Ob Metallteile im Zuführschlauch gezählt oder feine Drähte auf Bruch geprüft werden: Di-soric baut dafür drei induktive Sensorfamilien. Welche passt, hängt davon ab, wie viel man einstellen will.
Auf einen Blick
- Ringsensoren IRSD: 16 Varianten in acht Baugrössen, Erfassungsdurchmesser 6 bis 50 mm, IO-Link
- Ringsensoren IRB Standard: Ø 10,1 bis 27 mm, ohne Einstellelemente
- Schlauchsensoren IS und ISDP: Montage mit Kabelbindern, M8-Stecker oder M12-Steckverbinder
- Drahtbruchsensoren IRDB und IRDBD: Ø 4 und 6 mm, drei Potentiometer
- Alle Serien: Schutzart IP67
Ringsensoren IRSD: ein Gerät, viele Einstellungen
Die Ringsensoren IRSD erfassen kleinste Metallteile, die im Zuführschlauch zur Weiterverarbeitung befördert werden. Ihr Magnetfeld ist abgeschirmt. Deshalb eignen sie sich für enge Bauräume in metallischer Umgebung und für Stellen, an denen mehrere Sensoren nebeneinander sitzen.
Eingestellt wird die neue Generation am Gerät, über den digitalen Eingang an Pin 2 oder über IO-Link, die digitale Schnittstelle zwischen Sensor und Steuerung. Wählbar sind Schliesser oder Öffner (NO/NC), die Schaltart PNP, NPN oder Gegentakt und das statische oder dynamische Arbeitsprinzip. Damit die Steuerung auch sehr schnell zugeführte Teile sicher auswertet, lässt sich der Ausgangsimpuls verlängern.
IO-Link bringt weitere Funktionen. Die Stabilitätsdiagnose meldet, wenn etwa Verschmutzung die Erkennung beeinträchtigt. Sitzen Sensoren dicht nebeneinander, schaltet man einen auf die zweite Arbeitsfrequenz, damit sie sich nicht gegenseitig stören. Autoteach und Intelliteach lernen fallende oder schnell passierende Teile automatisch ein.
Die Serie umfasst 16 Varianten in acht Baugrössen mit Erfassungsdurchmessern von 6 bis 50 mm. Jede Baugrösse gibt es mit oder ohne Potentiometer. Weil sich ein Gerät auf viele Anwendungen einstellen lässt, liegen weniger Varianten am Lager.

Induktiver Ringsensor der Serie IRSD mit IO-Link (Bild: Di-soric)
Ringsensoren IRB Standard: nichts zu drehen
Wer an einem Sensor nichts einstellen will, bekommt mit der Serie IRB Standard einen, an dem sich nichts einstellen lässt. Sie hat keine Einstellelemente und muss nicht eingelernt werden. Die Serie ist für einfach erkennbare Teile gedacht und arbeitet statisch. Die Baugrössen reichen von Ø 10,1 bis 27 mm.
Schlauchsensoren IS und ISDP: mit Kabelbindern montiert
Die Schlauchsensoren werden mit Kabelbindern an Schlauch oder Rohr befestigt. Der Zuführschlauch bleibt dabei montiert, und der Sensor passt auf unterschiedliche Durchmesser. Er erfasst und zählt Teile und dient mit dem statischen oder dynamischen Arbeitsprinzip auch als einfache Staukontrolle. Angeschlossen wird über M8-Stecker oder Kabel mit M12-Steckverbinder.

Schlauchsensoren der Serien IS und ISDP (Bild: Di-soric)
Drahtbruchsensoren IRDB und IRDBD: für feinste Drähte
Die kleinsten Baugrössen haben die Drahtbruchsensoren, mit Ø 4 und 6 mm. Dank sehr hoher Auflösung erkennen sie Bruchstellen auch an feinsten Drähten. Eingestellt werden sie über drei Potentiometer, wählbar sind auch hier Impulsverlängerung, NO/NC und Arbeitsprinzip. Laut Hersteller verlängert der verschleissfeste Keramikeinsatz die Wartungsintervalle.

Drahtbruchsensoren der Serien IRDB und IRDBD (Bild: Di-soric)
Allen Serien gemeinsam sind die Schutzart IP67 und der Schutz gegen Überlast, Kurzschluss und Verpolung. In der Schweiz führt Omni Ray in Dübendorf die Sensoren.
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Textquelle: Omni Ray
Bildquelle: Omni Ray
Redaktionelle Bearbeitung: Technische Rundschau
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