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Ein KI-Agent vergleicht mithilfe des Matlab Agentic Toolkits FIR-Filterentwürfe in der Filter Analyzer-App.
Ein KI-Agent vergleicht mithilfe des Matlab Agentic Toolkits FIR-Filterentwürfe in der Filter Analyzer-App.

Matlab wird über MCP-Server für KI-Agenten steuerbar

Agentic Toolkit und MCP Server kommen als Open Source

KI-Agenten schreiben Code schnell, doch ob er stimmt, bleibt oft Ratesache. Mathworks koppelt die Agenten nun an die Rechenumgebung von Matlab: Sie führen ihren Code aus, lesen die Fehler und bessern nach, bis das Ergebnis nachprüfbar stimmt.


Textquelle: Mathworks


Mathworks, der führende Anbieter von mathematischer Software für die Entwicklung technischer Systeme, stellt neue Funktionen vor, mit denen KI-Agenten Matlab-Workflows über das Model Context Protocol (MCP) ausführen und weiterentwickeln können. Möglich wird dies durch die neuen Open-Source-Tools Matlab MCP Server und Matlab Agentic Toolkit. Damit können KI-Agenten Matlab-Code erstellen, ihn in einer Live-Sitzung ausführen, Ergebnisse und Fehlermeldungen analysieren und den Code iterativ optimieren, bis ein korrektes Ergebnis erzielt wird. Die Ingenieure bleiben weiterhin für die Validierung der Ergebnisse und die Anwendung ihres Fachwissens verantwortlich.

Die Entwicklung von der traditionellen, chatbasierten KI hin zu einer vollständig autonomen, agentenbasierten KI.
Die Entwicklung von der traditionellen, chatbasierten KI hin zu einer vollständig autonomen, agentenbasierten KI.

Der Agent rechnet, der Ingenieur entscheidet

Diese neuen Funktionen richten sich an Matlab-Anwender sowie Ingenieure im Bereich Applied AI, die agentengesteuerte Workflows entwickeln, sowie an Teams, die KI-gestützte Entwicklungsumgebungen bereitstellen. Durch die direkte Ausführung von Code in Matlab können KI-Agenten ihre Schlussfolgerungen auf deterministische Berechnungen, numerische Analysen und ausführbare Modelle stützen. Dadurch verändert sich der Ansatz der KI von rein probabilistischen Schlussfolgerungen hin zu ausführungsbasierten Ergebnissen, was technische Präzision sicherstellt. Ingenieure können Ergebnisse verifizieren, indem sie Ausgaben analysieren, diese mit dem erwarteten Verhalten vergleichen und Workflows durch iterative Anpassungen verfeinern, alles grundlegende Bestandteile technischer Entwicklungsprozesse.

«Wenn Unternehmen Agentic AI im Model-Based Design und Engineering einsetzen, verlagert sich der Fokus von der Codegenerierung auf die zuverlässige Ausführung innerhalb etablierter multidisziplinärer Toolchains», erklärt Diego Tamburini, AI Practice Director bei CIMdata. «Ingenieure bleiben weiterhin dafür verantwortlich, Probleme zu definieren, Ergebnisse zu validieren und die erforderliche Aufsicht zu gewährleisten, während KI-Agenten zunehmend iterative und repetitive Aufgaben übernehmen. Dadurch steigern sie die Effizienz und Effektivität der Ingenieure. Dies unterstreicht die Bedeutung von ‹Human-in-the-Loop›-Workflows, bei denen die tatsächliche Ausführung und Validierung das Vertrauen in KI-gesteuerte Engineering-Prozesse stärkt.»

Das Matlab Agentic Toolkit stellt dem Coding-Agenten Fertigkeiten und Plugins direkt zur Verfügung. Der Agent verbindet sich anschliessend über den Matlab MCP-Server mit Matlab.
Das Matlab Agentic Toolkit stellt dem Coding-Agenten Fertigkeiten und Plugins direkt zur Verfügung. Der Agent verbindet sich anschliessend über den Matlab MCP-Server mit Matlab.

Matlab wird zur Basis für andere Agenten-Frameworks

Mit den Open-Source-Paketen Matlab MCP Server und Matlab Agentic Toolkit können Entwickler und Unternehmen agentenbasierte Workflows mithilfe von Matlab in ihren eigenen Entwicklungsumgebungen evaluieren, erweitern und integrieren und dazu agentenbasierte Werkzeuge wie Claude Code, GitHub Copilot, OpenAI Codex, Gemini CLI und weitere einsetzen. Dadurch wird die Interoperabilität zwischen verschiedenen KI-Agenten-Frameworks unterstützt und Matlab als grundlegende Infrastruktur für aufstrebende agentenbasierte Engineering-Ökosysteme positioniert.

«KI-Agenten entfalten ihr volles Potential im Ingenieurwesen, wenn sie direkt mit den Werkzeugen interagieren können, die für die Entwicklung, die Simulation und die Analyse eingesetzt werden», sagt Seth DeLand, Generative AI Product Manager bei Mathworks. «Indem wir Agenten in die Lage versetzen, Matlab-Workflows auszuführen und zu iterieren, verbinden wir KI-gesteuerte Iterationen mit derselben Rechenumgebung, die Ingenieure zur Entwicklung und Validierung ihrer Arbeit verwenden. So können Teams innerhalb eines einheitlichen Engineering-Frameworks den Schritt von LLM-generiertem Code hin zu ausführbaren und überprüfbaren Ergebnissen vollziehen.»


Weitere Informationen finden Sie unter: Agentic AI for Matlab and Simulink

 

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Über Mathworks

Mathworks ist der führende Anbieter von mathematischer Software für die Entwicklung technischer Systeme. Matlab, die Sprache von Ingenieuren und Wissenschaftlern, ist eine Umgebung für Programmierung und numerische Berechnungen, die für die Algorithmenerstellung, Datenanalyse und Visualisierung eingesetzt wird. Simulink ist eine Blockdiagramm-Umgebung für die Simulation und modellbasierte Entwicklung von Multi-Domain- und Embedded-Systemen. Matlab und Simulink bieten eine einheitliche Computing-Plattform, mit der Ingenieurteams komplexe technische Systeme in verschiedenen Branchen wie Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energie und Medizintechnik modellieren, simulieren und implementieren.

Darüber hinaus sind Matlab und Simulink grundlegende Lehr- und Forschungstools an den weltweit führenden Universitäten und Bildungseinrichtungen. Mathworks wurde 1984 gegründet und beschäftigt mehr als 6 500 Mitarbeiter in 34 Niederlassungen weltweit. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Natick, Massachusetts, USA. In der D-A-CH-Region ist Mathworks mit Standorten in Aachen, Bern, München, Paderborn und Stuttgart vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter www.mathworks.com.

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Textquelle: Mathworks

Bildquelle: Mathworks

Redaktionelle Bearbeitung: Technische Rundschau

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Veröffentlicht am: 29.07.2026

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