ProDVX erweitert sein Portfolio für 2026 um drei Geräte und ein Werkzeug zum Ausrollen. Die Bandbreite reicht vom 8-Zoll-Panel mit KI-Chip bis zum Box-PC für dezentrale Installationen.
Die vier ProDVX-Neuheiten für 2026 verbindet ein gemeinsamer Zug: Jede kommt mit einer Sache weniger aus, die sonst darum herum nötig wäre. Beim Panel und beim Box-PC ist das schon am Anschluss zu sehen, denn beide ziehen den Strom über das Netzwerkkabel.
Das APPC-8S erweitert die S-Serie und bringt das 8-Zoll-Format erstmals mit Android 15 und einem NPU für KI-Berechnungen zusammen. Der Chip leistet 1 TOPS bei INT8 und verarbeitet Bilder direkt auf dem Gerät, etwa aus der 5-Megapixel-Frontkamera oder dem eingebauten Radarsensor. Dazu kommen ein NFC-Reader und eine umlaufende RGB-LED-Leiste. Den Strom zieht das Panel über Power over Ethernet, ein separates Netzteil entfällt. Als Einsatzfelder nennt ProDVX Raumsteuerung, Kassensysteme, HVAC-Bedienung und digitale Beschilderung. Das Gerät kommt in vier Ausbaustufen, von der Basis bis zur Vollausstattung mit LED-Leiste, NFC, Kamera und Radar, und wird auf Bestellung ab einer Mindestmenge gefertigt. Die Garantie deckt drei Jahre im Dauerbetrieb.
Der PUKK Workspace bedient das Buchen von Arbeitsplätzen und das Einchecken in Sitzungszimmer. Über eine offene REST-Schnittstelle lässt er sich an vorhandene Buchungssoftware anbinden, unabhängig vom Anbieter. Der Check-in läuft per NFC, zwölf einzeln ansteuerbare RGB-LEDs zeigen als Busy-Light an, ob ein Arbeitsplatz frei oder belegt ist. Eine Taste löst Aktionen direkt am Gerät aus. Den Strom bezieht der PUKK über USB-C, verbunden wird er über Wi-Fi oder Bluetooth.
ProDEPLOY richtet sich an IT-Teams und Integratoren, die viele Geräte auf einmal aufsetzen. Ein einziger Code richtet ein Gerät komplett ein, von den Apps bis zu den Inhalten, die Übergabe läuft per NFC. Ein externes Mobile-Device-Management braucht es dafür nicht. Bei grossen Rollouts fällt damit ein Grossteil der manuellen Einrichtung weg.
Der ABPC-4320 springt dort ein, wo ein vollständiger Panel-PC zu gross wäre, etwa bei Beschilderung, Dashboards oder eingebetteten Anwendungen. Er läuft mit Android 15 auf einem Rockchip RK3576 und gibt über zwei HDMI-Ausgänge gleichzeitig ein 4K- und ein 2K-Bild aus. Wie das Panel bezieht er den Strom über Power over Ethernet. An Schnittstellen stehen USB, RS-232, GPIO und RJ45 bereit, montiert wird der Kasten über die VESA-Aufnahme. Auch hier deckt die Garantie drei Jahre im Dauerbetrieb.
Vertrieben werden die Geräte in der Schweiz über Omni Ray.
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Textquelle: Omni Ray
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Redaktionelle Bearbeitung: Technische Rundschau
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