Fritz Studer Award 2026 ausgeschrieben: Frist 1. Dezember
Die Fritz Studer AG vergibt ihren Forschungspreis zum achten Mal. Um den «Fritz Studer Award 2026» bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen europäischer Universitäten und Fachhochschulen technischer Fachrichtungen. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2026.
Textquelle: Fritz Studer AG
Bearbeitung: Redaktion TR
Die Fritz Studer AG aus Steffisburg baut Standardmaschinen und Anlagen für das Hochpräzisions-Rundschleifen kleiner und mittelgrosser Werkstücke. Ihren Forschungspreis schreibt sie als Ideenwettbewerb aus. Gesucht sind Arbeiten und Forschungsergebnisse zu diesen Feldern:
- Maschinenkonzepte oder Komponenten für Werkzeugmaschinen der Präzisionsbearbeitung
- Alternative Werkstoffe im Maschinenbau
- Simulationsmodelle zum dynamischen und thermischen Verhalten von Werkzeugmaschinen
- Steuerungs-, Sensor- und Monitoringkonzepte für Werkzeugmaschinen
- Digitale Hilfsmittel für den Schleifprozess
- Neue oder weiterentwickelte Fertigungstechnologien der Hartfeinbearbeitung, etwa Schleifen und Hartdrehen
Zwei Seiten Kurzfassung
Teilnehmen kann, wer in einer Studien-, Abschluss- oder Doktorarbeit ein wissenschaftliches Thema oder einen angewandten Forschungsschwerpunkt bearbeitet hat und belastbare Ergebnisse oder Teilergebnisse vorweisen kann. Einzureichen sind drei Dokumente: der Forschungsbericht, der nicht älter als drei Jahre sein darf, eine Kurzfassung der wichtigsten Erkenntnisse auf höchstens zwei A4-Seiten und ein kurzer Lebenslauf. Zugelassen sind Deutsch und Englisch, digital oder zweifach auf Papier. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams.
Bei der Bewertung zählt vor allem, ob sich die Erkenntnisse in der Maschinenindustrie umsetzen lassen. Daneben prüft die Jury den Neuheitsgrad des Ansatzes, den wissenschaftlichen Gehalt, die Form und die Richtigkeit der Aussagen. Ihr Entscheid ist endgültig.
Drei Namen in der Jury
Über die eingereichten Arbeiten befinden Konrad Wegener, emeritierter Professor am inspire-iwf für Werkzeugmaschinen und Fertigung der ETH Zürich, Fred Gaegauf, Verwaltungsrat der Fritz Studer AG, und Frank Fiebelkorn, Leiter Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Der Preis besteht aus 10 000 Franken, dem Fritz Studer Award und einem Zertifikat. Verliehen wird er im Februar 2027.
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