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Stahl Gerlafingen investiert 95 Millionen Franken

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Bundbindestation von Sund Birsta nach den Sommerferien fällt der Startschuss zu einem umfassenden Investitionsprogramm: Bis 2026 will die Stahl Gerlafingen AG 95 Millionen Schweizer Franken hierzulande investieren. Damit werden die Anlagen auf den neuesten Stand der Technik bezüglich Sicherheit, CO2-Emissionen und Produktivität gebracht, womit der Schweizer Stahlproduzent seine Zukunft in der Region nachhaltig sichert.

Als grösstes Recycling-Unternehmen der Schweiz erzeugt Stahl Gerlafingen seine Produkte zu 99 Prozent aus Stahlschrott. Das Unternehmen leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Ressourcenschonung. Mit umfangreichen strategischen Investitionen soll die Effizienz in der Stahlproduktion weiter gesteigert und gleichzeitig der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen bis 2026 kontinuierlich gesenkt werden.

Vergangene Woche wurde als erster Schritt dieses umfangreichen Investitionsprogramms die neue Anlage von Sund Birsta in Betrieb genommen. Diese ersetzt die nunmehr 30-jährige bisherige Anlage. In die neue Anlage wurden acht Millionen Franken investiert. Diese legt den Grundstein für weiterführende Erneuerungen der gesamten Produktionsanlage über die Dauer der nächsten fünf Jahre. Die zweite Investitionsetappe soll noch im laufenden Jahr 2021 angegangen werden. Die folgenden Phasen enthalten den Ausbau und die Erneuerung von unterschiedlichen Teilen des Verarbeitungsprozesses. Ein neuer Ofen im Walzwerk wird den CO2-Ausstoss um 20 Prozent senken und mit dem Heisseinsatz des Vormaterials können noch einmal zehn Prozent CO2 reduziert werden. Die Modernisierungen und Erneuerungen werden schlussendlich mit einer Knüppelschweissmaschine zum Endloswalzen im Walzwerk abgeschlossen. 

stahl-gerlafingen.com