Moxa hat die NPort Device Server und die MGate Modbus-Gateways weiterentwickelt. Die G2-Modelle sind konform nach IEC 62443-4-2, Security Level 2, und bieten unter anderem Secure Boot sowie verschlüsselte Kommunikation.
Mit der zunehmenden Vernetzung industrieller Systeme steigen die Anforderungen an die Sicherheit von OT-Netzwerken. Vorgaben wie NIS2, der Cyber Resilience Act und die Maschinenverordnung stellen hohe Anforderungen an den Schutz von Daten und Systemen. Moxa hat daher seine NPort Device Server und seine MGate Modbus-Gateways weiterentwickelt.
NPort 6000-G2 und IA5000-G2: sichere Serial-to-Ethernet-Konnektivität

Die NPort 6000-G2 Secure Terminal Server verbinden bis zu 32 serielle Geräte mit einem Ethernet-Netzwerk. Verschlüsselte serielle Datenübertragung und zentrale Authentifizierung über RADIUS oder TACACS+ sichern die Kommunikation. Die Serie ist nach IEC 62443-4-2 SL2 zertifiziert, die Datenverschlüsselung erfolgt über HTTPS und SSH.
Die kompakten NPort IA5000-G2 Device Server decken kleinere Serial-to-Ethernet-Anwendungen ab und unterstützen die verschlüsselte Datenübertragung ebenfalls.
Alle G2-Modelle werden über eine Weboberfläche bedient, die Diagnose läuft auf einen Klick. Die Latenz sinkt um 40 Prozent. An Zulassungen liegen ATEX, CID2, IECEx, DNV und NEMA TS2 vor, dazu kommen erweiterte Schnittstellenoptionen.
MGate MB3x70-G2: sichere Modbus-Kommunikation

Die MGate MB3170-G2, MB3270-G2 und MB3470-G2 konvertieren zwischen Modbus TCP, RTU, ASCII und proprietären Modbus-Protokollen. Je nach Modell stehen 1 bis 4 serielle Modbus-Anschlüsse zur Verfügung. Geräte mit herstellereigenen seriellen Protokollen binden sie ohne aufwendige Programmierung an ein Ethernet-Netzwerk an.
Für die Sicherheit sorgen Secure Boot für die Firmware-Integrität, verschlüsselte Datenübertragung über HTTPS und SSH, eine Access Control List und eine sichere Netzwerkverwaltung. Nicht benötigte und unsichere Dienste sind standardmässig deaktiviert.
Die integrierte Modbus-Diagnose und die Traffic-Überwachung erleichtern Fehlersuche und Inbetriebnahme, dazu kommen eine Weboberfläche und ein Werkzeug zur Protokolldiagnose. Im Agent Mode verkürzen sich die Antwortzeiten im System, die Latenz sinkt um 45 Prozent. Die Zulassungen umfassen ATEX, CID2, IECEx, DNV und NEMA TS2.
Serielle Kommunikation über RS-232, RS-422 und RS-485 ist trotz neuer Technologien nach wie vor ein wichtiger Bestandteil vieler industrieller Anwendungen. Moxa entwickelt serielle Kommunikationslösungen seit 1987 weiter.
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Textquelle: Omni Ray
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Redaktionelle Bearbeitung: Technische Rundschau
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