Produkte, wie Motoren, Getriebe und elektrische Steuerungen, weltweit knapp wurden, um unsere Kunden bedienen zu können. Dies bedeutet höchsten Einsatz der Mitarbeitenden.» 

Investitionen in Forschung & Entwicklung

Das Unternehmen zeigt weiterhin Innovationskraft. Maxon investiert weltweit in F&E 46,9 Millionen Franken (Vorjahr: 35 Millionen Franken). Neue Projekte sowie Investitionen in Forschung & Entwicklung erhöhen den Umsatz in den wachsenden Märkten Mobility Solutions um 25 Prozent und Industrielle Automation um 15 Prozent. Diese erfolgreichen Geschäftseinheiten Mobility Solutions, Industrielle Automation und die anspruchsvolle Sparte Medizintechnik sowie Luft- und Raumfahrt will Maxon weiter ausbauen. «Wir lancieren zahlreiche neue Antriebssysteme und Motoren. Eines unserer Ziele ist es, Innovationen noch schneller auf den Markt zu bringen als bisher», so Eugen Elmiger, CEO der Maxon-Gruppe.

Ausblick

Maxon ist sehr zufrieden mit dem laufenden Geschäftsjahr. «Unsere Auftragsbücher sind voll wie nie zuvor», so Braun. «Lieferketten-Schwierigkeiten bestehen weiterhin weltweit, aber wir sind gut vorbereitet.» So erwartet Maxon trotz einiger Risiken, die das Jahr 2022 mit sich bringt, eine erneute Umsatzsteigerung. «Wir beobachten die Entwicklung genau und reagieren, wenn nötig sofort», verdeutlicht Braun.

maxongroup.ch